Forscher: Windows Vista ist sicherer als erwartet

Windows Vista Das Betriebssystem Windows ist in unserer Gesellschaft allgemein als unsicher bekannt. Sicherheitslücken, die von Würmern und Trojanern ausgenutzt wurden, gerieten in die Schlagzeilen, so dass auch weniger Computerinteressierte von den Fehlern erfuhren. Doch mit Windows Vista will Microsoft wesentlich weniger Fehler machen und dadurch die Sicherheit deutlich verbessern. Dieses Ziel setzte man sich in Redmond bereits am Anfang der Entwicklung und nach über fünf Jahren Arbeit sieht es so aus, als sei man dort angekommen. Zumindest wenn es nach den Sicherheitsexperten von DoxPara Research geht. "Die Sicherheit in Windows Vista ist auf einem Level, auf der ich sie niemals erwartet hätte", sagte Dan Kaminsky, Forscher bei DoxPara.

Sicherheitsexperten haben schon immer eine große Rolle beim Aufspüren von Schwachstellen gespielt, allerdings war man sich dieser Tatsache bei Microsoft nicht bewusst. Das Entwicklerteam rund um Windows Vista nutzte die Fähigkeiten der Forscher, um die Sicherheit zu verbessern. Kaminsky findet nur gute Worte für die Programmierer, da sie ihren Job sehr ernst genommen haben und ständig direkten Kontakt mit den Sicherheitsexperten gehalten haben.

Ein wichtiger Bestandteil von Microsofts Sicherheitsinitiative war auch die Black Hat Konferenz, auf der man die Hacker auf das neue Flaggschiff losgelassen hat. Hier zeigte sich deutlich, wie viel Wert die Redmonder auf ein sicheres System legen. Über 3000 Sicherheitsexperten versuchten auf dieser Konferenz, die neuen Sicherheitsmechanismen in Windows Vista zu umgehen. Teilweise gelang dies auch, so dass die Entwickler bis zur Veröffentlichung der finalen Version genügend Zeit haben, um die neu entdeckten Probleme aus der Welt zu schaffen.
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