Trump verhindert Windkraft-Projekte jetzt mit Milliarden-Zahlungen
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump will einem französischen Energiekonzern rund eine Milliarde US-Dollar (etwa 920 Millionen Euro) zahlen, damit dieser auf zwei bereits vergebene Offshore-Windprojekte vor der Ostküste verzichtet.
Die Projekte vor den Küsten von North Carolina sowie New York und New Jersey, um die es nun geht, waren bereits weit fortgeschritten, wurden jedoch nach Trumps Wahlsieg zunächst pausiert. Nun hat sich Totalenergies verpflichtet, keine neuen Offshore-Windvorhaben mehr in den Vereinigten Staaten zu entwickeln. Stattdessen will der Konzern die erstatteten Mittel in fossile Energieprojekte investieren, darunter den Bau einer Flüssiggasanlage in Texas sowie den Ausbau von Öl- und Gasaktivitäten.
Die US-Regierung bezeichnete die Einigung als "innovativ" und argumentierte, man beende damit kostspielige Subventionen für eine unzuverlässige Branche. Ziel sei es, die Energieversorgung günstiger und stabiler zu machen - obwohl die Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern wesentlich teurer ist.
Bereits zuvor hatte die Regierung versucht, Offshore-Windprojekte entlang der Ostküste per Anordnung zu stoppen. Mehrere Gerichte kippten diese Maßnahmen jedoch und erlaubten den Weiterbau. Erst kürzlich speiste ein großes Windprojekt vor Virginia erstmals Strom ins Netz ein.
Während die USA politisch um ihren Kurs ringen, wächst der Offshore-Windmarkt weltweit weiter, insbesondere in Asien und Europa. Experten warnen, dass die aktuellen Entscheidungen langfristige Folgen für Klimaschutz, Energiepreise und die industrielle Entwicklung in den Vereinigten Staaten haben könnten.
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Totalenergies schwenkt um
Das Innenministerium bestätigte eine entsprechende Vereinbarung mit Totalenergies gegenüber der Nachrichtenagentur AP. Das Unternehmen soll die ursprünglich gezahlten Leasinggebühren zurückerhalten und im Gegenzug seine Windkraftpläne in den USA aufgeben, hieß es. Mit administrativen Methoden war es der Regierung bisher nicht gelungen, den Ausbau der Windkraft zu stoppen.Die Projekte vor den Küsten von North Carolina sowie New York und New Jersey, um die es nun geht, waren bereits weit fortgeschritten, wurden jedoch nach Trumps Wahlsieg zunächst pausiert. Nun hat sich Totalenergies verpflichtet, keine neuen Offshore-Windvorhaben mehr in den Vereinigten Staaten zu entwickeln. Stattdessen will der Konzern die erstatteten Mittel in fossile Energieprojekte investieren, darunter den Bau einer Flüssiggasanlage in Texas sowie den Ausbau von Öl- und Gasaktivitäten.
Die US-Regierung bezeichnete die Einigung als "innovativ" und argumentierte, man beende damit kostspielige Subventionen für eine unzuverlässige Branche. Ziel sei es, die Energieversorgung günstiger und stabiler zu machen - obwohl die Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern wesentlich teurer ist.
Kritik an Steuergeld-Verschwendung
Kritik an der Maßnahme kommt von Umweltorganisationen und demokratischen Politikern. Sie werfen der Regierung vor, mit Steuergeldern gezielt den Ausbau erneuerbarer Energien zu behindern. Vertreter von Klimaschutzgruppen sprechen von einer "Milliardenprämie", um saubere Energieprojekte zu stoppen. Auch mehrere Bundesstaaten äußerten scharfen Protest. Die Gouverneure von New York und North Carolina bezeichneten die Vereinbarung als Verschwendung öffentlicher Mittel und als Rückschritt für die Energiewende.Bereits zuvor hatte die Regierung versucht, Offshore-Windprojekte entlang der Ostküste per Anordnung zu stoppen. Mehrere Gerichte kippten diese Maßnahmen jedoch und erlaubten den Weiterbau. Erst kürzlich speiste ein großes Windprojekt vor Virginia erstmals Strom ins Netz ein.
Während die USA politisch um ihren Kurs ringen, wächst der Offshore-Windmarkt weltweit weiter, insbesondere in Asien und Europa. Experten warnen, dass die aktuellen Entscheidungen langfristige Folgen für Klimaschutz, Energiepreise und die industrielle Entwicklung in den Vereinigten Staaten haben könnten.
Zusammenfassung
- Trump-Regierung zahlt rund eine Milliarde Dollar (etwa 920 Millionen Euro) gegen Offshore-Windprojekte
- Totalenergies erhält Leasinggebühren zurück und gibt Windpläne auf
- Der Konzern will die Mittel in fossile Energieprojekte investieren
- Umweltorganisationen kritisieren den Einsatz von Steuergeldern scharf
- Gouverneure bezeichnen die Vereinbarung als Verschwendung von Mitteln
- Gerichte kippten zuvor bereits mehrere Stopps von Windkraftprojekten
- Der Offshore-Windmarkt wächst weltweit weiter, besonders in Asien
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