Radeon RX 9070 XT: Asus hebt Preise für AMD-Grafikkarten deutlich an
Asus hat laut seiner eigenen Website und den Online-Stores einiger Vertriebspartner begonnen, die Preise für seine High-End-Grafikkarten mit Prozessoren von AMD deutlich nach oben zu schrauben. Je nach Modell sind die AMD-GPUs jetzt bis zu 17 Prozent teurer.
Noch hat Asus die Preiserhöhung nicht offiziell kommuniziert, doch im US-Webshop des Herstellers und bei großen Händlern wie Amazon und B&H, die seit Langem zu engen Partnern von Asus für den US-Markt gehören, sind die höheren Preise für bestimmte AMD-GPUs bereits gelistet, meldet VideoCardZ.
Es wird vermutet, dass die Preiserhöhung bei den Asus-Grafikkarten mit AMD-Prozessoren auf eine zuvor erfolgte Preiserhöhung bei AMD für die mit 16 Gigabyte GDDR7-Grafikspeicher kombinierten Varianten zurückzuführen ist. Hintergrund ist natürlich erneut die durch den KI-Boom ausgelöste Speicherkrise, die auch bei GDDR7 für höhere Preise gesorgt hat.
Bei anderen Anbietern von Grafikkarten mit AMD-GPUs sind die Preiserhöhungen bisher noch weitestgehend ausgeblieben. Auch beschränkt sich der Preisanstieg bisher offenbar nur auf Asus' eigenen Store und wenige Händler, sodass es in Deutschland und bei den meisten anderen US-Händlern noch bei den "alten" Preisen bleibt.
Die AMD Radeon RX 9070 XT wird in diversen Varianten angeboten, sodass die Kunden zumindest vorläufig noch zu günstigeren Alternativen greifen können. Die offizielle Preisempfehlung der Standardausgabe mit 16 Gigabyte lag zur Markteinführung bei 599 US-Dollar. Bereits zuvor gab es Sorgen, dass günstige Grafikkarten-Modelle durch den KI-Boom ganz vom Markt verschwinden könnten.
Siehe auch:
Preise steigen bei Asus-Webshop & großen Händlern
Dass nach Speicher, Prozessoren und SSDs auch Grafikkarten wieder teurer werden dürften, zeichnet sich schon seit einiger Zeit ab. Jetzt liefert Asus ein konkretes Beispiel, denn der taiwanische PC- und Komponentenhersteller hat die Preise seiner Top-GPUs mit AMD-Chips in den USA jüngst um fast 20 Prozent angehoben.Noch hat Asus die Preiserhöhung nicht offiziell kommuniziert, doch im US-Webshop des Herstellers und bei großen Händlern wie Amazon und B&H, die seit Langem zu engen Partnern von Asus für den US-Markt gehören, sind die höheren Preise für bestimmte AMD-GPUs bereits gelistet, meldet VideoCardZ.
Preiserhöhung noch auf bestimmte Modelle beschränkt
Konkret betrifft die Preiserhöhung zunächst die Asus Prime Radeon RX 9070 XT OC Edition und die Asus-TUF-Gaming Radeon RX 9070 XT OC Edition. Im Fall des erstgenannten Modells stieg der Preis von 799,99 auf jetzt 939,99 US-Dollar, was einem Plus von 17,5 Prozent entspricht. Beim zweiten Modell legte der Preis von zuvor 849,99 auf jetzt 989,99 US-Dollar um 16,5 Prozent zu.Es wird vermutet, dass die Preiserhöhung bei den Asus-Grafikkarten mit AMD-Prozessoren auf eine zuvor erfolgte Preiserhöhung bei AMD für die mit 16 Gigabyte GDDR7-Grafikspeicher kombinierten Varianten zurückzuführen ist. Hintergrund ist natürlich erneut die durch den KI-Boom ausgelöste Speicherkrise, die auch bei GDDR7 für höhere Preise gesorgt hat.
Bei anderen Anbietern von Grafikkarten mit AMD-GPUs sind die Preiserhöhungen bisher noch weitestgehend ausgeblieben. Auch beschränkt sich der Preisanstieg bisher offenbar nur auf Asus' eigenen Store und wenige Händler, sodass es in Deutschland und bei den meisten anderen US-Händlern noch bei den "alten" Preisen bleibt.
Die AMD Radeon RX 9070 XT wird in diversen Varianten angeboten, sodass die Kunden zumindest vorläufig noch zu günstigeren Alternativen greifen können. Die offizielle Preisempfehlung der Standardausgabe mit 16 Gigabyte lag zur Markteinführung bei 599 US-Dollar. Bereits zuvor gab es Sorgen, dass günstige Grafikkarten-Modelle durch den KI-Boom ganz vom Markt verschwinden könnten.
Zusammenfassung
- Asus erhöht die Preise für AMD-Grafikkarten um bis zu 17 Prozent
- Betroffen sind die Prime- und TUF-Gaming-Radeon-RX-9070-XT-Modelle
- Die Prime RX 9070 XT stieg von 799,99 auf 939,99 US-Dollar an
- Höhere GDDR7-Speicherpreise durch den KI-Boom gelten als Ursache
- Andere Grafikkartenhersteller haben die Preise bisher nicht erhöht
- In Deutschland gelten derzeit noch die bisherigen Verkaufspreise
- Die offizielle Preisempfehlung lag bei Marktstart bei 599 US-Dollar
Siehe auch:
- Teurer Spaß: Preise für AMD Radeon-Grafikkarten steigen erneut
- Ryzen 7 9850X3D: AMD hat Startdatum und Preis jetzt offiziell enthüllt
- Trotz Speicherkrise: AMD verspricht Kampf für faire Grafikkarten-Preise
- Speicherkrise: Preise für ältere AMD-Prozessoren schießen in die Höhe
- KI-Speicherkrise zwingt AMD wohl zu Preiserhöhung bei Grafikkarten
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