Ziele in Europa so nicht erreichbar:
Windkraftausbau zu langsam
Der Ausbau der Stromerzeugung aus Windkraft schreitet in Europa zu langsam voran, als das sich mit dem aktuellen Tempo die Ziele beim Umbau des Energiesektors erreichen ließen. Im letzten Jahr ging es zwar etwas voran - aber eben deutlich zu wenig.
Diese Zahl musste allerdings nach unten korrigiert werden, wie die Nachrichtenagentur DPA berichtet. Endgültige Zahlen liegen derzeit zwar bislang nicht vor, zuletzt rechnete der Verband aber eher mit 17 bis 18 Gigawatt. Damit liegt man sogar noch unter der im September bereits nach unten korrigierten Prognose von 19 Gigawatt.
Laut WindEurope gibt es für den Rückstand verschiedene Ursachen. Eine sind die langwierigen Genehmigungsverfahren in vielen Ländern. Hier hatte zumindest Deutschland unter der vergangenen Bundesregierung einige Fortschritte erzielt. Weitere Probleme sind allerdings ein zu langsamer Fortschritt bei der allgemeinen Elektrifizierung der Volkswirtschaften und ein nicht hinreichender Umbau der Stromnetze.
Sie verwies darauf, dass der Windkraftausbau für Europa nicht nur nützlich sei, um die selbstgesteckten Ziele zu erreichen. Er sorge insbesondere in der immer unsicherer werdenden geopolitischen Lage für eine stärkere Unabhängigkeit von den fossilen Energieträgern, die größtenteils importiert werden müssen.
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Verschiedene Ursachen
Die Zielsetzung der EU besteht darin, bis zum Jahr 2030 einen Anteil von 42,5 Prozent Erneuerbarer im Strommix zu haben. Um das zu schaffen, spielt die Windkraftnutzung eine entscheidende Rolle. Der Branchenverband WindEurope hatte für das letzte Jahr daher ein Ausbauziel von 22,5 Gigawatt Leistungskapazität angepeilt.Diese Zahl musste allerdings nach unten korrigiert werden, wie die Nachrichtenagentur DPA berichtet. Endgültige Zahlen liegen derzeit zwar bislang nicht vor, zuletzt rechnete der Verband aber eher mit 17 bis 18 Gigawatt. Damit liegt man sogar noch unter der im September bereits nach unten korrigierten Prognose von 19 Gigawatt.
Laut WindEurope gibt es für den Rückstand verschiedene Ursachen. Eine sind die langwierigen Genehmigungsverfahren in vielen Ländern. Hier hatte zumindest Deutschland unter der vergangenen Bundesregierung einige Fortschritte erzielt. Weitere Probleme sind allerdings ein zu langsamer Fortschritt bei der allgemeinen Elektrifizierung der Volkswirtschaften und ein nicht hinreichender Umbau der Stromnetze.
Hoffnung bleibt
Angesichts der Zahlen will Tinne van der Straeten, Geschäftsführerin des Verbandes, aber trotzdem nicht von den Zielsetzungen abrücken. Sie betonte, dass man weiterhin auf die nationalen Ausbaupläne vertrauen wolle und außerdem eine leistungsfähige Industrie im Rücken habe, die in der Lage ist, nötig werdende höhere Ausbauzahlen mit den benötigten Anlagen zu unterfüttern.Sie verwies darauf, dass der Windkraftausbau für Europa nicht nur nützlich sei, um die selbstgesteckten Ziele zu erreichen. Er sorge insbesondere in der immer unsicherer werdenden geopolitischen Lage für eine stärkere Unabhängigkeit von den fossilen Energieträgern, die größtenteils importiert werden müssen.
Zusammenfassung
- Windkraftausbau in Europa reicht nicht für Erreichen der EU-Klimaziele
- Statt angestrebter 22,5 Gigawatt wurden nur 17 bis 18 Gigawatt realisiert
- Langwierige Genehmigungsverfahren hemmen den Ausbau in vielen Ländern
- Auch langsame Elektrifizierung und unzureichender Netzausbau sind Probleme
- WindEurope hält trotz Rückstand an nationalen Ausbauplänen fest
- Windkraft sorgt für Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten
- Branchenverband sieht Industrie für höhere Ausbauzahlen gut aufgestellt
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