Ryanair-Flug landet mit nur noch sechs Minuten Treibstoff im Tank
Ein Ryanair-Flug von Pisa nach Glasgow musste wegen Treibstoffmangel notlanden: Nach dem Aufsetzen bleiben nur noch sechs Minuten Kerosin im Tank. Grund dafür war Sturm Amy. Dieser verhinderte mit Wind bis zu 160 km/h mehrfach die Landung.
Der Boeing 737-800 war ursprünglich von Pisa nach Glasgow Prestwick unterwegs, als Sturm Amy mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h über Schottland hinwegfegte. Das Unwetter war der erste benannte Sturm der Saison 2025/26 und brachte erhebliche Störungen für den Flugverkehr mit sich. Der nationale meteorologische Dienst des Vereinigten Königreichs hatte Warnungen für Wind herausgegeben, mit Böen von über 150 km/h in exponierten Gebieten.
Wie der Daily Express berichtet, begannen die Probleme bereits am Boden in Pisa, wo Streikende das Rollfeld stürmten und den Abflug verzögerten. Passagier Alexander Marchi erinnerte sich gegenüber Ayr Advertiser: "Nach dem verspäteten Abflug von Pisa wegen eines Generalstreiks und Demonstranten, die das Rollfeld des Flughafens stürmten, machten wir uns Sorgen, dass wir Prestwick nicht erreichen würden, bevor der Sturm zuschlug."
Luftfahrtexperten erklären, dass die Boeing 737-800 bis zu einer maximalen Seitenwindgeschwindigkeit von 66 km/h landen kann. Die Windmessgeräte in Edinburgh registrierten jedoch Böen von fast 100 km/h zusätzlich zu konstanten Windgeschwindigkeiten von 64 km/h. Ein 737-Pilot erläuterte, dass die Besatzung möglicherweise auf "Windscherung" gestoßen sei - ein gefährliches Wetterphänomen, das Flugzeuge abrupt fallen lässt.
Die Boeing 737-800 ist eines der meistgenutzten Flugzeuge der Welt und verfügt über zwei CFM56-7B-Triebwerke, die bei normalen Bedingungen einen Treibstoffverbrauch von etwa 2500 Litern pro Stunde haben. Bei den extremen Wetterbedingungen und den mehrfachen Landeversuchen stieg der Verbrauch jedoch erheblich an.
Ein Ryanair-Sprecher bestätigte, dass der Vorfall den zuständigen Behörden gemeldet wurde. Aufgrund der laufenden Untersuchung könne man sich nicht weiter äußern. Das Air Accidents Investigation Branch (AAIB) sammelt bereits Beweise und führt Befragungen durch.
Was haltet ihr von diesem Beinahe-Unglück? Teilt eure Gedanken zu den Sicherheitsprotokollen in den Kommentaren mit!
Siehe auch:
Notlandung mit nur sechs Minuten Treibstoff
Ein Ryanair-Flug ist vor einigen Tagen nur knapp einer Katastrophe entgangen. Das von Malta Air im Auftrag von Ryanair betriebene Flugzeug musste eine Notlandung in Manchester durchführen, nachdem es fast den gesamten Treibstoff verbraucht hatte. Bei der Landung befanden sich lediglich 220 Kilogramm Kerosin im Tank - genug für nur noch fünf bis sechs Minuten Flugzeit.Der Boeing 737-800 war ursprünglich von Pisa nach Glasgow Prestwick unterwegs, als Sturm Amy mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h über Schottland hinwegfegte. Das Unwetter war der erste benannte Sturm der Saison 2025/26 und brachte erhebliche Störungen für den Flugverkehr mit sich. Der nationale meteorologische Dienst des Vereinigten Königreichs hatte Warnungen für Wind herausgegeben, mit Böen von über 150 km/h in exponierten Gebieten.
Wie der Daily Express berichtet, begannen die Probleme bereits am Boden in Pisa, wo Streikende das Rollfeld stürmten und den Abflug verzögerten. Passagier Alexander Marchi erinnerte sich gegenüber Ayr Advertiser: "Nach dem verspäteten Abflug von Pisa wegen eines Generalstreiks und Demonstranten, die das Rollfeld des Flughafens stürmten, machten wir uns Sorgen, dass wir Prestwick nicht erreichen würden, bevor der Sturm zuschlug."
Mehrfache gescheiterte Landeversuche
Die Piloten versuchten zunächst zweimal erfolglos, in Prestwick zu landen. Marchi: "Das zweite Mal war eine sehr holprige Fahrt und wir erreichten fast das Rollfeld, aber in letzter Minute zogen wir sehr scharf hoch." Auch ein anschließender Landeversuch am Flughafen Edinburgh scheiterte aufgrund der extremen Wetterbedingungen.Luftfahrtexperten erklären, dass die Boeing 737-800 bis zu einer maximalen Seitenwindgeschwindigkeit von 66 km/h landen kann. Die Windmessgeräte in Edinburgh registrierten jedoch Böen von fast 100 km/h zusätzlich zu konstanten Windgeschwindigkeiten von 64 km/h. Ein 737-Pilot erläuterte, dass die Besatzung möglicherweise auf "Windscherung" gestoßen sei - ein gefährliches Wetterphänomen, das Flugzeuge abrupt fallen lässt.
Die Boeing 737-800 ist eines der meistgenutzten Flugzeuge der Welt und verfügt über zwei CFM56-7B-Triebwerke, die bei normalen Bedingungen einen Treibstoffverbrauch von etwa 2500 Litern pro Stunde haben. Bei den extremen Wetterbedingungen und den mehrfachen Landeversuchen stieg der Verbrauch jedoch erheblich an.
Kritische Sicherheitsgrenze
Die Luftfahrtbehörden haben eine Untersuchung des "schwerwiegenden Vorfalls" eingeleitet. Nach EU-Luftfahrtsicherheitsregeln hätte die Maschine bei der Landung mindestens 30 Minuten Treibstoff - etwa 1200 Kilogramm - an Bord haben müssen. Das Unterschreiten dieser kritischen Sicherheitsgrenze wirft Fragen über das Treibstoffmanagement auf.Ein Ryanair-Sprecher bestätigte, dass der Vorfall den zuständigen Behörden gemeldet wurde. Aufgrund der laufenden Untersuchung könne man sich nicht weiter äußern. Das Air Accidents Investigation Branch (AAIB) sammelt bereits Beweise und führt Befragungen durch.
Was haltet ihr von diesem Beinahe-Unglück? Teilt eure Gedanken zu den Sicherheitsprotokollen in den Kommentaren mit!
Zusammenfassung
- Ryanair-Flugzeug landete in Manchester mit nur noch 5-6 Minuten Treibstoff
- Sturm Amy mit Windgeschwindigkeiten bis 160 km/h verhinderte Landungen
- Mehrere gescheiterte Landeversuche in Prestwick und Edinburgh
- Flug startete verspätet wegen Streikenden, die das Rollfeld in Pisa stürmten
- Extreme Wetterbedingungen überschritten die zulässigen Seitenwindgeschwindigkeiten
- Bei Landung nur 220 kg statt vorgeschriebener 1200 kg Treibstoff vorhanden
- Luftfahrtbehörden haben Untersuchung des schwerwiegenden Vorfalls eingeleitet
Siehe auch:
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