Spamhaus soll 11,7 Mio. Dollar Schadenersatz zahlen
Der Kläger ist David Linhardt vom amerikanischen Unternehmen E360insight. Spamhaus hatte die Mails seiner Firma auf die Blacklist gesetzt, so dass sie von zahlreichen Mail-Clients als Spam einsortiert wurden. Auch heute hat sich an diesem Zustand noch nichts geändert, denn Spamhaus will sich der Gerichtsbarkeit der USA nicht unterwerfen. Die Betreiber sind der Meinung, dass eine Verurteilung in Amerika in Großbritannien keine Gültigkeit hat.
Erst kürzlich hatte Spamhaus in Zusammenarbeit mit Microsoft dafür gesorgt, dass vier amerikanische Spammer ins Gefängnis müssen. Den Mail-Verkehr zwischen dem Anti-Spam-Projekt und E360insight kann man hier inklusive den durchaus lesenswerten Beleidigungen einsehen. Allerdings ist die Webseite derzeit überlastet - man sollte also etwas Geduld mitbringen. Auch E360insight in den Fall aus eigener Sicht kommentiert.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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