US-Soziologen: Spiele nicht Ursache für Gewalttaten

Spiele Die American Sociological Association (ASA), also der Verband der amerikanischen Soziologen, hat eine Studie veröffentlicht, in der es heißt, das kein Zusammenhang zwischen Gewaltdarstellungen in Computerspielen und den Greueltaten an verschiedenen US-Schulen besteht. Wie in Deutschland tobt auch in den USA seit Jahren eine Debatte darüber, ob die hierzulande gern als "Killerspiele" bezeichneten Spiele für Schießereien oder Amokläufe von Jugendlichen verantwortlich sein können. Die Studie der ASA beschäftigt sich vor allem mit der Frage, warum die Spiele überhaupt als Ursache für Amokläufe betrachtet werden.

Unter anderem weisen die Soziologen darin darauf hin, dass die Zahl der wegen Gewalttaten verhafteten Teenager in den zehn Jahren nach der Veröffentlichung des Ego-Shooters DOOM um fast 80 Prozent gefallen ist. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass "Killerspiele" als Sündenbock für die Taten herhalten müssen.

Die ASA wertete für ihren Bericht alle in englischer Sprache verfügbaren Studien zu dem Thema aus und stellte fest, dass in keinem Fall heraus kam, dass Gewaltdarstellungen in den Medien zu Gewalttaten im realen Leben führen. Alle möglichen Zusammenhänge seien eher zufällig, heißt es.

Um etwas gegen Gewaltausbrüche von Jugendlichen zu unternehmen, müsse sich die Öffentlichkeit mit dem breiten sozialen Kontext der Täter auseinandersetzen. Dabei sollten vor allem Waffen, Armut, das Leben in der Familie und Mängel im Bildungssystem mit einbezogen werden, schließt die ASA ihre Argumentation ab.

Weitere Informationen: ASA Bericht: "Do Video Games Kill?" (PDF)
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