Kampf gegen Hacker: Nur noch 2 iPhones pro Person

Telefonie Der Elektronikhersteller Apple hat angekündigt, dass jeder Kunde zukünftig nur noch zwei iPhones kaufen kann. Bisher lag die Obergrenze bei fünf Exemplaren. Auch die Barzahlung ist nicht mehr möglich - wer keine Kreditkarte besitzt, darf auch kein iPhone kaufen, zumindest in den USA. Die Pressesprecherin Natalie Kerris begründete die Maßnahmen mit einer hohen Nachfrage beim iPhone. "Das Interesse am iPhone hat unsere Erwartungen übertroffen. Die Begrenzung auf zwei pro Kunde ermöglicht es uns sicherzustellen, dass genügend iPhones verfügbar sind." In Wirklichkeit will man damit vor allem gegen Hacker vorgehen.

Diese kaufen oftmals große Mengen des Smartphones auf, um diese dann zu hacken und zu einem höheren Preis weiterzuverkaufen. Normalerweise wird das iPhone in den USA nur mit einem Vertrag von AT&T vertrieben - andere Sim-Karten werden vom iPhone nicht akzeptiert. Viele Gruppen arbeiten seitdem an einer Software, mit der sich dieser Schutz aushebeln lässt.

Seit dem Verkaufsstart Ende Juni konnte Apple knapp 1,4 Millionen Exemplare seines Handys verkaufen. Allein davon sollen 250.000 Geräte nur an Hacker gegangen sein, die den Sim-Lock entfernt haben, schätzt das Unternehmen.
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