Microsoft lässt Admins vorinstallierte Store-Apps deinstallieren
Microsoft macht Schluss mit App-Ballast: Unter Windows 11 können Admins vorinstallierte Store-Apps jetzt per Richtlinie gezielt entfernen - ohne Skripte, ohne Spezial-Images. Die Option steht nun auch für Windows 11 24H2 bereit.
Statt auf Skripte oder eigene Images zu setzen, können Administratoren nun jede vorinstallierte MSIX- oder APPX-App über ihren Package Family Name (PFN) angeben und per Gruppenrichtlinie oder MDM-Lösung wie Intune entfernen.
Das reduziert unerwünschte Standard-Apps und sorgt für aufgeräumtere, besser kontrollierbare Windows-Installationen im Unternehmen oder in Bildungseinrichtungen. Das umfasst Anwendungen wie Clipchamp, Teams, Terminal und viele mehr.
Die neue, dynamische Liste ist ab dem Windows-Update vom April 2026 verfügbar und lässt sich zunächst über Gruppenrichtlinien oder einen Custom OMA-URI nutzen. Intune bekommt die komfortable Variante direkt in der Oberfläche später nachgereicht; Microsoft kündigt die Integration für die kommenden Monate an.
Parallel dazu weitet Microsoft die Kontrolle auch auf andere Komponenten aus: So lässt sich der KI-Assistent Copilot seit den April-Sicherheitsupdates 2026 über die Richtlinie "RemoveMicrosoftCopilotApp" von verwalteten Windows-11-Geräten entfernen, sowohl per Gruppenrichtlinie als auch über Policy CSP.
Wie steht ihr zu den stärker verschlankten Windows-Installationen - konsequenter Schritt für Unternehmen oder immer noch zu wenig Kontrolle? Diskutiert gern in den Kommentaren.
Siehe auch:
- Microsoft ermöglicht Admins das Entfernen vorinstallierter StoreApps
- Richtlinie RemoveDefaultMicrosoftStorePackages erlaubt automatisches Entfernen
- Die dynamische Liste wird über OMA-URI bereitgestellt
- Intune-Unterstützung ist für die kommenden Monate angekündigt
- Die Funktion steht auch unter Windows 11 24H2 in den Editionen Enterprise bereit
- Copilot lässt sich über die Richtlinie RemoveMicrosoftCopilotApp deaktivieren
- Apps können per Package Family Name über Gruppenrichtlinien oder MDM entfernt werden
Mehr Kontrolle über vorinstallierte Store-Apps
Microsoft räumt IT-Admins unter Windows 11 mehr Freiheiten beim Aufräumen ein und macht den Umgang mit vorinstallierten Store-Apps deutlich einfacher. Die überarbeitete Richtlinie "RemoveDefaultMicrosoftStorePackages" erlaubt es, eine Liste mit Apps zu pflegen, die automatisch von verwalteten Geräten entfernt werden sollen.Statt auf Skripte oder eigene Images zu setzen, können Administratoren nun jede vorinstallierte MSIX- oder APPX-App über ihren Package Family Name (PFN) angeben und per Gruppenrichtlinie oder MDM-Lösung wie Intune entfernen.
Das reduziert unerwünschte Standard-Apps und sorgt für aufgeräumtere, besser kontrollierbare Windows-Installationen im Unternehmen oder in Bildungseinrichtungen. Das umfasst Anwendungen wie Clipchamp, Teams, Terminal und viele mehr.
Die neue, dynamische Liste ist ab dem Windows-Update vom April 2026 verfügbar und lässt sich zunächst über Gruppenrichtlinien oder einen Custom OMA-URI nutzen. Intune bekommt die komfortable Variante direkt in der Oberfläche später nachgereicht; Microsoft kündigt die Integration für die kommenden Monate an.
Richtlinie wird ausgeweitet
Ursprünglich stand die Richtlinie nur unter Windows 11 Version 25H2 bereit, inzwischen wird sie aber auch für Windows 11 24H2 in den Editionen Enterprise und Education unterstützt. Organisationen, die bewusst auf dem 2024er Release bleiben, können damit trotzdem von der feineren Steuerung profitieren, ohne ein komplettes Versionsupgrade einplanen zu müssen.Parallel dazu weitet Microsoft die Kontrolle auch auf andere Komponenten aus: So lässt sich der KI-Assistent Copilot seit den April-Sicherheitsupdates 2026 über die Richtlinie "RemoveMicrosoftCopilotApp" von verwalteten Windows-11-Geräten entfernen, sowohl per Gruppenrichtlinie als auch über Policy CSP.
Wie steht ihr zu den stärker verschlankten Windows-Installationen - konsequenter Schritt für Unternehmen oder immer noch zu wenig Kontrolle? Diskutiert gern in den Kommentaren.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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