Chinesischer Zocker stirbt nach 7-tägiger Spielzeit

Spiele Die chinesischen Behörden sorgen sich schon seit einiger Zeit um den computerspielenden Teil der Bevölkerung. Unter anderem wurde inzwischen ein Zeitlimit für Online-Spiele in Online-Cafés eingeführt. Nun zeigt sich wieder einmal, dass auch die besten Schutzmaßnahmen manchmal keine Wirkung haben können. Am vergangenen Sonnabend starb ein 26-jähriger Mann aus der Stadt Jinzhou in der nördöstlichen Provinz Liaoning, nachdem er zuvor fast genau eine Woche lang durchgespielt hatte. Er hatte die sieben Tage dauernden Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahr für seine ausgiebige Zock-Session genutzt.

Ärzte die den Spieler untersucht hatten, stellten Übergewicht und Überarbeitung als Todesursache fest. Nach Angaben chinesischer Medien verbrachte der Mann seine Zeit fast ausschließlich mit Online-Spielen, anstatt wie sonst üblich seine Verwandten zu Neujahr zu besuchen.

Bei einem Körpergewicht von fast 150 Kilogramm war sein Herz letztenendes nicht in der Lage, ihn nach sieben Tagen dauerhaften Spielekonsums am Leben zu halten. Der Tod des 26-Jährigen sorgte für Aufsehen in der Region. Inzwischen wurden Forderungen laut, in der freien Zeit zu Neujahr für mehr gemeinschaftliche Aktivitäten zu sorgen, weil viele Jugendliche meist nur das Fernsehen oder Computerspiele als Alternative zur Langeweile sehen.
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