USA: Verbot gegen ausländisch gefertigte Router wird ausgeweitet
Die US-Kommunikationsaufsicht FCC hat jüngst ein Einfuhrverbot für praktisch alle im Ausland gefertigten WLAN-Router erlassen. Erst nach diversen Prüfungen lässt man vereinzelt Geräte bestimmter Hersteller zu. Jetzt wird das Vorgehen weiter verschärft.
Wie PCMag jetzt bemerkte, hat die FCC ihre Vorgaben rund um das mit einer Gefahr für die nationale Sicherheit der USA begründete Verbot der Einfuhr von Wi-Fi-Routern aus ausländischer Fertigung zuletzt aber noch einmal erweitert. Mittlerweile deckt es auch Hotspot-Geräte ab sowie LTE/5G Customer Premises Equipment (CPE).
Gemeint sind damit Geräte, die eine Internetverbindung per Mobilfunknetz herstellen und einen lokalen WLAN- oder Ethernet-Zugang für Endgeräte des Nutzers bereitstellen. Die FCC spricht deshalb von einem Verbot der Einfuhr von ungeprüften "MiFi Wi-Fi oder Hotspot-Geräten für den Privatgebrauch" aus ausländischer Fertigung.
Weil verschiedene Netzbetreiber die sogenannten CPE-Geräte nutzen, um auf diesem Weg Internetzugänge per Mobilfunk für den Heimgebrauch zu vermarkten, betrifft das Verbot auch die US-Telekom-Tochter T-Mobile US. Das Unternehmen wiegelte auf Anfrage der US-Medien ab und erklärte, dass aktuell bereits verfügbare Geräte von dem Verbot nicht betroffen ist.
Tatsächlich gilt das Einfuhrverbot auch im Fall der MiFi-Router und CPE-Hardware nur für neue Produkte, die für den US-Markt gedacht sind. T-Mobile stellte deshalb eine fortwährende Kooperation mit der US FCC in Aussicht, um sicherzustellen, dass auch künftig geplante Endkundengeräte im Rahmen der aktualisierten Vorgaben der Behörde verwendet werden können.
Siehe auch:
FCC-Verbot gilt jetzt auch für Hotspot-Hardware
Vor einigen Wochen hat die Federal Communications Commission (FCC) der Vereinigten Staaten ein Einfuhrverbot gegen alle für Privatkunden konzipierten Router aus ausländischer Fertigung erlassen. Mittlerweile hat man begonnen, die Geräte einzelner Hersteller nach eingehender Prüfung für die Einfuhr freizugeben. Nach Netgear darf mittlerweile auch Amazon die Router der hauseigenen Eero-Serie wieder in den USA verkaufen.Wie PCMag jetzt bemerkte, hat die FCC ihre Vorgaben rund um das mit einer Gefahr für die nationale Sicherheit der USA begründete Verbot der Einfuhr von Wi-Fi-Routern aus ausländischer Fertigung zuletzt aber noch einmal erweitert. Mittlerweile deckt es auch Hotspot-Geräte ab sowie LTE/5G Customer Premises Equipment (CPE).
Gemeint sind damit Geräte, die eine Internetverbindung per Mobilfunknetz herstellen und einen lokalen WLAN- oder Ethernet-Zugang für Endgeräte des Nutzers bereitstellen. Die FCC spricht deshalb von einem Verbot der Einfuhr von ungeprüften "MiFi Wi-Fi oder Hotspot-Geräten für den Privatgebrauch" aus ausländischer Fertigung.
Weil verschiedene Netzbetreiber die sogenannten CPE-Geräte nutzen, um auf diesem Weg Internetzugänge per Mobilfunk für den Heimgebrauch zu vermarkten, betrifft das Verbot auch die US-Telekom-Tochter T-Mobile US. Das Unternehmen wiegelte auf Anfrage der US-Medien ab und erklärte, dass aktuell bereits verfügbare Geräte von dem Verbot nicht betroffen ist.
Tatsächlich gilt das Einfuhrverbot auch im Fall der MiFi-Router und CPE-Hardware nur für neue Produkte, die für den US-Markt gedacht sind. T-Mobile stellte deshalb eine fortwährende Kooperation mit der US FCC in Aussicht, um sicherzustellen, dass auch künftig geplante Endkundengeräte im Rahmen der aktualisierten Vorgaben der Behörde verwendet werden können.
Zusammenfassung
- Die FCC verbietet die Einfuhr ausländisch gefertigter WLAN-Router
- Begründet wird das Verbot mit Gefahren für die nationale Sicherheit
- Netgear und Amazons Eero-Serie wurden nach Prüfung wieder zugelassen
- Das Verbot umfasst nun auch Hotspot-Geräte und LTE/5G-Hardware
- CPE-Geräte für Mobilfunk-Internetzugänge sind ebenfalls betroffen
- T-Mobile US kooperiert mit der FCC zur Einhaltung der Vorgaben
- Das Einfuhrverbot gilt nur für neue Produkte für den US-Markt
Siehe auch:
- Russischer Geheimdienst kaperte zehntausende Router normaler Nutzer
- TP-Link fordert Nutzer seiner Router zu schnellen Firmware-Updates auf
- USA verbieten Verkauf neuer Router aus ausländischer Produktion
- WLAN im Urlaub: Neuer Mobil-Router von Fritz startet in den Verkauf
- Klage gegen TP-Link: "Made in Vietnam" für Router-Technik aus China
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