Nach Speicher jetzt die CPUs:
Intel soll Preiserhöhung um 10 % planen

Wer 2026 einen neuen Desktop-PC bauen will oder nur ein Upgrade plant, muss bald wohl nicht mehr nur bei Arbeitsspeicher und SSDs tiefer in die Tasche greifen. Intel soll eine Preiserhöhung für seine CPUs planen.
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Intel

Intel soll Preiserhöhung zu Ende März planen

Intel bereitet laut einem Medienbericht aus Südkorea derzeit eine Preiserhöhung für seine CPUs vor. Der Schritt soll primär die für den Privatkundenmarkt entwickelten Chips betreffen und könnte bereits ab Ende des Monats in Kraft treten. Die Folge wären weiter steigende Kosten für DIY-PCs und vermutlich auch vorkonfigurierte Fertig-PCs.

Laut der südkoreanischen Publikation ETNews will Intel die Preise seiner Consumer-CPUs ab Ende März um rund 10 Prozent anheben. Offen ist, wie rasch die Preiserhöhung im deutschen Markt spürbar werden könnte. Während die einzeln verkauften Prozessoren - allen voran die Intel Core Ultra-Serie - recht zügig teurer werden könnten, dürfte es bei fertigen Notebooks und Desktop-Systemen etwas länger dauern.

Marktbeobachter, auf die sich ETNews beruft, sehen den Wunsch nach einer gesicherten Profitabilität als Grund der Preiserhöhung. Hintergrund sollen begrenzte Kapazitäten bei der Fertigung der Consumer-Produkte sein, die aus einer erhöhten Nachfrage aus dem Markt für Server-Chips entstehen, welche natürlich vom Boom rund um Technologien aus dem Bereich der "Künstlichen Intelligenz" ausgelöst wurde.

Intel soll seine großen Kunden unter den PC-Herstellern jüngst bereits über die geplante Preiserhöhung informiert haben. Es wird vermutet, dass die starke Auslastung der Kapazitäten des taiwanischen Vertragsfertigers TSMC durch KI-Chips und die daraus resultierenden höheren Kosten für Intel eine der Ursachen für die Preissteigerung bei dem CPU-Hersteller sind. Intel lässt bei TSMC einige seiner Chips oder Teile davon fertigen.

Für die PC-Hersteller bedeutet die Preiserhöhung bei Intel ein weiteres Problem, das ihre Gewinnmargen zusätzlich zu den enorm gestiegenen Kosten für Speicherchips schrumpfen lässt. Die Endkunden dürfen sich nach Meinung von Marktforschern wie TrendForce darauf einstellen, dass selbst Standard-Laptops innerhalb der kommenden Monate um mindestens 30 Prozent teurer werden dürften.

Zusammenfassung
  • Intel plant eine Preiserhöhung von rund zehn Prozent für Consumer-CPUs
  • Die Erhöhung soll bereits ab Ende März 2026 in Kraft treten können
  • Begrenzte Fertigungskapazitäten durch hohe Server-Chip-Nachfrage als Grund
  • Der KI-Boom sorgt für eine starke Auslastung beim Fertiger TSMC
  • Große PC-Hersteller wurden bereits über die geplanten Preiserhöhungen informiert
  • Gestiegene Speicherchip-Kosten belasten die Gewinnmargen der Hersteller
  • Standard-Laptops könnten laut TrendForce um dreißig Prozent teurer werden

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