Microsoft fordert Wahlcomputer ohne Open-Source
Ziel von Microsoft sei es, das Wahlrecht so zu ergänzen, dass der Source Code vor fremden Blicken geschützt sei, erklärten die Anwälte der Redmonder. Ob Microsoft die Entwicklung einer eigenen Wahlmaschinen-Software plant, ist bisher noch unklar. Fest steht aber, dass das Vertrauen in die neuen technischen Hilfsmittel erneut sinken dürfte, wenn es tatsächlich zu einer Gesetzesänderung kommen würde.
Der Chaos Computer Club (CCC) testete schon vor einiger Zeit Wahlcomputer der Firma Nedap und forderte daraufhin ein umgehendes Verbot der Geräte in Deutschland. Auch bei Einsatz von Open-Source-Anwendungen würden die Maschinen keinen ausreichenden Schutz vor Manipulationen bieten. Zudem seien unerlaubte Eingriffe oftmals auch nicht nachweisbar.
Vielen Dank an Hauner für diese Meldung!
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Michael Diestelberg
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