KI kostet viel: Microsoft und Meta streichen zehntausende Jobs
Meta und Microsoft streichen zusammen bis zu 23.000 Arbeitsplätze. Beide US-Technologiekonzerne reagieren damit auf steigende Kosten und milliardenschwere Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI).
Meta-Chef Mark Zuckerberg hatte in den vergangenen Monaten mehrfach erklärt, dass KI-Systeme künftig einen großen Teil heutiger Technologiearbeit übernehmen könnten. Dazu zählten auch Software-Werkzeuge, die Programmierer beim Schreiben von Code unterstützen oder einzelne Aufgaben vollständig automatisieren.
Auch Microsoft plant Einschnitte. Der Konzern bietet jetzt tausenden Beschäftigten in den USA freiwillige Abfindungen an. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen könnten rund sieben Prozent der US-Belegschaft für das Programm infrage kommen. Bei zuletzt etwa 125.000 Mitarbeitern in den Vereinigten Staaten entspräche das rund 8750 Mitarbeitern. Es wäre nach Angaben informierter Kreise das bislang größte Abfindungsprogramm dieser Art bei Microsoft.
Hintergrund der Maßnahmen ist der enorme Finanzbedarf im Wettbewerb um KI-Technologien. Große Tech-Konzerne investieren derzeit Milliarden in Rechenzentren, Chips und weitere Infrastruktur, um die stark wachsende Nachfrage nach KI-Diensten bedienen zu können.
In einem Schreiben an die Belegschaft erklärte Meta-Personalchefin Janelle Gale, der Stellenabbau sei Teil der Bemühungen, das Unternehmen effizienter aufzustellen und gleichzeitig andere Investitionen zu finanzieren. Zugleich räumte sie ein, dass die Nachricht für viele Mitarbeiter belastend sei.
Auch Microsoft verwies intern auf die Notwendigkeit schlankerer Strukturen. Personalchefin Amy Coleman schrieb demnach, das Unternehmen bewege sich mit großer Dringlichkeit und Geschwindigkeit. Um dieses Tempo aufrechtzuerhalten, müsse man Prozesse vereinfachen und Führungskräfte stärken.
Siehe auch:
Zuckerberg: KI übernimmt Aufgaben
Der Facebook-Mutterkonzern Meta informierte seine Beschäftigten laut interner Mitteilung über den Abbau von zehn Prozent der Belegschaft, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Demnach sollen ab dem 20. Mai rund 8000 Stellen wegfallen. Zudem will das Unternehmen etwa 6000 frei werdende Positionen nicht neu besetzen. Ende 2025 beschäftigte Meta nach eigenen Angaben mehr als 78.000 Menschen weltweit.Meta-Chef Mark Zuckerberg hatte in den vergangenen Monaten mehrfach erklärt, dass KI-Systeme künftig einen großen Teil heutiger Technologiearbeit übernehmen könnten. Dazu zählten auch Software-Werkzeuge, die Programmierer beim Schreiben von Code unterstützen oder einzelne Aufgaben vollständig automatisieren.
Auch Microsoft plant Einschnitte. Der Konzern bietet jetzt tausenden Beschäftigten in den USA freiwillige Abfindungen an. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen könnten rund sieben Prozent der US-Belegschaft für das Programm infrage kommen. Bei zuletzt etwa 125.000 Mitarbeitern in den Vereinigten Staaten entspräche das rund 8750 Mitarbeitern. Es wäre nach Angaben informierter Kreise das bislang größte Abfindungsprogramm dieser Art bei Microsoft.
Hintergrund der Maßnahmen ist der enorme Finanzbedarf im Wettbewerb um KI-Technologien. Große Tech-Konzerne investieren derzeit Milliarden in Rechenzentren, Chips und weitere Infrastruktur, um die stark wachsende Nachfrage nach KI-Diensten bedienen zu können.
Microsoft will "schlanker" werden
Microsoft treibt den Ausbau seiner weltweiten Rechenzentren mit hohem Tempo voran und kündigte zuletzt neue KI-Investitionen in Japan und Australien an. Meta stellte für das laufende Jahr Rekordausgaben in Aussicht und vereinbarte in den vergangenen Monaten mehrere milliardenschwere Kooperationen mit KI-Partnern.In einem Schreiben an die Belegschaft erklärte Meta-Personalchefin Janelle Gale, der Stellenabbau sei Teil der Bemühungen, das Unternehmen effizienter aufzustellen und gleichzeitig andere Investitionen zu finanzieren. Zugleich räumte sie ein, dass die Nachricht für viele Mitarbeiter belastend sei.
Auch Microsoft verwies intern auf die Notwendigkeit schlankerer Strukturen. Personalchefin Amy Coleman schrieb demnach, das Unternehmen bewege sich mit großer Dringlichkeit und Geschwindigkeit. Um dieses Tempo aufrechtzuerhalten, müsse man Prozesse vereinfachen und Führungskräfte stärken.
Zusammenfassung
- Meta und Microsoft bauen zusammen bis zu 23.000 Stellen weltweit ab
- Meta streicht ab 20. Mai rund 8.000 Jobs und besetzt 6.000 Stellen nicht
- Ende 2025 hatte Meta laut eigenen Angaben mehr als 78.000 Beschäftigte
- Microsoft bietet in den USA freiwillige Abfindungen für tausende an
- Bis zu sieben Prozent der US-Belegschaft könnten das Programm nutzen
- Grund sind Milliardenausgaben für KI, Rechenzentren, Chips und Tempo
Siehe auch:
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Christian Kahle
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