SlySoft mahnt Musikindustrie ab
Grund für die Abmahnung, die von der Anwaltskanzlei Wolf im Auftrag von SlySoft durchgeführt wurde, ist, dass Dr. Hartmut Spiesecke, Sprecher der deutschen IFPI , in einer Pressemitteilung schrieb, dass "SlySoft in die Karibik geflohen sei und illegale Software verbreiten würde." Die Pressemitteilung finden Sie hier.
Die Musikindustrie und ihre umstrittenen Rechtsausleger haben erst vor kurzem wieder zugeschlagen. Damals hat es den bekannten Heise Verlag erwischt.
SlySoft lies die IFPI abmahnen, weil die Pressemitteilung einen strafbaren rechtswidrigen Eingriff in den Gewerbebetrieb, eine kreditgefährdende Äußerung und einen unlauteren Wettbewerbsverstoß darstellt.
SlySoft verlangt jetzt von der IFPI eine Pressemitteilung zu veröffentlichen, in der die IFPI diese Äußerungen widerruft und auch in Zukunft keine derartigen Unwahrheiten zu verbreiten. Außerdem wurde die IFPI von SlySoft auf Schadensersatz verklagt. Während SlySoft davon ausgeht, dass die IFPI in Kürze eine derartige Pressemitteilung mit dem gewünschten Widerruf veröffentlichen wird, sieht man bei der IFPI der Sache sehr gelassen entgegen.
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