Community stellt freien NTFS-Treiber für Linux fertig
Der NTFS-Treiber basiert auf FUSE, dem File System in Userspace. Damit können unabhängig vom Kernel Dateisysteme eingebunden werden. Das hat den Vorteil, dass der Kernel das Dateisystem nicht unterstützen muss und User, die dafür eigentlich keine Rechte haben, diesen Vorgang durchführen können. Neben Linux gibt es FUSE inzwischen auch für diverse BSD-Varianten sowie Mac OS X.
Der derzeit im Linux-Kernel enthaltene NTFS-Treiber bietet lediglich die Möglichkeit an, auf NTFS-Partitionen zuzugreifen. NTFS-3G dagegen ermöglicht sogar das Erstellen von Dateien, dafür werden aber keine Dateirechte unterstützt. Um den Treiber nutzen zu könne, muss FUSE mindestens in Version 2.6 vorliegen.
Weitere Informationen: NTFS-3G.org
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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