AMD kündigt günstigen Internet-Computer an

Hardware AMD hat gestern seinen Personal Internet Communicator offiziell angekündigt. Der kleine Computer soll in Entwicklungsländern Netzzugang bieten und Windows verbreiten. Er enthält Funktionen die von Textverarbeitung über Internetanwendungen bis zur Anzeige von Bild- und Multimediadateien reichen. Das Gerät arbeitet lüfterlos in einem versiegelten Gehäuse. Es kann nur vom Service Provider besser ausgestattet werden - um das Risiko menschlichen Versagens zu minimieren, sagt AMD.

Das Gerät wird in fünf indischen Städten vertrieben, in Mexiko wird es für Unterrichtszwecke eingesetzt. In der Karibik wird der Computer im Katastrophenschutz Verwendung finden. AMD befindet sich nach eigenen Angaben in Gesprächen mit weiteren Regierungsorganisationen und Telekommunikationsunternehmen in anderen Regionen.

Zusammen mit Tastatur, Maus und vorinstallierter Software soll der Personal Internet Communicator für 185 Dollar zu haben sein. Mit Monitor soll er laut AMD 249 Dollar kosten.

AMD ist nicht allein mit diesem gesteigerten Interesse für neue Märkte in Schwellenländern. Neben einigen ambitionierten Projekten unter anderem in Indien, wie z.B. Simputer, sind auch einige Weltkonzerne dabei neue Produkte speziell für diese Märkte zu entwickeln.

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