USA verbieten Verkauf neuer Router aus ausländischer Produktion
Die US-Regierung hat Einfuhr und Vertrieb von im nicht-US-amerikanischen Ausland gefertigten Routern verboten. Betroffen sind "consumer-grade" Router, die in "fremden Ländern produziert wurden". Die Regelung gilt allerdings nur für bisher nicht für die USA zugelassene Modelle.
Bereits zugelassene Produkte - die FCC-Freigabe ist Voraussetzung für den Verkauf von Routern und diversen anderen Kommunikationsgeräten in den USA - dürfen aber weiterhin angeboten und eingeführt werden. Dennoch ist der Schritt äußerst drastisch, schließlich können keine neuen Produkte aus ausländischer Fertigung mehr in den USA auf den Markt gebracht werden.
Ohne die FCC-Freigabe können Router-Hersteller nun keine Wireless-Networking-Produkte mehr in die USA einführen und der dortige Handel darf die Erzeugnisse auch nicht verkaufen. Vorerst können die bereits zugelassenen Geräte zwar eingeführt, verkauft und genutzt werden, doch dürfte die Adaption von Wi-Fi 7 und später auch Wi-Fi 8 im US-Markt durch das Verbot massiv ins Stocken geraten.
Die Gerätehersteller haben immerhin die Möglichkeit, Ausnahmegenehmigungen für neue Heim-Router zu erlangen, die für 18 Monate gültig sein sollen. Dabei wird allerdings vorausgesetzt, dass sie viele Details zu der Hardware und der Lieferkette ihrer Produkte gegenüber der FCC offenlegen. Außerdem müssen sie zusagen, dass für die jeweiligen Geräte eine in den USA erfolgende Fertigung aufgebaut werden soll.
Offiziell beruft sich die FCC, die von dem Trump-nahen Republikaner Brendan Carr geleitet wird, bei ihrer neuen Richtlinie ausdrücklich darauf, die "nationale Sicherheit" der USA schützen zu wollen. Allerdings geht es wohl viel eher darum, Druck auf die Hersteller auszuüben, um sie langfristig zu einer Fertigung ihrer Produkte in den USA zu bewegen.
Siehe auch:
FCC will Fertigung in den USA erzwingen
Die US-Kommunikationsaufsicht FCC hat in einem überraschenden Schritt die Einfuhr und den Verkauf von allen Routern für den Privatkundenmarkt verboten, die nicht aus amerikanischer Fertigung stammen. Dies bedeutet, dass keinerlei derartige Produkte mehr von der Federal Communications Commission (FCC) für den US-Markt zugelassen werden sollen.Bereits zugelassene Produkte - die FCC-Freigabe ist Voraussetzung für den Verkauf von Routern und diversen anderen Kommunikationsgeräten in den USA - dürfen aber weiterhin angeboten und eingeführt werden. Dennoch ist der Schritt äußerst drastisch, schließlich können keine neuen Produkte aus ausländischer Fertigung mehr in den USA auf den Markt gebracht werden.
Ohne die FCC-Freigabe können Router-Hersteller nun keine Wireless-Networking-Produkte mehr in die USA einführen und der dortige Handel darf die Erzeugnisse auch nicht verkaufen. Vorerst können die bereits zugelassenen Geräte zwar eingeführt, verkauft und genutzt werden, doch dürfte die Adaption von Wi-Fi 7 und später auch Wi-Fi 8 im US-Markt durch das Verbot massiv ins Stocken geraten.
Auch US-Marken bauen Router bisher in Asien
Zwar gibt es mit Marken wie Belkin, Cisco, Netgear, TrendNet und Ubiquiti eine ganze Reihe US-Hersteller, die Netzwerkprodukte wie Router für Privatkunden anbieten, die Fertigung erfolgt jedoch praktisch immer in Asien. Neue Produkte dürften auch im Fall der US-Hersteller nur noch in den USA auf den Markt kommen, wenn sie auch dort gefertigt werden.Die Gerätehersteller haben immerhin die Möglichkeit, Ausnahmegenehmigungen für neue Heim-Router zu erlangen, die für 18 Monate gültig sein sollen. Dabei wird allerdings vorausgesetzt, dass sie viele Details zu der Hardware und der Lieferkette ihrer Produkte gegenüber der FCC offenlegen. Außerdem müssen sie zusagen, dass für die jeweiligen Geräte eine in den USA erfolgende Fertigung aufgebaut werden soll.
Offiziell beruft sich die FCC, die von dem Trump-nahen Republikaner Brendan Carr geleitet wird, bei ihrer neuen Richtlinie ausdrücklich darauf, die "nationale Sicherheit" der USA schützen zu wollen. Allerdings geht es wohl viel eher darum, Druck auf die Hersteller auszuüben, um sie langfristig zu einer Fertigung ihrer Produkte in den USA zu bewegen.
Zusammenfassung
- US-Regierung verbietet Einfuhr ausländisch gefertigter Router
- Betroffen sind alle Privatkundenrouter ohne bisherige FCC-Zulassung
- Bereits zugelassene Routermodelle dürfen weiterhin verkauft werden
- Die Verbreitung von WiFi 7 und WiFi 8 dürfte stark verzögert werden
- Auch US-Hersteller fertigen ihre Router fast ausschließlich in Asien
- Ausnahmegenehmigungen sind für einen Zeitraum von 18 Monaten möglich
- Die FCC begründet das Verbot offiziell mit der nationalen Sicherheit
Siehe auch:
- China-Spionage durch TP-Link-Router? CEO will jetzt Trump Gold-Visum
- WLAN im Urlaub: Neuer Mobil-Router von Fritz startet in den Verkauf
- Klage gegen TP-Link: "Made in Vietnam" für Router-Technik aus China
- Preisexplosion: Netzwerkgeräte wie Router könnten bald teuer werden
- Wi-Fi 8: Asus zeigt sein futuristisches Router-Konzept NeoCore
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