Windows-11-PC fernsteuern:
Nutzer erhalten neue Optionen per Handy
Microsoft entwickelt neue Funktionen für die Verbindung von Smartphones und Windows-PCs. Bald können Nutzer ihren Computer wohl direkt über ihr Android-Mobiltelefon herunterfahren oder neu starten. Das dürfte in einigen Situationen nützlich sein.
So hat eine Analyse des Codes von Link to Windows nun ergeben, dass Anwender künftig die Option erhalten könnten, ihren Rechner aus der Ferne nicht nur zu sperren, sondern ihn auch auszuschalten, neu zu starten oder in den Ruhezustand zu versetzen.
Die Verknüpfung zwischen Mobilgerät und Desktop-Rechner mit Windows 11 bietet bereits praktische Features wie das Anzeigen von Benachrichtigungen oder die Annahme von Telefonaten. Mit den angesprochenen erweiterten Funktionen würde die Integration jedoch deutlich tiefer in die Systemsteuerung eingreifen.
Die tiefe Integration von Systemupdates in die Fernsteuerung zeigt, dass die Entwickler nicht nur einfache 'Ein- und Ausschalter' programmieren. Die Anwendung soll den Nutzer auch aktiv vor Fehlern bewahren. So warnt das System etwa vor einem Neustart während eines laufenden Updates ausdrücklich vor dem möglichen Verlust ungespeicherter Dokumente.
Aktuell sind die gefundenen Funktionen in der App noch deaktiviert. Wann genau ein Update zur Aktivierung für alle Anwender ausrollt, bleibt vorerst unklar. Dennoch zeigt die Entwicklung einen klaren Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Selbst Apple bietet in seinem Ökosystem für Endverbraucher derzeit keine vergleichbare Möglichkeit, einen Mac ohne spezielle Verwaltungssoftware für Unternehmen direkt über das iPhone herunterzufahren.
Verbindet ihr im Alltag euer Smartphone mit Windows oder seht ihr für euch eher keinen Nutzen? Teilt eure Erfahrungen und Ansichten gerne unten in den Kommentaren mit uns!
FAQ: Windows-PC mit Smartphone koppeln Link to Windows einrichten. So geht's!
Siehe auch:
PC-Steuerung per Smartphone
Microsoft arbeitet schon seit einer Weile daran, die PCs und Smartphones von Windows-Nutzern immer nahtloser zu integrieren. Nachdem vor rund einem Jahr in einem Insider-Build erstmals die Möglichkeit aufgetaucht war, einen Computer aus der Ferne über das eigene Handy zu sperren, fand die Funktion Ende 2025 offiziell den Weg in die Link-to-Windows-App für Android-Geräte. Wie sich jetzt zudem herausstellt, arbeiten die Entwickler in Redmond an noch weiteren Möglichkeiten zur Fernsteuerung.So hat eine Analyse des Codes von Link to Windows nun ergeben, dass Anwender künftig die Option erhalten könnten, ihren Rechner aus der Ferne nicht nur zu sperren, sondern ihn auch auszuschalten, neu zu starten oder in den Ruhezustand zu versetzen.
Die Verknüpfung zwischen Mobilgerät und Desktop-Rechner mit Windows 11 bietet bereits praktische Features wie das Anzeigen von Benachrichtigungen oder die Annahme von Telefonaten. Mit den angesprochenen erweiterten Funktionen würde die Integration jedoch deutlich tiefer in die Systemsteuerung eingreifen.
Versteckte Befehle im Programmcode
Wie Windows Latest nach einer Analyse der Installationsdatei berichtet, sind die Neuerungen in einem speziellen Modul hinterlegt. Entwickler fanden im Code konkrete Textbausteine für verschiedene Befehle. Neben dem regulären Neustart plant Microsoft auch kombinierte Schaltflächen für Systemaktualisierungen in Verbindung mit dem Herunterfahren oder Neustarten des Rechners.Die tiefe Integration von Systemupdates in die Fernsteuerung zeigt, dass die Entwickler nicht nur einfache 'Ein- und Ausschalter' programmieren. Die Anwendung soll den Nutzer auch aktiv vor Fehlern bewahren. So warnt das System etwa vor einem Neustart während eines laufenden Updates ausdrücklich vor dem möglichen Verlust ungespeicherter Dokumente.
Einschränkungen und Konkurrenz
Neben dem kompletten Herunterfahren taucht auch eine Option für den Ruhezustand im Programmcode auf. Das bringt jedoch einen technischen Nachteil mit sich. Sobald der Computer in den Schlafmodus wechselt, trennt er die Netzwerkverbindung zum Smartphone. Ein Aufwecken über das Mobiltelefon ist danach nicht mehr möglich. Der Rechner muss anschließend 'vor Ort' wieder eingeschaltet werden.Aktuell sind die gefundenen Funktionen in der App noch deaktiviert. Wann genau ein Update zur Aktivierung für alle Anwender ausrollt, bleibt vorerst unklar. Dennoch zeigt die Entwicklung einen klaren Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Selbst Apple bietet in seinem Ökosystem für Endverbraucher derzeit keine vergleichbare Möglichkeit, einen Mac ohne spezielle Verwaltungssoftware für Unternehmen direkt über das iPhone herunterzufahren.
Verbindet ihr im Alltag euer Smartphone mit Windows oder seht ihr für euch eher keinen Nutzen? Teilt eure Erfahrungen und Ansichten gerne unten in den Kommentaren mit uns!
FAQ: Windows-PC mit Smartphone koppeln Link to Windows einrichten. So geht's!
Zusammenfassung
- Microsoft plant eine tiefere PC-Steuerung über die App Link to Windows
- Handys sollen Windows-Rechner bald herunterfahren oder neu starten
- Code-Analysen zeigen versteckte Befehle für verschiedene Aktionen
- Warnmeldungen sollen vor ungespeicherten Datenverlusten schützen
- Im Ruhezustand bricht die Verbindung zwischen PC und Smartphone ab
- Wann ein entsprechendes App-Update verteilt wird, ist noch unklar
Siehe auch:
- Sleepwalker: Backdoor versteckt sich äußerst gut in Windows-Systemen
- Windows 10 und 11: Update zerschießt Druckfunktion und PDF-Export
- Windows-3.x-Anekdote: Erstes Microsoft-Spielepaket ein Sammlerstück?
- Windows: Microsoft löst nerviges Problem mit Datei-Explorer-Vorschau
- Windows: Routine löscht GPU-Treiber absichtlich und ohne Vorwarnung
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