Nutzer haben es nie verstanden:
Microsoft stellt Outlook-Feature ein
Microsoft hat sich entschieden, ein Feature aus Outlook zu entfernen, das immer wieder zu Irritationen bei Nutzern geführt hat. Diese erkannten die Reichweite der Funktion schlicht nicht und nahmen an, die Software arbeite fehlerhaft.
Mit Contact Masking konnten Nutzer vorgeschlagene Empfängeradressen in den Feldern "An", "Cc" oder "Bcc" dauerhaft aus der automatischen Vervollständigung entfernen. Erschien beim Tippen eines Namens ein unerwünschter Kontakt, ließ sich dieser per Klick auf ein "x"-Symbol ausblenden. In der Folge tauchte die Adresse bei künftigen Nachrichten nicht mehr als Vorschlag auf.
Die Änderung wirkte sich jedoch nicht nur auf Outlook selbst aus: Maskierte Kontakte wurden auch in anderen Anwendungen des Microsoft 365-Pakets, etwa in Microsoft Teams oder in der dienstübergreifenden Suche, nicht mehr angezeigt.
Genau diese weitreichenden Effekte haben laut Microsoft immer wieder für Irritationen gesorgt. Zwar bestand die Möglichkeit, eine ausgeblendete Adresse innerhalb weniger Sekunden über einen Hinweis in Outlook wiederherzustellen. Dennoch sei die Funktionsweise für viele Anwender nicht ausreichend nachvollziehbar gewesen. Kundenrückmeldungen und Supportfälle hätten gezeigt, dass die Auswirkungen des Maskierens häufig missverstanden wurden.
Einen Ersatz für die Funktion plant der Konzern nicht. Stattdessen soll die Abschaffung zu einem einheitlicheren Verhalten über verschiedene Anwendungen hinweg führen. Obwohl es zuletzt Kritik an Änderungen und Problemen bei Outlook gab, bleibt der E-Mail-Dienst insbesondere in Unternehmen ein zentraler Bestandteil der IT-Infrastruktur. Gerade dort dürfte die Umstellung organisatorische Anpassungen nach sich ziehen.
Siehe auch:
Fehlermeldungen statt zufriedene User
Bei der auslaufenden Outlook-Funktion handelt es sich um das sogenannte "Contact Masking". Wie aus einer Mitteilung im Microsoft 365 Admin Center hervorgeht, wird die Möglichkeit zum Ausblenden vorgeschlagener Kontakte zum 31. März 2026 abgeschafft, berichten die Kollegen von Neowin. Betroffen sind alle Versionen von Microsoft Outlook auf dem Desktop, im Web und auf Mobilgeräten.Mit Contact Masking konnten Nutzer vorgeschlagene Empfängeradressen in den Feldern "An", "Cc" oder "Bcc" dauerhaft aus der automatischen Vervollständigung entfernen. Erschien beim Tippen eines Namens ein unerwünschter Kontakt, ließ sich dieser per Klick auf ein "x"-Symbol ausblenden. In der Folge tauchte die Adresse bei künftigen Nachrichten nicht mehr als Vorschlag auf.
Die Änderung wirkte sich jedoch nicht nur auf Outlook selbst aus: Maskierte Kontakte wurden auch in anderen Anwendungen des Microsoft 365-Pakets, etwa in Microsoft Teams oder in der dienstübergreifenden Suche, nicht mehr angezeigt.
Genau diese weitreichenden Effekte haben laut Microsoft immer wieder für Irritationen gesorgt. Zwar bestand die Möglichkeit, eine ausgeblendete Adresse innerhalb weniger Sekunden über einen Hinweis in Outlook wiederherzustellen. Dennoch sei die Funktionsweise für viele Anwender nicht ausreichend nachvollziehbar gewesen. Kundenrückmeldungen und Supportfälle hätten gezeigt, dass die Auswirkungen des Maskierens häufig missverstanden wurden.
Streichung erfolgt ersatzlos
Administratoren können die Abschaltung nicht verhindern. Microsoft empfiehlt Unternehmen jedoch, ihre internen Dokumentationen zu aktualisieren und Mitarbeitende gegebenenfalls über die anstehende Änderung zu informieren. Nach dem Stichtag werden alle zuvor verborgenen Kontakte wieder regulär als Vorschläge in Outlook sowie in weiteren Microsoft-365-Diensten erscheinen.Einen Ersatz für die Funktion plant der Konzern nicht. Stattdessen soll die Abschaffung zu einem einheitlicheren Verhalten über verschiedene Anwendungen hinweg führen. Obwohl es zuletzt Kritik an Änderungen und Problemen bei Outlook gab, bleibt der E-Mail-Dienst insbesondere in Unternehmen ein zentraler Bestandteil der IT-Infrastruktur. Gerade dort dürfte die Umstellung organisatorische Anpassungen nach sich ziehen.
Zusammenfassung
- Microsoft entfernt 'Contact Masking' in Outlook zum 31. März 2026
- Die Funktion ermöglichte das dauerhafte Ausblenden unerwünschter Kontakte
- Nutzer verstanden nicht, dass die Änderung auch andere Microsoft-Dienste betraf
- Viele Anwender interpretierten die weitreichenden Effekte als Softwarefehler
- Nach Abschaltung werden alle verborgenen Kontakte wieder als Vorschläge angezeigt
- Microsoft plant keinen Ersatz für die missverstandene Funktion
- Besonders Unternehmen müssen sich auf organisatorische Anpassungen einstellen
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