Windows 10 LTSC vor Aus - Diese Umstiegsmöglichkeiten haben Nutzer
Das offizielle Support-Ende für Windows 10 Enterprise LTSC 2021 rückt spürbar näher. Betroffene Unternehmen müssen zeitnah handeln, um künftige Sicherheitsrisiken zu vermeiden. Microsoft nennt jetzt alle möglichen Optionen, die Betroffenen offenstehen.
Die Abkürzung LTSC steht für Long-Term Servicing Channel. Solche speziellen Versionen von Microsoft-Produkten sind gezielt für Umgebungen konzipiert, in denen langfristige Stabilität deutlich wichtiger ist als die ständige Integration neuer Funktionen. Typische Einsatzgebiete für LTSC-Installationen sind Kassensysteme in Supermärkten, lebenserhaltende medizinische Geräte in Krankenhäusern oder präzise Maschinensteuerungen in der Fertigungsindustrie.
Nach dem Stichtag im Januar 2027 liefert der Hersteller allerdings keine monatlichen Sicherheitsupdates, Fehlerbehebungen oder technischen Support für Windows 10 Enterprise LTSC 2021 mehr aus. Als primäre Lösung empfiehlt Microsoft die rasche Migration auf Windows 11 Enterprise LTSC 2024.
Die Kosten für die Verlängerung verdoppeln sich jährlich. Da die Zahlungen kumulativ berechnet werden, müssen Späteinsteiger die vorherigen Jahre rückwirkend zahlen. Im ersten Jahr kostet die Lizenz 61 Dollar (etwa 53 Euro) pro Gerät. Nutzer von Cloud-Verwaltungen wie Microsoft Intune erhalten 25 Prozent Rabatt, wodurch der reduzierte Preis bei 45 Dollar (rund 39 Euro) liegt.
Die kostenpflichtigen Updates bieten einen zeitlichen Puffer, belasten das IT-Budget aber spürbar. Der Wechsel auf Windows 11 bringt hingegen moderne Sicherheitsarchitekturen mit sich, erfordert jedoch oft neue Hardware und ausgiebige Kompatibilitätstests. Administratoren sollten daher frühzeitig evaluieren, welcher Weg für die eigene Infrastruktur am sinnvollsten ist.
Wie bereitet ihr euch auf das Support-Ende vor? Plant ihr ein Upgrade oder nutzt ihr die bezahlten Updates? Teilt eure Erfahrungen gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Support-Ende für Windows 10 LTSC
Die reguläre Version von Windows 10 wird schon seit Oktober 2025 nicht mehr mit Updates versorgt. Auch andere Betriebssysteme von Microsoft wie Windows 11 24H2 gehen ihrem Ende entgegen. Nun warnt Redmond auch Nutzer von Windows 10 Enterprise LTSC 2021 davor, dass die Version am 12. Januar 2027 ihr offizielles Support-Ende erreicht. Betroffene Unternehmen und Administratoren weltweit sollten zeitnah reagieren, um ihre komplexe Infrastruktur vor künftigen Sicherheitslücken zu schützen.Die Abkürzung LTSC steht für Long-Term Servicing Channel. Solche speziellen Versionen von Microsoft-Produkten sind gezielt für Umgebungen konzipiert, in denen langfristige Stabilität deutlich wichtiger ist als die ständige Integration neuer Funktionen. Typische Einsatzgebiete für LTSC-Installationen sind Kassensysteme in Supermärkten, lebenserhaltende medizinische Geräte in Krankenhäusern oder präzise Maschinensteuerungen in der Fertigungsindustrie.
Nach dem Stichtag im Januar 2027 liefert der Hersteller allerdings keine monatlichen Sicherheitsupdates, Fehlerbehebungen oder technischen Support für Windows 10 Enterprise LTSC 2021 mehr aus. Als primäre Lösung empfiehlt Microsoft die rasche Migration auf Windows 11 Enterprise LTSC 2024.
Kostenpflichtige Verlängerung
Für Hardware, die noch nicht mit dem neueren System kompatibel ist, gibt es eine befristete Übergangslösung. Wie Microsoft in einem Blog-Beitrag erklärt, startet ab dem 1. September 2026 das sogenannte Extended Security Updates Programm. Diese Lizenzen bieten wie bei Windows 10 Home und Pro ausschließlich kritische Sicherheitsupdates und schließen die Bereitstellung neuer Funktionen komplett aus. Das Programm ist für die LTSC-Version auf maximal drei Jahre befristet und soll Unternehmen ausreichend Zeit für den notwendigen Hardware-Austausch geben.Die Kosten für die Verlängerung verdoppeln sich jährlich. Da die Zahlungen kumulativ berechnet werden, müssen Späteinsteiger die vorherigen Jahre rückwirkend zahlen. Im ersten Jahr kostet die Lizenz 61 Dollar (etwa 53 Euro) pro Gerät. Nutzer von Cloud-Verwaltungen wie Microsoft Intune erhalten 25 Prozent Rabatt, wodurch der reduzierte Preis bei 45 Dollar (rund 39 Euro) liegt.
Die kostenpflichtigen Updates bieten einen zeitlichen Puffer, belasten das IT-Budget aber spürbar. Der Wechsel auf Windows 11 bringt hingegen moderne Sicherheitsarchitekturen mit sich, erfordert jedoch oft neue Hardware und ausgiebige Kompatibilitätstests. Administratoren sollten daher frühzeitig evaluieren, welcher Weg für die eigene Infrastruktur am sinnvollsten ist.
Ausnahme für IoT-Geräte
Ein wichtiger Aspekt der aktuellen Ankündigung betrifft eine spezielle Unterversion des Betriebssystems. Das System Windows 10 IoT Enterprise LTSC ist von dem nahenden Support-Ende im Jahr 2027 explizit ausgenommen. Für diese spezialisierten Geräte, die besonders oft in großen industriellen Anlagen oder vernetzten Systemen verbaut sind, garantiert das Unternehmen eine langfristige Unterstützung bis zum 13. Januar 2032.Wie bereitet ihr euch auf das Support-Ende vor? Plant ihr ein Upgrade oder nutzt ihr die bezahlten Updates? Teilt eure Erfahrungen gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Der Support für Windows 10 Enterprise LTSC 2021 endet am 12. Januar 2027
- Als Nachfolger empfiehlt Microsoft das neuere Windows 11 LTSC 2024
- Kostenpflichtige Sicherheitsupdates verlängern den Support um drei Jahre
- Die Preise für die Übergangslizenzen verdoppeln sich in jedem Jahr
- Geräte mit Windows 10 IoT Enterprise LTSC erhalten Support bis 2032
Siehe auch:
- Microsoft streicht Empfehlung von 32 GB RAM für Windows 11
- Windows 11: Admins genervt und wütend über neue OneDrive-App
- Microsoft: Deshalb geht es mit Windows 11 so langsam voran
- Microsoft dementiert: Kein neuer Datensammeldienst in Windows 11
- Windows Recovery: Microsoft startet neues Update für Windows 11
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