Trotz Trump-Bremse: Neue Stromkapazitäten in USA nur Erneuerbare
Die aktuelle US-Regierung versucht zwar, die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen zu blockieren und die Fossilwirtschaft zu fördern. Doch diese Strategie scheitert in der Praxis: Beim Nettozubau spielen nur die Erneuerbaren eine Rolle.
Besonders dynamisch entwickelt sich die Solarenergie. Laut des jüngsten "Electric Power Monthly"-Berichtes der EIA wuchs die Stromerzeugung aus großen Solaranlagen im November 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat um fast 34 Prozent. Auch kleinere Photovoltaikanlagen, etwa auf Hausdächern, legten zweistellig zu. Zusammengenommen deckte Solarenergie im November rund 7,2 Prozent des US-Strombedarfs, das deutlich mehr als noch ein Jahr zuvor. Über die ersten elf Monate des Jahres gerechnet kam Solar bereits auf knapp neun Prozent der gesamten Stromproduktion.
Die Windkraft bleibt jedoch vorerst die wichtigste einzelne erneuerbare Quelle. Von Januar bis November 2025 lieferten Windturbinen gut zehn Prozent des in den USA erzeugten Stroms. Gemeinsam erzeugten Wind- und Solaranlagen in diesem Zeitraum rund 19 Prozent der gesamten Elektrizität und übertrafen damit sowohl die Kohleverstromung als auch die Atomkraft deutlich.
Auch beim Ausbau der Kapazitäten dominieren Solarenergie und Speichertechnologien. Allein 2025 kamen mehr als 22 Gigawatt neue große Solaranlagen hinzu, ergänzt durch einen starken Zuwachs bei Batteriespeichern. Für die kommenden zwölf Monate prognostiziert die EIA mit nochmals deutlich höhere Zubauraten bei Solar und Speichern, während Kohle- und Ölkraftwerke weiter vom Netz gehen. Neue Atomkraftwerke sind nicht vorgesehen.
Für 2026 erwartet die EIA, dass erneuerbare Energien und Batteriespeicher mehr als 99 Prozent des Netto-Zuwachses an Erzeugungskapazität ausmachen. Sollte sich diese Prognose bestätigen, würde die installierte Leistung der erneuerbaren Energien nahezu mit der von Erdgas gleichziehen. Die kombinierte Solarkapazität würde dann nicht nur Wind und Kohle, sondern auch die Kernenergie deutlich übertreffen.
Siehe auch:
Zubau gewinnt Dynamik
Nach aktuellen Daten der US-Energiebehörde EIA steht der amerikanische Strommarkt vor einem weiteren Umbruch, wie das Magazin Electrek berichtet: Erneuerbare Energien und Batteriespeicher werden im Jahr 2026 nahezu den gesamten Netto-Zubau an neuer Erzeugungskapazität stellen. Damit setzt sich ein Trend fort, der sich bereits 2025 deutlich abgezeichnet hat.Besonders dynamisch entwickelt sich die Solarenergie. Laut des jüngsten "Electric Power Monthly"-Berichtes der EIA wuchs die Stromerzeugung aus großen Solaranlagen im November 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat um fast 34 Prozent. Auch kleinere Photovoltaikanlagen, etwa auf Hausdächern, legten zweistellig zu. Zusammengenommen deckte Solarenergie im November rund 7,2 Prozent des US-Strombedarfs, das deutlich mehr als noch ein Jahr zuvor. Über die ersten elf Monate des Jahres gerechnet kam Solar bereits auf knapp neun Prozent der gesamten Stromproduktion.
Die Windkraft bleibt jedoch vorerst die wichtigste einzelne erneuerbare Quelle. Von Januar bis November 2025 lieferten Windturbinen gut zehn Prozent des in den USA erzeugten Stroms. Gemeinsam erzeugten Wind- und Solaranlagen in diesem Zeitraum rund 19 Prozent der gesamten Elektrizität und übertrafen damit sowohl die Kohleverstromung als auch die Atomkraft deutlich.
Netto sind Fossile raus
Insgesamt stieg der Anteil aller erneuerbaren Energien - inklusive Wasserkraft, Biomasse und Geothermie - auf knapp 26 Prozent der Stromerzeugung. Erdgas blieb zwar die wichtigste Energiequelle, verzeichnete jedoch einen Rückgang der Stromproduktion.Auch beim Ausbau der Kapazitäten dominieren Solarenergie und Speichertechnologien. Allein 2025 kamen mehr als 22 Gigawatt neue große Solaranlagen hinzu, ergänzt durch einen starken Zuwachs bei Batteriespeichern. Für die kommenden zwölf Monate prognostiziert die EIA mit nochmals deutlich höhere Zubauraten bei Solar und Speichern, während Kohle- und Ölkraftwerke weiter vom Netz gehen. Neue Atomkraftwerke sind nicht vorgesehen.
Für 2026 erwartet die EIA, dass erneuerbare Energien und Batteriespeicher mehr als 99 Prozent des Netto-Zuwachses an Erzeugungskapazität ausmachen. Sollte sich diese Prognose bestätigen, würde die installierte Leistung der erneuerbaren Energien nahezu mit der von Erdgas gleichziehen. Die kombinierte Solarkapazität würde dann nicht nur Wind und Kohle, sondern auch die Kernenergie deutlich übertreffen.
Zusammenfassung
- Trotz Blockadeversuchen der US-Regierung dominieren Erneuerbare den Zubau
- Solarenergie wuchs im November 2025 um fast 34 Prozent gegenüber Vorjahr
- Wind- und Solaranlagen erzeugten zusammen 19 Prozent des US-Stroms
- Erneuerbare Energien erreichten insgesamt einen Anteil von fast 26 Prozent
- EIA prognostiziert für 2026 über 99 Prozent Nettozuwachs durch Erneuerbare
- Solarkapazität wird voraussichtlich Wind, Kohle und Kernenergie übertreffen
- Ausbau von Batteriespeichern verzeichnete ebenfalls starken Zuwachs
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