Tesla Cybercab: Autonomes Taxi startet ungewöhnlich zurückhaltend
Tesla hat den kommerziellen Betrieb seines autonomen Cybercabs in Texas gestartet. Das Robotaxi kommt komplett ohne Lenkrad sowie Pedale aus und verlässt sich bei der Navigation ausschließlich auf Kameras. Die Flotte bleibt zum Start sehr klein.
Tesla bleibt seiner technischen Ausrichtung treu: Das zweisitzige Fahrzeug nutzt für die autonome Navigation ausschließlich Kameras und verzichtet auf teure Lidar-Sensoren. Im Innenraum sorgt ein Radarsensor dafür, dass die Airbags je nach Belegung durch Erwachsene oder Kindersitze automatisch angepasst werden. Die Benutzeroberfläche des Infotainment-Systems basiert auf der Unreal Engine. Mit einem Gewicht von rund 1400 Kilogramm und einer Batterie mit 48 Kilowattstunden ist das Auto auf eine hohe Effizienz ausgelegt.
Erste Fahrgäste loben die sanfte Fahrweise des auf Full Self-Driving basierenden Systems sowie das Platzangebot mit 572 Litern Kofferraumvolumen. Ein genauer Zeitpunkt für den freien Verkauf und der finale Preis sind nicht bekannt. Musk hatte in der Vergangenheit einen Zielpreis von unter 30.000 Dollar (etwa 25.900 Euro) genannt.
Trotz der technologischen Fortschritte muss das Unternehmen beweisen, dass das kamerabasierte System dauerhaft sicherer agiert als menschliche Fahrer - und daran haben viele Experten gehörige Zweifel.
Der Start des Cybercabs fällt kleiner aus als gedacht. Werdet ihr in Zukunft solchen autonomen Taxis vertrauen? Teilt eure Meinung gerne in den Kommentaren!
Siehe auch:
Startschuss für Teslas Robotaxi
Der US-Autobauer Tesla hat in der Nacht auf heute im texanischen Austin den kommerziellen Betrieb seines Cybercabs aufgenommen. Das vollständig autonome Elektroauto kommt ohne Lenkrad und Pedale aus. Zunächst steht der Dienst nur zahlenden Fahrgästen in einem fest definierten Bereich der texanischen Hauptstadt zur Verfügung. Der lang erwartete Marktstart fand im Rahmen einer exklusiven Veranstaltung ohne öffentlichen Livestream statt.Tesla bleibt seiner technischen Ausrichtung treu: Das zweisitzige Fahrzeug nutzt für die autonome Navigation ausschließlich Kameras und verzichtet auf teure Lidar-Sensoren. Im Innenraum sorgt ein Radarsensor dafür, dass die Airbags je nach Belegung durch Erwachsene oder Kindersitze automatisch angepasst werden. Die Benutzeroberfläche des Infotainment-Systems basiert auf der Unreal Engine. Mit einem Gewicht von rund 1400 Kilogramm und einer Batterie mit 48 Kilowattstunden ist das Auto auf eine hohe Effizienz ausgelegt.
Tesla zeigt, wie eine Fahrt im Cybercab abläuft
Verhaltener Start in Texas
Die aktuelle Flottengröße bleibt überschaubar. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sind derzeit 45 Cybercabs in Texas offiziell registriert. Das steht im starken Kontrast zu früheren Ankündigungen von Elon Musk, der eine zeitnahe landesweite Verfügbarkeit angekündigt hatte. Der zu Google gehörende Konkurrent Waymo betreibt im selben Bundesstaat fast 1000 autonome Fahrzeuge.Erste Fahrgäste loben die sanfte Fahrweise des auf Full Self-Driving basierenden Systems sowie das Platzangebot mit 572 Litern Kofferraumvolumen. Ein genauer Zeitpunkt für den freien Verkauf und der finale Preis sind nicht bekannt. Musk hatte in der Vergangenheit einen Zielpreis von unter 30.000 Dollar (etwa 25.900 Euro) genannt.
Zulassung als Herausforderung
Ein weiterer Punkt ist die rechtliche Zulassung. Da dem Cybercab herkömmliche Bedienelemente fehlen, entsprechen die Fahrzeuge nicht den üblichen US-Sicherheitsnormen. Die Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA prüft das Vorgehen des Unternehmens aktuell. Bislang hat Tesla keine offizielle Ausnahmegenehmigung für den großflächigen Einsatz ohne menschliche Eingriffsmöglichkeit beantragt, was die schnelle Skalierung des Dienstes verzögern könnte.Trotz der technologischen Fortschritte muss das Unternehmen beweisen, dass das kamerabasierte System dauerhaft sicherer agiert als menschliche Fahrer - und daran haben viele Experten gehörige Zweifel.
Der Start des Cybercabs fällt kleiner aus als gedacht. Werdet ihr in Zukunft solchen autonomen Taxis vertrauen? Teilt eure Meinung gerne in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Tesla startet den kommerziellen Betrieb seines Cybercabs in Austin
- Das vollkommen autonome Elektroauto kommt ohne Lenkrad und Pedale aus
- Tesla setzt bei der Navigation rein auf Kameras und verzichtet auf Lidar
- Die Flotte ist mit nur 45 registrierten Fahrzeugen vorerst sehr klein
- Fehlende Bedienelemente sorgen für rechtliche Probleme bei der Zulassung
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