Berliner Streaming-Guide JustWatch wird bald selbst zum Streamer
Die bekannte Suchmaschine JustWatch wandelt sich im Oktober zum eigenen Streaming-Anbieter. Mit JustWatch TV startet eine Plattform, die werbefinanzierte Inhalte sowie ein werbefreies Abo direkt in der bestehenden App bündelt.
Zum Start ist der Dienst in mehreren großen Märkten abrufbar. Zu den ersten Regionen zählen Deutschland, Österreich, die Schweiz, die USA, Kanada, Großbritannien, Irland, Frankreich, Italien, Spanien sowie Australien und Neuseeland. Weitere Länder sollen in absehbarer Zeit folgen.
Der neue Service setzt auf ein gemischtes Geschäftsmodell, um unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen. Nutzer erhalten Zugriff auf einen kostenlosen, durch Werbung finanzierten Bereich, der als Free Ad-supported Streaming Television, kurz FAST, bezeichnet wird. Zusätzlich gibt es eine klassische Video-on-Demand-Funktion für Leihtitel sowie ein werbefreies Abonnement für Vielseher. Ein neues Benutzerkonto ist für bisherige Anwender nicht erforderlich.
Eine zentrale Rolle bei der Auswahl der Inhalte spielen die gesammelten Nutzerdaten. Mit rund 50 Millionen aktiven Anwendern im Monat verfügt die Plattform über detaillierte Informationen zum Suchverhalten. Die gesammelten Metriken sollen helfen, das Angebot genau auf die Nachfrage abzustimmen. So will der Anbieter gezielt Filme und Serien lizenzieren, die bei anderen Diensten oft schwer zu finden sind. Die vermeintliche Nische ist hier also durchaus Programm.
Der Schritt vom Vermittler zum Anbieter bietet für Konsumenten den Vorteil, gefundene Inhalte ohne Umwege über externe Apps direkt abspielen zu können. Gleichzeitig tritt JustWatch TV in einen stark umkämpften sowie übersättigten und fragmentierten Markt ein. Das Unternehmen gibt an, mit dem neuen Modell die Branche unterstützen zu wollen. Ob und wie das gelingen kann, ist aber ein gutes Stück weit fraglich.
Wie bewertet ihr den Wandel zur Streaming-Plattform? Werdet ihr die neuen Funktionen ausprobieren oder bleibt ihr bei euren bisherigen Diensten? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!
Siehe auch:
Vom Suchdienst zum Streaming-Anbieter
Die in Berlin ansässige Plattform JustWatch vollzieht im Oktober 2026 einen Strategiewechsel. Das Unternehmen, das bisher als reine Suchmaschine für Filme und Serien fungierte bzw. verrät, wo ein bestimmter Inhalt zu sehen ist, startet mit JustWatch TV einen eigenen Streamingdienst. Das Angebot wird dabei direkt in die bestehende App und die Webseite integriert, um die Nutzung zu vereinfachen.Zum Start ist der Dienst in mehreren großen Märkten abrufbar. Zu den ersten Regionen zählen Deutschland, Österreich, die Schweiz, die USA, Kanada, Großbritannien, Irland, Frankreich, Italien, Spanien sowie Australien und Neuseeland. Weitere Länder sollen in absehbarer Zeit folgen.
Der neue Service setzt auf ein gemischtes Geschäftsmodell, um unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen. Nutzer erhalten Zugriff auf einen kostenlosen, durch Werbung finanzierten Bereich, der als Free Ad-supported Streaming Television, kurz FAST, bezeichnet wird. Zusätzlich gibt es eine klassische Video-on-Demand-Funktion für Leihtitel sowie ein werbefreies Abonnement für Vielseher. Ein neues Benutzerkonto ist für bisherige Anwender nicht erforderlich.
Inhalte und namhafte Partner
Für den Aufbau des Katalogs greift das Unternehmen auf bestehende Netzwerke zurück. Wie JustWatch in einer Pressemitteilung anlässlich des Toronto International Film Festival bekannt gab, zählen Studios wie Paramount, New Regency und Fremantle zu den ersten Partnern. Konkrete Titel für den Startmonat stehen allerdings noch nicht fest. Künftige exklusive Verwertungsrechte sind laut den Verantwortlichen nicht ausgeschlossen.Eine zentrale Rolle bei der Auswahl der Inhalte spielen die gesammelten Nutzerdaten. Mit rund 50 Millionen aktiven Anwendern im Monat verfügt die Plattform über detaillierte Informationen zum Suchverhalten. Die gesammelten Metriken sollen helfen, das Angebot genau auf die Nachfrage abzustimmen. So will der Anbieter gezielt Filme und Serien lizenzieren, die bei anderen Diensten oft schwer zu finden sind. Die vermeintliche Nische ist hier also durchaus Programm.
Der Schritt vom Vermittler zum Anbieter bietet für Konsumenten den Vorteil, gefundene Inhalte ohne Umwege über externe Apps direkt abspielen zu können. Gleichzeitig tritt JustWatch TV in einen stark umkämpften sowie übersättigten und fragmentierten Markt ein. Das Unternehmen gibt an, mit dem neuen Modell die Branche unterstützen zu wollen. Ob und wie das gelingen kann, ist aber ein gutes Stück weit fraglich.
Wie bewertet ihr den Wandel zur Streaming-Plattform? Werdet ihr die neuen Funktionen ausprobieren oder bleibt ihr bei euren bisherigen Diensten? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!
Zusammenfassung
- JustWatch startet im Oktober 2026 den Streamingdienst JustWatch TV
- Der neue Dienst wird direkt in bestehende Apps und Webseiten integriert
- Das Angebot umfasst kostenloses FAST-Streaming sowie Abo- und Leihmodelle
- Zu den ersten Partnern für Inhalte zählen Paramount und New Regency
- Nutzungsdaten von 50 Millionen Usern steuern die gezielte Lizenzierung
- Inhalte lassen sich künftig direkt ohne externe Apps aufrufen und ansehen
Siehe auch:
- Disney Plus killt werbefreies Streaming komplett - mit einer Ausnahme
- Netflix erhöht Preise: Streaming wird in Deutschland spürbar teurer
- Netflix erwägt, andere Streamingdienste in sein Angebot zu integrieren
- Winamp-Neustart 2027: Kult-Player wird zur Streaming-Zentrale
- Streaming: Amazon Prime Video wird auf Bezos' Wunsch auf KI getrimmt
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen