WLAN im Urlaub: Neuer Mobil-Router von Fritz startet in den Verkauf
Nach der Ankündigung im Vorjahr ist die FritzBox 6825 4G endlich verfügbar. Der kompakte Mobil-Router kommt mit Wi-Fi 6, globalem Empfang und einer Premiere bei Fritz: Die Stromversorgung läuft via USB-C. Wir fassen zusammen, was das Gerät leistet und kostet.
Technisch setzt der Router auf ein LTE-Modem der Kategorie sechs. Das erlaubt Downloadraten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde, während der Upload auf 50 Megabit pro Sekunde begrenzt ist. Für die lokale Verteilung der Daten nutzt die Box den aktuellen Standard Wi-Fi 6. Allerdings funkt das Gerät lediglich im 2,4-Gigahertz-Band. Das bietet zwar eine höhere Reichweite, erreicht aber nicht die Spitzengeschwindigkeiten des 5-Gigahertz-Netzes. Ein Gigabit-LAN-Port an der Rückseite bindet bei Bedarf kabelgebundene Geräte ein.
Wie Hersteller Fritz in seiner Pressemitteilung zum Marktstart des Routers schreibt, verabschiedet man sich bei diesem Modell vom klassischen Hohlstecker. Stattdessen kommt erstmals eine USB-C-Buchse zum Einsatz. Das erlaubt den Betrieb an kompatiblen Netzteilen von Notebooks oder Smartphones. Auch die Nutzung einer Powerbank ist möglich, was die Abhängigkeit von Steckdosen verringert.
Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 129 Euro positioniert sich das Modell im mittleren Preissegment für mobile Netzwerklösungen. Interessierte Kunden können die FritzBox 6825 4G ab sofort im Handel erwerben. Im Fritz-eigenen Online-Shop wird der Router bisher nicht gelistet, dürfte aber in den nächsten Tagen hinzugefügt werden.
Ist die USB-C-Stromversorgung für euch ein Kaufargument? Auf welche mobilen Internetlösungen setzt ihr momentan auf Reisen oder im Urlaub? Schreibt uns eure Erfahrungen in die Kommentare!
Siehe auch:
Startschuss für mobilen LTE-Router
Knapp sechs Monate mussten Interessenten warten, doch nun ist es soweit. Nach der ersten Präsentation im August 2025 und der erneuten Erwähnung kurz vor Beginn der MWC 2026 bringt der Berliner Hersteller Fritz seine FritzBox 6825 4G offiziell in den Handel. Das Gerät zielt primär auf Nutzer ab, die eine flexible Internetanbindung auf Reisen, im Ferienhaus oder beim Camping benötigen.Technisch setzt der Router auf ein LTE-Modem der Kategorie sechs. Das erlaubt Downloadraten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde, während der Upload auf 50 Megabit pro Sekunde begrenzt ist. Für die lokale Verteilung der Daten nutzt die Box den aktuellen Standard Wi-Fi 6. Allerdings funkt das Gerät lediglich im 2,4-Gigahertz-Band. Das bietet zwar eine höhere Reichweite, erreicht aber nicht die Spitzengeschwindigkeiten des 5-Gigahertz-Netzes. Ein Gigabit-LAN-Port an der Rückseite bindet bei Bedarf kabelgebundene Geräte ein.
Wie Hersteller Fritz in seiner Pressemitteilung zum Marktstart des Routers schreibt, verabschiedet man sich bei diesem Modell vom klassischen Hohlstecker. Stattdessen kommt erstmals eine USB-C-Buchse zum Einsatz. Das erlaubt den Betrieb an kompatiblen Netzteilen von Notebooks oder Smartphones. Auch die Nutzung einer Powerbank ist möglich, was die Abhängigkeit von Steckdosen verringert.
Globale Frequenzen aber fehlendes 5G
Das integrierte Modem deckt den Angaben zufolge eine Vielzahl an Frequenzbändern ab, was den weltweiten Einsatz erleichtern soll. Neben den in Europa üblichen FDD-Bändern unterstütze die Hardware diverse TDD-Bänder, so Fritz. Das dürfte besonders für Reisen in den asiatischen oder afrikanischen Raum relevant sein, da dortige Provider oft auf diese Technologien setzen. Durch "Carrier Aggregation" soll das Modem zudem in der Lage sein, zwei Frequenzen zu bündeln. Auf die Unterstützung des modernen 5G-Mobilfunkstandards müssen Käufer bei diesem Modell jedoch verzichten.Kompakte Maße und Software
Mit Maßen von 65 x 135 x 98 Millimetern bleibt das Gehäuse kompakt und erinnert mit der FritzBox 6820 LTE stark an den Vorgänger. Softwareseitig läuft das gewohnte FritzOS. Es stellt Funktionen wie VPN via WireGuard bereit, beinhaltet die von anderen Modellen gewohnte Kindersicherung und erlaubt die Integration in bestehende Mesh-Netzwerke. Der Router eignet sich zudem gut als Gerät für den "Fritz Failsafe".FritzBox 6825 4G - komplette Spezifikationen
- Kompakter WLAN-Router für Mobilfunk über 4G, bis 300 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload
- Wi-Fi 6 bis 600 MBit/s (2,4 GHz)
- 1 x Gigabit-LAN-Anschluss für Computer, Fernseher und andere Netzwerkgeräte
- Mobilfunk über 4G gemäß 3GPP Release 10 mit LTE Advanced Kategorie 6, 2-facher 4G/LTE Carrier Aggregation und 2 x 2 MIMO
- 4G/LTE-Modem mit Multibandunterstützung (FDD): Band 1, 3, 5, 7, 8, 20, 28, 32
- 4G/LTE-Modem mit Multibandunterstützung (TDD): Band 38, 40 und 41
- UMTS/HSPA+-Modem mit Tri-Band-Unterstützung: Band 1, 5 und Band 8
- 1 x Nano-SIM-Slot
- Stromversorgung über USB-C, auch mit USB-C-Powerbank nutzbar
- Geeignet als Ausfallschutzgerät an einer FritzBox für DSL, Kabel oder Glasfaser
- Internetzugang auch über WLAN-Hotspots
- FritzOS: mit Mesh, Kindersicherung, WLAN-Gastzugang, MyFritz u. v. m.
- Maße: 65 x 135 x 98 mm
Ist die USB-C-Stromversorgung für euch ein Kaufargument? Auf welche mobilen Internetlösungen setzt ihr momentan auf Reisen oder im Urlaub? Schreibt uns eure Erfahrungen in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Die FritzBox 6825 4G ist nach Ankündigung im August 2025 nun erhältlich
- Der kompakte Mobil-Router bietet Wi-Fi 6 und globalen LTE-Empfang
- Erstmals setzt AVM bei einer FritzBox auf USB-C-Stromversorgung
- Downloads sind mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde über 4G/LTE möglich
- Das Gerät funkt nur im 2,4-Gigahertz-Band, 5 GHz wird nicht unterstützt
- FritzOS liefert VPN, Kindersicherung und Mesh-Netzwerk-Integration
- Der Router kostet 129 Euro und ist ab sofort im Handel verfügbar
Siehe auch:
- FritzOS 8.24: Nächstes Beta-Update behebt Fehler auf 6 FritzBoxen
- FritzOS 8.22: Update behebt kritischen Bug mit gedrosseltem Internet
- Fritz enthüllt frische Router, Repeater und mehr - Das ist alles neu
- Update-Welle: Ganze 9 FritzBox-Router erhalten ein frisches Fritz-Labor
- FritzOS 8.24: Fritz verteilt winziges Beta-Update mit nur einer Änderung
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