Meta baut humanoiden Roboter:
Prototyp Max soll im Haushalt helfen
Meta hat mit dem chinesischen Partner Fourier den humanoiden Roboter Max entwickelt. Der Prototyp soll als physischer Körper für den KI-Assistenten Muse dienen und bei Aufgaben im Haushalt helfen. Ein Verkauf ist derzeit nicht geplant.
Das System ist etwa 1,5 Meter groß und wiegt rund 48 Kilogramm. Für die Rechenleistung greift Meta auf die Jetson-Thor-Plattform von Nvidia zurück. Max verfügt über ein Display als Gesicht, das Mimik darstellen kann, sowie über integrierte Lautsprecher an der Brust.
Seine Hände sind mit fünf Fingern ausgestattet, sodass er kleinere Objekte wie Flaschen oder Spielzeug greifen kann. Die Basis bildet die Hardware-Erfahrung aus drei Generationen von Fourier-Robotern, wobei Modifikationen an Körperproportionen, Kopf und Kameraanordnung vorgenommen wurden. Für das Projekt verbrachte Metas Robotik-Vizepräsidentin Li-Chen Miller fast zwei Monate in der Fourier-Fabrik in Shanghai - offizielles Bildmaterial von Max gibt es derzeit allerdings nicht.
Bei der Entwicklung lag der Fokus auf der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Wie The Information berichtet, gehört zu den Zielen die Fähigkeit, gesprochene Befehle aus etwa fünf Metern Entfernung zu erkennen und Gesten wie Winken aus rund drei Metern Distanz zu deuten.
Zudem soll der Roboter bei der Kommunikation Blickkontakt halten und seinen Betriebsstatus signalisieren. Dazu zählt die Anzeige, ob das System zuhört, Informationen verarbeitet, spricht oder bei einer Aufgabe unsicher ist. Ende August wurde Max intern auf einem Robotik-Gipfel vorgestellt.
Nvidia hat kürzlich zugestimmt, drei Milliarden Dollar (etwa 2,68 Milliarden Euro) in Meta zu investieren, um die gemeinsame Arbeit an der KI Muse auszubauen. Zuvor hatte Meta sein Robotik-Team verstärkt und im Mai das in San Diego ansässige Start-up Assured Robot Intelligence übernommen, dessen Mitarbeiter in die Meta Superintelligence Labs wechselten.
Einen Verkauf plant das Unternehmen derzeit nicht. Ein Sprecher von Meta gab gegenüber The Information an, dass die Zusammenarbeit mit Fourier rein der internen Forschung und dem Experimentieren diene. Ein Verkauf der Roboter sei nicht vorgesehen.
Wie bewertet ihr die Entwicklung von humanoiden Robotern für den Haushalt? Würdet ihr euch einen solchen Assistenten ins Wohnzimmer stellen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Meta entwickelte mit der Firma Fourier den humanoiden Roboter Max für den Haushalt
- Das System soll als physischer Körper für den KI-Assistenten Muse fungieren
- Der Roboter wiegt rund 48 Kilogramm und nutzt Nvidias Jetson-Thor-Plattform
- Befehle und Gesten sollen aus mehreren Metern Distanz erkannt werden können
- Ein Nachfolgemodell namens Max 2 mit optimiertem Torso ist bereits im Bau
- Nvidia investiert drei Milliarden Dollar in die Kooperation mit Meta an Muse
Ein physischer Körper für die KI
Das für Facebook, Instagram und Co. verantwortliche Unternehmen Meta hat einen humanoiden Roboter-Prototypen entwickelt, der bei alltäglichen Aufgaben im Haushalt helfen soll. Das intern als Max bezeichnete Modell entstand in drei Monaten in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Robotikunternehmen Fourier. Der Roboter ist dabei eher so etwas wie Mittel zum (KI-)Zweck, denn er soll als möglicher physischer Körper für den hauseigenen KI-Assistenten Muse dienen.Das System ist etwa 1,5 Meter groß und wiegt rund 48 Kilogramm. Für die Rechenleistung greift Meta auf die Jetson-Thor-Plattform von Nvidia zurück. Max verfügt über ein Display als Gesicht, das Mimik darstellen kann, sowie über integrierte Lautsprecher an der Brust.
Seine Hände sind mit fünf Fingern ausgestattet, sodass er kleinere Objekte wie Flaschen oder Spielzeug greifen kann. Die Basis bildet die Hardware-Erfahrung aus drei Generationen von Fourier-Robotern, wobei Modifikationen an Körperproportionen, Kopf und Kameraanordnung vorgenommen wurden. Für das Projekt verbrachte Metas Robotik-Vizepräsidentin Li-Chen Miller fast zwei Monate in der Fourier-Fabrik in Shanghai - offizielles Bildmaterial von Max gibt es derzeit allerdings nicht.
Bei der Entwicklung lag der Fokus auf der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Wie The Information berichtet, gehört zu den Zielen die Fähigkeit, gesprochene Befehle aus etwa fünf Metern Entfernung zu erkennen und Gesten wie Winken aus rund drei Metern Distanz zu deuten.
Zudem soll der Roboter bei der Kommunikation Blickkontakt halten und seinen Betriebsstatus signalisieren. Dazu zählt die Anzeige, ob das System zuhört, Informationen verarbeitet, spricht oder bei einer Aufgabe unsicher ist. Ende August wurde Max intern auf einem Robotik-Gipfel vorgestellt.
Neues Modell und Investitionen
Eine überarbeitete Version des Roboters befindet sich bereits in Arbeit. Seit September entsteht der Nachfolger Max 2, der mit einem neuen Torso, verbesserten Händen und einem Projektor ausgestattet werden soll. Zusätzliche Sensoren sollen dem System künftig helfen, Treppen zu bewältigen und sich besser zu orientieren. Parallel sucht Meta in Shanghai und Shenzhen nach Ingenieuren für die Prototypenentwicklung.Nvidia hat kürzlich zugestimmt, drei Milliarden Dollar (etwa 2,68 Milliarden Euro) in Meta zu investieren, um die gemeinsame Arbeit an der KI Muse auszubauen. Zuvor hatte Meta sein Robotik-Team verstärkt und im Mai das in San Diego ansässige Start-up Assured Robot Intelligence übernommen, dessen Mitarbeiter in die Meta Superintelligence Labs wechselten.
Einen Verkauf plant das Unternehmen derzeit nicht. Ein Sprecher von Meta gab gegenüber The Information an, dass die Zusammenarbeit mit Fourier rein der internen Forschung und dem Experimentieren diene. Ein Verkauf der Roboter sei nicht vorgesehen.
Wie bewertet ihr die Entwicklung von humanoiden Robotern für den Haushalt? Würdet ihr euch einen solchen Assistenten ins Wohnzimmer stellen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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