Größtes Autowerk Deutschlands:
Tesla will in Grünheide ausbauen
Während die deutschen Autohersteller aktuell wieder Schwierigkeiten haben, ihren Weg ins Zeitalter der Elektromobilität zu finden, dreht Tesla weiter auf: Den Standort Grünheide möchte man zum größten Autowerk Deutschlands ausbauen.
Wie der RBB berichtet, sollen in einem ersten Schritt die vorhandenen Anlagen optimiert werden, um die möglichen Produktionsmengen nach oben zu bringen. Allerdings wird die bestehende Fertigungshalle, die bisher für eine halbe Million Autos konzipiert war, kaum ausreichen, um das Doppelte hervorzubringen. Daher stellt Tesla auch einen Bauantrag für eine zweite Halle auf dem nördlichen Teil des Grundstücks am Berliner Autobahnring. Das Gebäude soll weitere 500.000 Quadratmeter Fläche für Fertigungsanlagen bieten.
Der Ausbau würde auch den Personalbedarf der Fabrik ordentlich steigen lassen. Statt der aktuellen 11.000 Beschäftigten sollen dann 22.500 Mitarbeiter auf dem Gelände arbeiten. In der Region hofft man, dass dann auch mehr Menschen aus Brandenburg in dem Werk arbeiten können und so ein Teil der Wertschöpfung den umliegenden Kommunen zugutekommt. Aktuell machen Brandenburger nur rund 10 Prozent der Belegschaft aus, 80 Prozent hingegen haben den Wohnsitz in Berlin.
Siehe auch:
Eine Million Elektroautos
Der US-Konzern hat aktuell noch nicht einmal die volle Produktionskapazität nach den bisherigen Planungen und Genehmigungen erreicht. Laut diesen sollen in Grünheide zukünftig bis zu 500.000 Elektroautos pro Jahr vom Band laufen - derzeit kommt man ungefähr auf die Hälfte dessen. Trotzdem bereitet man bereits jetzt deutlich mehr vor: Die Kapazität soll auf eine Million Stück im Jahr ausgebaut werden.Wie der RBB berichtet, sollen in einem ersten Schritt die vorhandenen Anlagen optimiert werden, um die möglichen Produktionsmengen nach oben zu bringen. Allerdings wird die bestehende Fertigungshalle, die bisher für eine halbe Million Autos konzipiert war, kaum ausreichen, um das Doppelte hervorzubringen. Daher stellt Tesla auch einen Bauantrag für eine zweite Halle auf dem nördlichen Teil des Grundstücks am Berliner Autobahnring. Das Gebäude soll weitere 500.000 Quadratmeter Fläche für Fertigungsanlagen bieten.
Gleich viel Wasser
Angesichts dieser Pläne sind die Kritiker des Werkes natürlich direkt alarmiert. Die Hauptfrage ist dabei schon immer die Wasserversorgung. Tesla bringt die Kapazitäten der regionalen Versorger im vom Dürre geplagten Brandenburg ohnehin schon an ihre Grenzen. Allerdings erklärte das Unternehmen, dass man trotz der Erweiterung nicht mehr Wasser verbrauchen will, als bisher ohnehin schon genehmigt ist. Um das zu schaffen, will man die Aufbereitung und die Kreislaufnutzung weiter verbessern.Der Ausbau würde auch den Personalbedarf der Fabrik ordentlich steigen lassen. Statt der aktuellen 11.000 Beschäftigten sollen dann 22.500 Mitarbeiter auf dem Gelände arbeiten. In der Region hofft man, dass dann auch mehr Menschen aus Brandenburg in dem Werk arbeiten können und so ein Teil der Wertschöpfung den umliegenden Kommunen zugutekommt. Aktuell machen Brandenburger nur rund 10 Prozent der Belegschaft aus, 80 Prozent hingegen haben den Wohnsitz in Berlin.
Zusammenfassung
- Tesla plant Ausbau von Grünheide zum größten Autowerk Deutschlands.
- Kapazität soll auf 1 Mio. Autos pro Jahr erhöht werden.
- Für Erweiterung wird neue Fertigungshalle benötigt.
- Personalbedarf steigt auf 22.500 Mitarbeiter.
- Aktuell arbeiten nur 10% Brandenburger in der Fabrik, 80% Berliner.
Siehe auch:
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