Wi-Fi 8: Asus zeigt sein futuristisches Router-Konzept NeoCore
Asus überrascht auf der CES mit dem ROG NeoCore und gewährt einen ersten Ausblick auf Wi-Fi 8. Der Router im Würfel-Design priorisiert Stabilität und Latenz für Gaming statt reiner Geschwindigkeit. Der Marktstart ist bereits für dieses Jahr geplant.
Das Design ist jedoch nicht nur Show, sondern beherbergt Technik, die vor allem die Stabilität und Latenz in dichten Netzwerken verbessern soll. Antennen lassen sich bei diesem Konzept nicht extern ausrichten, sondern sind intern verbaut, was dem Gerät eine monolithische Anmutung verleiht.
Der Fokus liegt bei der neuen Generation weniger auf theoretischen maximalen Übertragungsraten, sondern auf Zuverlässigkeit im Alltag. Das ist besonders für Smarthomes, KI-Anwendungen und Cloud-Gaming relevant, wo konstante Verbindungen wichtiger sind als kurzzeitige Spitzenwerte. Auch für Virtual-Reality-Anwendungen ist eine extrem niedrige Latenz entscheidend, um Übelkeit bei Nutzern zu vermeiden. Asus plant, erste finale Geräte noch im Laufe des Jahres 2026 auf den Markt zu bringen, obwohl die endgültige Ratifizierung des Standards durch das IEEE noch aussteht.
Wie Asus in einer Mitteilung detailliert ausführt, soll die Technik im Vergleich zu Wi-Fi 7 signifikante Vorteile in der Praxis bieten. Interne Tests des Herstellers bescheinigen dem System einen bis zu zweifach höheren Durchsatz im mittleren Reichweitenbereich sowie eine zweifach bessere Abdeckung für IoT-Geräte. Besonders hervorzuheben ist die Latenz: Durch optimierte Kommunikation zwischen Access Points und Clients soll die sogenannte P99-Latenz um das Sechsfache reduziert werden. Das bedeutet weniger Verzögerungen bei kritischen Anwendungen.
Dass Hersteller wie Asus bereits jetzt Hardware ankündigen, liegt an der Verfügbarkeit entsprechender Chipsätze und dem Drang, Technologieführer zu sein. Auch Broadcom und MediaTek haben auf der Messe neue Komponenten vorgestellt, die den Standard unterstützen. Broadcom zeigte etwa den BCM4918, während MediaTek die Filogic-8000-Plattform präsentierte.
Das Vorgehen der Industrie erinnert stark an die Einführung von Wi-Fi 7, bei der ebenfalls Produkte auf Basis von Entwürfen verkauft wurden. Firmware-Updates sollen hier später die Kompatibilität zum finalen Standard sichern. Kritiker warnen jedoch regelmäßig, dass frühe Hardware eventuell nicht alle finalen Features unterstützen könnte. Dennoch treiben die Hersteller die Entwicklung voran, um dem stetig wachsenden Datenhunger und der Anzahl vernetzter Geräte gerecht zu werden.
Ein zentrales Element ist dabei die "Coordinated Spatial Reuse" (Co-SR). Diese Technologie ermöglicht es Access Points, ihre Sendeleistung dynamisch an die Umgebung anzupassen. Das Ziel ist ein Netzwerk, das auch dann stabil bleibt, wenn viele Nachbarschaftsnetzwerke auf denselben Frequenzen funken.
Was haltet ihr von dem Design und dem Fokus auf Stabilität statt Speed? Würdet ihr euch einen solchen Router ins Wohnzimmer stellen oder wartet ihr lieber auf den finalen Standard? Wir sind gespannt auf eure Meinungen in den Kommentaren.
Siehe auch:
Asus zeigt Wi-Fi-8-Router auf der CES
Es wirkt fast überhastet: Kaum hat sich Wi-Fi 7 am Markt etabliert, richten die Hersteller auf der CES 2026 in Las Vegas den Blick bereits auf die nächste WLAN-Generation. Asus hat mit dem ROG NeoCore einen ersten Router-Prototypen enthüllt, der auf dem kommenden Wi-Fi-8-Standard basiert. Das Gerät fällt sofort durch seine ungewöhnliche Form auf, die an einen zwanzigseitigen Würfel aus Pen-and-Paper-Rollenspielen erinnert.Das Design ist jedoch nicht nur Show, sondern beherbergt Technik, die vor allem die Stabilität und Latenz in dichten Netzwerken verbessern soll. Antennen lassen sich bei diesem Konzept nicht extern ausrichten, sondern sind intern verbaut, was dem Gerät eine monolithische Anmutung verleiht.
Der Fokus liegt bei der neuen Generation weniger auf theoretischen maximalen Übertragungsraten, sondern auf Zuverlässigkeit im Alltag. Das ist besonders für Smarthomes, KI-Anwendungen und Cloud-Gaming relevant, wo konstante Verbindungen wichtiger sind als kurzzeitige Spitzenwerte. Auch für Virtual-Reality-Anwendungen ist eine extrem niedrige Latenz entscheidend, um Übelkeit bei Nutzern zu vermeiden. Asus plant, erste finale Geräte noch im Laufe des Jahres 2026 auf den Markt zu bringen, obwohl die endgültige Ratifizierung des Standards durch das IEEE noch aussteht.
Wie Asus in einer Mitteilung detailliert ausführt, soll die Technik im Vergleich zu Wi-Fi 7 signifikante Vorteile in der Praxis bieten. Interne Tests des Herstellers bescheinigen dem System einen bis zu zweifach höheren Durchsatz im mittleren Reichweitenbereich sowie eine zweifach bessere Abdeckung für IoT-Geräte. Besonders hervorzuheben ist die Latenz: Durch optimierte Kommunikation zwischen Access Points und Clients soll die sogenannte P99-Latenz um das Sechsfache reduziert werden. Das bedeutet weniger Verzögerungen bei kritischen Anwendungen.
Hintergründe zum Standard 802.11bn
Technisch verbirgt sich hinter dem Marketingbegriff Wi-Fi 8 der IEEE-Standard 802.11bn, der intern oft als Ultra High Reliability (UHR) bezeichnet wird. Experten gehen davon aus, dass die finale Verabschiedung der Spezifikationen erst für das Jahr 2028 erfolgen wird.Dass Hersteller wie Asus bereits jetzt Hardware ankündigen, liegt an der Verfügbarkeit entsprechender Chipsätze und dem Drang, Technologieführer zu sein. Auch Broadcom und MediaTek haben auf der Messe neue Komponenten vorgestellt, die den Standard unterstützen. Broadcom zeigte etwa den BCM4918, während MediaTek die Filogic-8000-Plattform präsentierte.
Das Vorgehen der Industrie erinnert stark an die Einführung von Wi-Fi 7, bei der ebenfalls Produkte auf Basis von Entwürfen verkauft wurden. Firmware-Updates sollen hier später die Kompatibilität zum finalen Standard sichern. Kritiker warnen jedoch regelmäßig, dass frühe Hardware eventuell nicht alle finalen Features unterstützen könnte. Dennoch treiben die Hersteller die Entwicklung voran, um dem stetig wachsenden Datenhunger und der Anzahl vernetzter Geräte gerecht zu werden.
Ein zentrales Element ist dabei die "Coordinated Spatial Reuse" (Co-SR). Diese Technologie ermöglicht es Access Points, ihre Sendeleistung dynamisch an die Umgebung anzupassen. Das Ziel ist ein Netzwerk, das auch dann stabil bleibt, wenn viele Nachbarschaftsnetzwerke auf denselben Frequenzen funken.
Kurioser Vorfall am Messestand
Ein bemerkenswertes Detail am Rande betrifft die physische Beschaffenheit des gezeigten ROG NeoCore. Berichten von US-Medien zufolge handelte es sich bei dem Exponat um ein äußerst fragiles Modell. Ein Reporter von The Verge beschädigte das Gehäuse versehentlich beim Anheben, was die Mockup-Natur des Geräts unterstreicht und für Erheiterung sorgte.Was haltet ihr von dem Design und dem Fokus auf Stabilität statt Speed? Würdet ihr euch einen solchen Router ins Wohnzimmer stellen oder wartet ihr lieber auf den finalen Standard? Wir sind gespannt auf eure Meinungen in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Asus präsentiert auf der CES 2026 den ROG NeoCore mit Wi-Fi-8-Standard
- Der würfelförmige Router fokussiert auf Stabilität und niedrige Latenz
- Wi-Fi 8 verspricht verbesserte Zuverlässigkeit für Smarthomes und Gaming
- Neue Technologie soll P99-Latenz um das Sechsfache reduzieren können
- Markteinführung noch 2026 geplant, obwohl Standard erst 2028 ratifiziert wird
- Coordinated Spatial Reuse passt Sendeleistung dynamisch an die Umgebung an
- Das auf der Messe gezeigte Modell erwies sich als äußerst fragiles Exponat
Siehe auch:
- Speedport 7 offiziell: Telekom startet ihren ersten Wi-Fi 7-Router
- Neue FritzBoxen kommen: Fritz stellt 2 brandneue Router mit Wi-Fi 7 vor
- Durchbruch bei Wi-Fi 8: TP-Link etabliert erste Prototyp-Verbindung
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- OpenWRT Two: Zweiter "freier" Router mit Wi-Fi 7 & mehr Ports geplant
Videos von Asus-Geräten
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