Sicherheitsfirma zahlt "Kopfgeld" für Windows-Lücken

Windows Das zum US-Konzern VeriSign gehörende Sicherheitsunternehmen iDefense hat ein "Kopfgeld" von 10000 US-Dollar für das Finden einer Sicherheitslücke in Microsofts Betriebssystem Windows ausgelobt, die von den Redmondern als kritisch eingestuft werden muss. Die Sicherheitsspezialisten führen die Aktion vierteljährlich durch, allerdings mit ständig wechselnder Aufgabenstellung. Resultat muss eine Security Bulletin von Microsoft mit der Einstufung "Kritisch" sein. Um sich zu qualifizieren, muss die gefundene Sicherheitslücke bis zum 31. März 2006 an iDefense gemeldet werden. Nach der Veröffentlichung von Microsofts Sicherheitshinweis wird dann die Belohnung ausgezahlt. Vorausgesetzt wird, dass die gefundene Lücke bisher noch nicht an Microsoft gemeldet wurde.

Auch eine Reihe anderer auf IT-Sicherheit spezialisierter Firmen lobt regelmäßig Belohnungen für das Auffinden neuer Sicherheitslücken aus, da man sich dadurch einen Vorteil gegenüber den zahlreichen Konkurrenten erhofft. iDefense habe sich zu seinem "Gewinnspiel" entschlossen, da die Kunden des Unternehmens auf die Informationen über Lücken angewiesen seien, hiess es.
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