US-Studie -"Spieler sind unsozial"
Glaubt man einer neuen US-Studie, so sollen Spieler unsoziale Menschen sein. Wie aus einer neuen Studie der amerikanischen Forscher Brad Sheese und William Graziano nun hervorgeht, sollen Gewaltspiele unsoziales Verhalten fördern, was bei den deutschen Zockern für viel Unmut sorgen sollte. So teilten die Forscher die 42 Testpersonen in Zweier-Teams auf. Während die eine Hälfte eine gewaltfreie Variante des Spiels durchspielen musste, in der es nur darum ging, das andere Ende eines Labyrinths zu erreichen, erhielt die andere Hälfte eine Waffe, mit der sie Gegner (Monster) abschießen mussten. Dabei erhielt man Punkte, die in Geld umgemünzt werden konnten.Das Entscheidende war jedoch, dass am Ende der Partner, der die größere Zahl an Punkten erreicht hatte, entscheiden konnte, ob sein Mitspieler seinen Anteil des Geldes erhalten solle, zumal er ja während des Spiels kooperiert hatte, oder leer ausging. Bei der Version, die Gewalt enthielt, entschieden sich die Spieler siebenmal öfter, den Mitspieler nichts auf seinem Konto zu hinterlassen.
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