iPhone-Konkurrenz: Microsoft will Billig-Smartphones

Telefonie Apple will derzeit mit seinem ersten Handy, dem so genannten iPhone, den weltweiten Markt für Mobiltelefone aufmischen. Diverse Hersteller versuchen bereits mit neuen Modellen gegenzuhalten. Auch Microsoft fürchtet offenbar angesichts des Erfolgs des iPhone um seinen Marktanteil bei den Handy-Betriebssystemen. Um einem Verlust vorzubeugen und gleichzeitig neue Märkte zu erschließen drängt das Unternehmen nun laut Medienberichten verstärkt in den Bereich der Privatkunden-orientierten Smartphones vor, der bisher von Konkurrenzprodukten wie Symbian dominiert wird. Laut Bloomberg arbeitet Microsoft mit seinen Partnern aus der Industrie daran, die Preise von Windows Mobile Smartphones unter die 100-Dollar-Grenze zu drücken.

Einige erste Beispiele für diese Entwicklung gibt es bereits. So kosten einige wenige, eher sparsam ausgestattete Smartphones mit Windows Mobile inzwischen weit unter 100 US-Dollar, doch die Redmonder versuchen dennoch die Preise im Gesamtmarkt zu drücken, um ein breiteres Kundenpublikum anzusprechen.

Gegenüber Bloomberg kündigte Microsoft an, dass die Preise der Windows Mobile Handys in den kommenden Wochen deutlich fallen sollen. Darüber hinaus versucht man die Benutzeroberfläche des Betriebssystems einfacher bedienbar zu machen, um die für Verbraucher wichtigen Funktionen wie E-Mail und Web-Browsing leichter zugänglich zu machen.

Auf Seiten der Handyhersteller dürften Microsofts Bemühungen auf offene Ohren stoßen. So kündigte zum Beispiel der taiwanische Hersteller ASUS bereits an, dass man in naher Zukunft besonders günstige Smartphones auf den Markt bringen will. ASUS ist einer der wichtigsten Partner von Microsoft, da das Unternehmen seit Jahren Windows Mobile auf einigen seiner Geräte einsetzt.
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