Tesla will bei Berlin drastisch wachsen - zweite, doppelt so große Halle
Elon Musks E-Auto-Firma Tesla will ihr Werk in Grünheide bei Berlin deutlich ausbauen. Laut einem Medienbericht plant Tesla eine drastische Steigerung der Kapazitäten durch den Bau einer weiteren Produktionshalle.
Laut einem Bericht des Fernsehsenders RBB will Tesla in Grünheide neben der bereits vorhandenen Halle mit ihren 219.000 Quadratmetern eine zweite, mehr als doppelt so große Halle mit ganzen 536.000 Quadratmetern Gesamtfläche errichten. In einer Stellungnahme erklärte Tesla, dass die geplante zweite Halle dem bereits 2023 angekündigten stufenweisen Teilaufbau entspreche.
Laut früheren Plänen soll die Halle zwar doppelt so groß sein wie die bereits bestehende, aber eine Produktionsfläche gleichen Ausmaßes haben. Die restlichen Flächen in der neuen Halle werden angeblich nicht der Produktion, sondern vorläufig als Lager- und Logistikfläche dienen, heißt es. Langfristig will Tesla nach bisherigem Stand in einer dritten und vorerst letzten Ausbaustufe in Grünheide auch noch einen Güterbahnhof auf dem Gelände schaffen, wobei auch dies noch zu beantragen wäre.
Zwar steigt künftig der Wasserverbrauch des Werks mit dem Ausbau der Kapazitäten und einer Steigerung der Mitarbeiterzahl, doch soll dies im Rahmen der bereits mit dem Wasserverband Strausberg-Erkner vereinbarten Mengen bleiben. Dazu trägt angeblich auch die in Eigenleistung des Unternehmens erbrachte Abwasseraufbereitung auf dem Gelände bei.
Im Zuge der Einreichung neuer Dokumente für den zweiten Teil des Werksausbaus in Grünheide will Tesla neben der zweiten Produktionshalle auch den Bau eines eigenen Umspannwerks beantragen. Aktuell arbeiten in Grünheide rund 12.000 Menschen. Wie hoch die Zahl der Mitarbeiter mit dem Ausbau der Kapazitäten durch die zweite Halle werden soll, ist bisher noch offen.
Siehe auch:
- Tesla plant in Grünheide langfristig den Bau von einer Million Autos pro Jahr
- Im Dezember will der US-Konzern Bauanträge für eine zweite Fertigungshalle einreichen
- Das neue Gebäude soll eine Gesamtfläche von ganzen 536.000 Quadratmetern umfassen
- Der Baubeginn für die gigantische neue Halle ist ab dem Jahr 2027 anvisiert
- Große Teile der neuen Fläche sollen vorerst als Lager- und Logistikbereich dienen
- Ein interner Wasserkreislauf soll den vereinbarten Wasserrahmen absichern
- Zusätzlich zur neuen Halle plant das Unternehmen auch ein eigenes Umspannwerk
Gigafactory Berlin soll einmal 1 Mio. Autos pro Jahr bauen
Tesla hatte bereits vor einigen Jahren angekündigt, dass man im brandenburgischen Grünheide langfristig bis zu eine Million Fahrzeuge pro Jahr bauen will. Wie jetzt bekannt wurde, bereitet das Unternehmen auf dem Weg zu diesem Ziel einen weiteren Schritt vor und will im Dezember die Unterlagen für den Bau einer gigantischen zweiten Fertigungshalle bei den zuständigen Behörden einreichen.Laut einem Bericht des Fernsehsenders RBB will Tesla in Grünheide neben der bereits vorhandenen Halle mit ihren 219.000 Quadratmetern eine zweite, mehr als doppelt so große Halle mit ganzen 536.000 Quadratmetern Gesamtfläche errichten. In einer Stellungnahme erklärte Tesla, dass die geplante zweite Halle dem bereits 2023 angekündigten stufenweisen Teilaufbau entspreche.
Baubeginn für zweite Halle ab 2027 angepeilt
Laut Informationen des RBB will Tesla mit dem Bau der zweiten Halle ab dem Jahr 2027 beginnen, wobei offen ist, wie der weitere Zeitplan aussieht. Das Unternehmen selbst wollte sich zu der zeitlichen Planung nicht äußern. Was Teslas Pläne für die Nutzung der neuen Halle auf seinem Gelände in Grünheide angeht, wurden keine neuen Details bekannt.Tesla zeigt, wie eine Fahrt im Cybercab abläuft
Laut früheren Plänen soll die Halle zwar doppelt so groß sein wie die bereits bestehende, aber eine Produktionsfläche gleichen Ausmaßes haben. Die restlichen Flächen in der neuen Halle werden angeblich nicht der Produktion, sondern vorläufig als Lager- und Logistikfläche dienen, heißt es. Langfristig will Tesla nach bisherigem Stand in einer dritten und vorerst letzten Ausbaustufe in Grünheide auch noch einen Güterbahnhof auf dem Gelände schaffen, wobei auch dies noch zu beantragen wäre.
Wassermengen sollen im Vertragsrahmen bleiben
Was die in Brandenburg und somit auch in Grünheide knappe Wasserversorgung betrifft, will Tesla dem Vernehmen nach trotz des Baus der neuen Produktionshalle eine Steigerung seines Bedarfs vermeiden. Dazu soll ein neuer Wasserkreislauf auf dem Werksgelände entstehen, der auch die Aufbereitung von Abwasser umfasst.Zwar steigt künftig der Wasserverbrauch des Werks mit dem Ausbau der Kapazitäten und einer Steigerung der Mitarbeiterzahl, doch soll dies im Rahmen der bereits mit dem Wasserverband Strausberg-Erkner vereinbarten Mengen bleiben. Dazu trägt angeblich auch die in Eigenleistung des Unternehmens erbrachte Abwasseraufbereitung auf dem Gelände bei.
Im Zuge der Einreichung neuer Dokumente für den zweiten Teil des Werksausbaus in Grünheide will Tesla neben der zweiten Produktionshalle auch den Bau eines eigenen Umspannwerks beantragen. Aktuell arbeiten in Grünheide rund 12.000 Menschen. Wie hoch die Zahl der Mitarbeiter mit dem Ausbau der Kapazitäten durch die zweite Halle werden soll, ist bisher noch offen.
Siehe auch:
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Themen:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
Teslas Aktienkurs in Euro
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