Erster Gewinner des Konsolenkriegs steht fest: IBM
Da in jeder der Konsolen ein Prozessor von IBM arbeitet, profitiert das Unternehmen vom Wettbewerb unter den verschiedenen Herstellern. Durch die wachsenden Verkaufszahlen kann der Konzern mit einem starken Anstieg seiner Umsätze aus der Produktion von Prozessoren rechnen.
Analysten gehen davon aus, dass IBM im Jahr 2006 Chips und die dazugehörigen Dienstleistungen im Wert von 3,7 Milliarden US-Dollar umsetzen kann - 2005 waren es noch 2,9 Milliarden US-Dollar. IBM selbst führt seinen Erfolg in diesem Bereich auf Entscheidungen aus den 1990-iger Jahren.
Damals entschied man sich, das Design der eigenen "Power"-Prozessoren radikal neu zu überarbeiten. Statt wie die anderen Hersteller Intel und AMD auf eine Erhöhung der Taktfrequenzen zu setzen, stieg man bei IBM konsequent auf ein merkerniges Konzept um. Erst seit kurzem gibt es Multi-Core-CPUs auch bei der Konkurrenz.
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