Bill Gates: Vista ist nicht das letzte 'große' Windows

Windows Vista Microsoft hat fast sechs Jahre gebraucht, um sein neues Betriebssystem Windows Vista fertigzustellen. Zahlreiche Probleme während der Entwicklung führten dazu, dass man sogar ein Mal vollkommen von vorn beginnen musste. Dies soll sich nach Auffassung von Unternehmensgründer Bill Gates in Zukunft ändern. In einem Interview mit Brad Wardell von WinCustomize ging Gates nun sogar soweit, "garantieren" zu wollen, dass innerhalb von zwei bis vier Jahren die nächste vollwertige Ausgabe von Windows auf den Markt kommen wird. Damit widersprach er einer Reihe von Marktbeobachtern, die der Meinung sind, dass Vista die letzte größere Version von Windows sein würde.

Gates zeigte sich überzeugt, dass Windows auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird. Mit Vista habe man bereits die Vorbereitungen dafür getroffen, sagte er. So wurden die Verbindungen zwischen Hard- und Software verstärkt, um eine reibungslose Funktion der verschiedenen Produkte zu garantieren.

Der Faktor, dass Microsoft bisher nur auf die Entwicklung der Software Einfluss nehmen konnte, wird häufig als Nachteil gegenüber der Konkurrenz gesehen. Bei Apple bestimmt zum Beispiel der Hersteller des Betriebssystems die Entwicklung der Hardware mit, so dass eine bessere Interaktion mit der Software gewährleistet werden kann. Durch die Enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Hardware-Herstellern will man diesen Effekt auch für Windows Vista und nachfolgende Versionen nutzen.
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Microsofts Aktienkurs
Interessante Artikel & Testberichte
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!