Lexar zeigt die dünnste tragbare SSD der Welt - mit einem Haken
Nur 3,8 mm flach und bis zu 1050 MB/s schnell: Lexars neue Muse will die dünnste tragbare SSD der Welt sein. Klingt perfekt - bis man sieht, wie das Laufwerk angeschlossen wird. USB-C sucht man nämlich vergeblich. Hier die ersten Details zum Speicher.
Mit Abmessungen von 80 mal 48 Millimetern soll sich die SSD an Anwender richten, die viel unterwegs sind - und als "weltweit dünnste tragbare SSD" natürlich in erster Linie für Schlagzeilen sorgen. Um die geringe Bauhöhe zu realisieren, haben die Ingenieure das Innere neu strukturiert. Das Unibody-Metallgehäuse nutzt eine speziell angepasste Leiterplattenarchitektur in Kombination mit hochdicht gestapeltem NAND-Speicher.
Trotz der kompakten Maße fallen die Leistungswerte solide aus. Die SSD erreicht laut Hersteller Lesegeschwindigkeiten von bis zu 1050 Megabyte pro Sekunde. Beim Schreiben werden maximal 1000 Megabyte pro Sekunde erreicht. Die Geschwindigkeit genügt, um hochauflösende 4K-Videos - etwa im Apple-ProRes-Format - mit 120 Bildern pro Sekunde direkt aufzuzeichnen.
Die verbauten Neodym-Magnete sollen für eine sichere Ausrichtung der Kontakte sorgen. Dennoch besteht bei derartigen Konstruktionen im Alltag die Gefahr, dass das Kabel während einer laufenden Datenübertragung versehentlich abgerissen wird. Das kann zu einem ärgerlichen Abbruch oder im schlimmsten Fall zu einem Datenverlust führen.
Zudem erfordert die Befestigung an der Rückseite eines iPhones mit MagSafe eine zusätzliche magnetische Hülle. Die Hülle nimmt die SSD sicher auf, macht das gesamte Konstrukt am Smartphone jedoch wieder deutlich dicker. Das relativiert den eigentlichen Vorteil der extremen Flachheit im mobilen Einsatz.
Das Unternehmen demonstriert eine neue Gen5-SSD, die eine Bandbreite von bis zu 11 Gigabyte pro Sekunde erreicht. Sie soll lokale KI-Berechnungen beschleunigen. Ferner gehören spezielle USB-Sticks für Elektrofahrzeuge zum Messeauftritt. Diese sind für dauerhafte Schreibzyklen optimiert, wie sie bei der Aufzeichnung von Dashcam-Videos anfallen.
Würdet ihr für ein flacheres SSD-Design auf einen Standard-Anschluss verzichten? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren.
Siehe auch:
Flache SSD feiert IFA-Premiere
Auf der Technologiemesse IFA 2026 in Berlin präsentiert der Speicherhersteller Lexar eine neue externe SSD namens Muse. Das Laufwerk fällt durch sein sehr flaches Gehäuse auf. Das Speichermedium misst an der dicksten Stelle maximal 3,8 Millimeter und flacht zu den Rändern hin auf exakt einen Millimeter ab.Mit Abmessungen von 80 mal 48 Millimetern soll sich die SSD an Anwender richten, die viel unterwegs sind - und als "weltweit dünnste tragbare SSD" natürlich in erster Linie für Schlagzeilen sorgen. Um die geringe Bauhöhe zu realisieren, haben die Ingenieure das Innere neu strukturiert. Das Unibody-Metallgehäuse nutzt eine speziell angepasste Leiterplattenarchitektur in Kombination mit hochdicht gestapeltem NAND-Speicher.
Trotz der kompakten Maße fallen die Leistungswerte solide aus. Die SSD erreicht laut Hersteller Lesegeschwindigkeiten von bis zu 1050 Megabyte pro Sekunde. Beim Schreiben werden maximal 1000 Megabyte pro Sekunde erreicht. Die Geschwindigkeit genügt, um hochauflösende 4K-Videos - etwa im Apple-ProRes-Format - mit 120 Bildern pro Sekunde direkt aufzuzeichnen.
Proprietärer Anschluss als Kompromiss
Das sehr schlanke Design hat jedoch direkte Auswirkungen auf die Funktionalität. Wie Lexar erklärt, verzichtet die Muse aus Platzgründen auf einen USB-C-Anschluss. Stattdessen kommt ein proprietäres Kabel namens Snaplink zum Einsatz. Das verbindet sich über federgelagerte Kontaktstifte rein magnetisch mit dem Laufwerk.Die verbauten Neodym-Magnete sollen für eine sichere Ausrichtung der Kontakte sorgen. Dennoch besteht bei derartigen Konstruktionen im Alltag die Gefahr, dass das Kabel während einer laufenden Datenübertragung versehentlich abgerissen wird. Das kann zu einem ärgerlichen Abbruch oder im schlimmsten Fall zu einem Datenverlust führen.
Zudem erfordert die Befestigung an der Rückseite eines iPhones mit MagSafe eine zusätzliche magnetische Hülle. Die Hülle nimmt die SSD sicher auf, macht das gesamte Konstrukt am Smartphone jedoch wieder deutlich dicker. Das relativiert den eigentlichen Vorteil der extremen Flachheit im mobilen Einsatz.
Marktstart und weitere Neuheiten
Das Laufwerk soll im vierten Quartal 2026 in Kapazitäten von 512 Gigabyte und einem Terabyte auf den Markt kommen. Einen offiziellen Preis gibt es bislang nicht. Neben der flachen SSD zeigt der Hersteller in Berlin noch weitere Speicherlösungen. Ein Fokus liegt in diesem Jahr stark auf dem Hardware-Bereich rund um künstliche Intelligenz.Das Unternehmen demonstriert eine neue Gen5-SSD, die eine Bandbreite von bis zu 11 Gigabyte pro Sekunde erreicht. Sie soll lokale KI-Berechnungen beschleunigen. Ferner gehören spezielle USB-Sticks für Elektrofahrzeuge zum Messeauftritt. Diese sind für dauerhafte Schreibzyklen optimiert, wie sie bei der Aufzeichnung von Dashcam-Videos anfallen.
Würdet ihr für ein flacheres SSD-Design auf einen Standard-Anschluss verzichten? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Lexar zeigt auf der IFA 2026 die extrem flache externe SSD namens Muse
- Das dünne Gehäuse misst an der stärksten Stelle nur 3,8 Millimeter
- Die SSD erreicht Lesegeschwindigkeiten von bis zu 1050 MB pro Sekunde
- Aus Platzgründen fehlt USB-C, stattdessen gibt es einen Magnetanschluss
- Der Marktstart der neuen SSD ist für das vierte Quartal 2026 geplant
- Lexar präsentiert in Berlin zudem eine schnelle Gen5-SSD für lokale KI
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