Electronic Arts: 25 von 26 neuen Spielen nicht neu

Spiele Die New York Times hat eine Reihe interessanter Kommentare zum Verlauf des kommenden Jahres für den Riesen unter den Spiele-Publishern, Electronic Arts, veröffentlicht. Besonders fällt auf, dass von 26 zu veröffentlichenden Titeln immerhin satte 25 die Fortsetzung einer Reihe darstellen. Mit diesen Zahlen wird deutlich, dass in der Spieleindustrie bereits seit längerem nicht mehr die Kreativität, oder die Qualität neuer Spiele als Indikator für Erfolg zählt, sondern vielmehr die erwarteten Verkaufszahlen eines Titels. Offenbar setzt man bei Electronic Arts lieber auf verlässliche Zahlen mit vorhersehbaren Spieleerscheinungen als auf tatsächliche Innovationen.

Für Electronic Arts könnte es nun zu ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten kommen, da der einzige Original-Titel, der in der nahen Zukunft erscheinen sollte, nicht zum Weihnachtsgeschäft in den Läden stehen wird. EA will nach eigenen Angaben noch Verbesserungen an "The Godfather" vornehmen, einem auf den gleichnamigen Mafia-Filmen (zu dt. "Der Pate") basierenden Spiel. Dadurch verpasst die Firma mit diesem Titel aber das Weihnachtsgeschäft, in dem die Spieleindustrie meist fast 50 Prozent ihres Jahresumsatzes macht.

Weitere Informationen: New York Times
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