U-Drohnen sollen schon bald Unterseekabel vor Sabotage schützen
Die USA, Großbritannien und Australien wollen ihre Zusammenarbeit zum Schutz kritischer Unterwasser-Infrastruktur deutlich ausbauen. Zukünftig sollen Drohnen in den Weltmeeren für den Schutz von Datenverbindungen sorgen.
Die Vereinbarung wurde bei einem Treffen der Verteidigungsminister der drei Länder in Singapur vorgestellt. Nach Angaben der beteiligten Regierungen sollen die neuen Systeme die Fähigkeiten zur Aufklärung, U-Boot-Abwehr und Minenräumung verbessern. Zudem sollen sie helfen, Angriffe auf sensible Infrastruktur am Meeresboden frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren.
Hintergrund sind zunehmende Sorgen westlicher Staaten über mögliche Sabotageakte. Insbesondere Russland und China werden verdächtigt, ein Interesse an der Störung von Unterseekabeln und Pipelines zu haben. Gleichzeitig beobachten Sicherheitsbehörden aufmerksam die Lage im Persischen Golf, wo zahlreiche internationale Datenverbindungen durch flache Gewässer verlaufen. Dort wird auch dem Iran ein Interesse an einer Störung der Kommunikationswege zugeschrieben.
Weltweit existieren derzeit rund 570 aktive Unterseekabel, weitere Projekte sind geplant. Über diese Leitungen werden zwischen 95 und 99 Prozent des interkontinentalen Datenverkehrs abgewickelt.
Zuletzt hatte Großbritannien erklärt, russische U-Boote bei der verdeckten Beobachtung von Kabeln im Nordatlantik verfolgt zu haben. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Jahr 2022 kam es zudem mehrfach zu Beschädigungen von Gasleitungen und Datenkabeln in der Ostsee.
Siehe auch:
USA, UK und Australien entwickeln gemeinsam
Im Rahmen des Verteidigungsbündnisses AUKUS kündigten die drei Staaten die Entwicklung neuer unbemannter Unterwasserfahrzeuge an, die bereits ab dem kommenden Jahr ausgeliefert werden sollen, berichtete der US-Sender CNN. Ziel ist es, wachsenden Bedrohungen für Unterseekabel und Pipelines entgegenzuwirken, die einen Großteil des weltweiten Daten- und Energieverkehrs transportieren.Die Vereinbarung wurde bei einem Treffen der Verteidigungsminister der drei Länder in Singapur vorgestellt. Nach Angaben der beteiligten Regierungen sollen die neuen Systeme die Fähigkeiten zur Aufklärung, U-Boot-Abwehr und Minenräumung verbessern. Zudem sollen sie helfen, Angriffe auf sensible Infrastruktur am Meeresboden frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren.
Hintergrund sind zunehmende Sorgen westlicher Staaten über mögliche Sabotageakte. Insbesondere Russland und China werden verdächtigt, ein Interesse an der Störung von Unterseekabeln und Pipelines zu haben. Gleichzeitig beobachten Sicherheitsbehörden aufmerksam die Lage im Persischen Golf, wo zahlreiche internationale Datenverbindungen durch flache Gewässer verlaufen. Dort wird auch dem Iran ein Interesse an einer Störung der Kommunikationswege zugeschrieben.
Zahl der Attacken steigt
Australiens Verteidigungsminister Richard Marles bezeichnete den Meeresboden als ein neues strategisches Konfliktfeld. In den vergangenen 18 Monaten habe es eine historisch beispiellose Zahl von Angriffen auf kritische Unterwasser-Infrastruktur gegeben. Besonders betroffen seien Staaten wie Australien, deren internationale Internetverbindungen nahezu vollständig über Seekabel verlaufen.Weltweit existieren derzeit rund 570 aktive Unterseekabel, weitere Projekte sind geplant. Über diese Leitungen werden zwischen 95 und 99 Prozent des interkontinentalen Datenverkehrs abgewickelt.
Zuletzt hatte Großbritannien erklärt, russische U-Boote bei der verdeckten Beobachtung von Kabeln im Nordatlantik verfolgt zu haben. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Jahr 2022 kam es zudem mehrfach zu Beschädigungen von Gasleitungen und Datenkabeln in der Ostsee.
Zusammenfassung
- AUKUS-Staaten entwickeln U-Drohnen für Unterseekabel- sowie Pipelineschutz, Auslieferung ab nächstem Jahr
- Aufklärung, U-Boot-Abwehr und Minenräumung: Neue Systeme sollen Angriffe auf Meeresboden-Infrastruktur erkennen
- Russland und China werden verdächtigt, Unterseekabel und Pipelines sabotieren zu wollen
- Australien sieht Meeresboden als neues Konfliktfeld mit historisch beispiellos vielen Angriffen
- Weltweit existieren rund 570 aktive Unterseekabel mit 95 bis 99 Prozent des interkontinentalen Datenverkehrs
- Großbritannien verfolgte russische U-Boote bei der verdeckten Beobachtung von Kabeln im Nordatlantik
Siehe auch:
Thema:
Spannende Forschungs-Videos
- Ecovacs Winbot W2S Pro Omni im Test: Fensterputzen wie die Profis
- Narwal Freo 20: Reinigungsroboter mit Wischwalze und Kamera im Test
- DJIs Power-Serie im Test: Powerstations für vielfältige Ansprüche
- Aiper Scuba V3: Reinigungs-Roboter für größere Pools im Test
- HoverAir Aqua: Wasserstart-Drohne für feuchte Umgebungen im Test
- Aiper EcoSurfer S2: Pool-Reiniger mit Solar-Versorgung im Test
- Navimow i210: Neuer Segway-Mähroboter mit LiDAR-Navigation im Test
- Narwal Flow 2 im Test: Saugkraft-Rekord trifft Heißwasser-Wäsche
- Mova S70 Roller: Mittelklasse-Saugroboter mit starker Ausstattung
- Lernroboter Tale-Bot Pro: Kreativität spart Investition in Zubehör
Beiträge aus unserem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Windows 11: Großes Bluetooth-Update behebt endlich nervige Probleme
- Windows 11: Microsoft arbeitet wohl an neuem Cursor - So sieht er aus
- "New America"-Schnapsidee: New Mexico will Umbenennung verhindern
- Karte & digital: Handel muss ab 2027 bargeldlose Zahlungen annehmen
- Zuckoff: Entwickler bringt App, die Smart Glasses in der Nähe aufspürt
- Star Trek lag falsch: Picards berühmtes Manöver ist noch spektakulärer
- Windows-Chef: Microsoft hält an Vision für 'agentisches OS' fest
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen