Jeder Dritte hat Probleme mit Viren, Spam & Spyware
Konkret erhielt die Hälfte der Befragten eine große Anzahl von Spam-E-Mails, was jedoch nicht heißt, dass die anderen Bürger nicht betroffen waren. Dadurch wird erneut deutlich, welche Ausmaße der Spam-Versand mittlerweile angenommen hat. Aktuellen Zahlen zufolge ist er für rund 60 Prozent des gesamten Datenaufkommens im Internet verantwortlich.
Der Umfrage zufolge hatte jeder Vierte US-Bürger im Jahr 2006 bereits ein größeres Virenproblem. Dadurch sind nicht selten Kosten entstanden. Im Durchschnitt mussten mehr als 100 US-Dollar ausgegeben werden, um die Schwierigkeiten zu beseitigen. Insgesamt entstand ein Schaden von cirka 5,2 Milliarden US-Dollar.
In Sachen Spyware sah es etwas besser aus. Nur jeder achte Internet-Surfer hatte ein größeres Problem. Insgesamt waren innerhalb von sechs Monaten jedoch fast eine Million Haushalte betroffen, die ihren Computer daraufhin ersetzt haben. Die Schadenssumme betrug insgesamt mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar.
Phishing bleibt ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Gefahr. ConsumerReports zufolge war zwar nur jeder 115. User von einem größeren Vorfall betroffen, jedoch verlor jeder, der tatsächlich auf einen Phishing-Versuch hereinfiel im Durchschnitt 850 US-Dollar. Beim Phishing versuchen Internet-Kriminelle an die persönlichen Daten von arglosen E-Mail-Empfängern zu gelangen. Die amerikanischen Zahlen dürften sich auch auf Deutschland übertragen lassen.
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