Aus für Intels erste Hybrid-CPUs:
Alder Lake wird in Rente geschickt
Intel hat damit begonnen, seine zwölfte Core-Generation Alder Lake in den Ruhestand zu schicken. Die allerletzten Lieferungen erfolgen laut Zeitplan in exakt einem Jahr. Zudem ist auch das Aus für Sapphire Rapids besiegelt.
Mit Alder Lake führte Intel Ende 2021 erstmals im Desktop-Segment die hybride Architektur ein, die Performance-Kerne für rechenintensive Aufgaben mit Effizienz-Kernen für Hintergrundlasten kombiniert. Diese Architekturänderung machte damals die Einführung des "Thread Director" unter Windows notwendig, um Aufgaben optimal zu verteilen. Zudem brachte die Plattform wichtige Neuerungen wie die Unterstützung für DDR5-Arbeitsspeicher und PCIe 5.0 in den Massenmarkt, unterstützte aber übergangsweise noch DDR4, was die Aufrüstung erleichterte.
Wie Intel in den veröffentlichten Dokumenten darlegt, verschiebt sich der Support mit dem Auslaufen der regulären Produktion nun von der klassischen Intel Architecture zur Embedded Architecture. Das ist ein üblicher Schritt für Hardware, die ihren Lebenszyklus als Massenprodukt beendet hat. Händler und OEMs haben konkret bis zum 24. Juli 2026 Zeit, ihre finalen Aufträge bei dem Halbleiterhersteller zu platzieren. Ab diesem Stichtag sind Bestellungen weder stornierbar noch rückgabefähig. Das Zeitfenster von sechs Monaten ermöglicht es IT-Abteilungen, Ersatzteilbestände für bestehende Systeme rechtzeitig aufzustocken, bevor die Verfügbarkeit zunehmend lückenhaft wird.
Doch nicht nur im Desktop-Segment räumt der Chipgigant auf. Im Data-Center-Bereich erreicht gleichzeitig die vierte Generation der Xeon-Scalable-Prozessoren (Sapphire Rapids) den EOL-Status. Während die skalierbaren Server-Varianten schrittweise auslaufen und letzte Lieferungen hier bis zum März 2028 geplant sind, gibt es eine wichtige Ausnahme für Workstation-Nutzer. Denn die Xeon W-Serien (W-2400, W-3400 sowie W-2500 und W-3500) bleiben vorerst in aktiver Produktion. Damit sichert Intel die Versorgung für professionelle Workstations, während der Fokus im Server-Bereich auf neuere Architekturen gelenkt wird.
Mit diesem Schritt sollen vermutlich Produktionskapazitäten für kommende Generationen wie Panther Lake (Mobile) und Nova Lake (Desktop) freigemacht werden. Alder Lake war technologisch zwar ein wichtiger Meilenstein, musste sich jedoch der starken Konkurrenz durch die Ryzen-5000-Serie von AMD, insbesondere dem Ryzen 7 5800X3D, erwehren. Für Anwender und Aufrüster bleibt die zwölfte Generation bis zum endgültigen Verkaufsstopp dennoch eine solide Option, sofern die Preise im Abverkauf attraktiv bleiben.
Plant ihr noch den Kauf einer Intel-Core-CPU der zwölften Generation oder verwenden eure Systeme schon neuere Prozessoren? Schreibt es uns gerne unten in die Kommentare!
Siehe auch:
Fristen für den Abschied stehen fest
Intel hat offiziell den Prozess eingeleitet, seine zwölfte Core-Generation, besser bekannt unter dem Codenamen Alder Lake, vom Markt zu nehmen. Wie aus aktuellen Produktänderungsmitteilungen hervorgeht, wurde der Zeitrahmen für das Auslaufen der Desktop-Prozessoren final definiert. Für Nutzer, die noch auf die LGA1700-Plattform setzen, beginnt damit die Uhr zu ticken. Denn neue Bestellungen für die betroffenen CPUs von Händlern werden nur noch bis zum Sommer angenommen. Die allerletzten Exemplare sollen die Fabriken in genau einem Jahr, am 22. Januar 2027, verlassen.Mit Alder Lake führte Intel Ende 2021 erstmals im Desktop-Segment die hybride Architektur ein, die Performance-Kerne für rechenintensive Aufgaben mit Effizienz-Kernen für Hintergrundlasten kombiniert. Diese Architekturänderung machte damals die Einführung des "Thread Director" unter Windows notwendig, um Aufgaben optimal zu verteilen. Zudem brachte die Plattform wichtige Neuerungen wie die Unterstützung für DDR5-Arbeitsspeicher und PCIe 5.0 in den Massenmarkt, unterstützte aber übergangsweise noch DDR4, was die Aufrüstung erleichterte.
Wie Intel in den veröffentlichten Dokumenten darlegt, verschiebt sich der Support mit dem Auslaufen der regulären Produktion nun von der klassischen Intel Architecture zur Embedded Architecture. Das ist ein üblicher Schritt für Hardware, die ihren Lebenszyklus als Massenprodukt beendet hat. Händler und OEMs haben konkret bis zum 24. Juli 2026 Zeit, ihre finalen Aufträge bei dem Halbleiterhersteller zu platzieren. Ab diesem Stichtag sind Bestellungen weder stornierbar noch rückgabefähig. Das Zeitfenster von sechs Monaten ermöglicht es IT-Abteilungen, Ersatzteilbestände für bestehende Systeme rechtzeitig aufzustocken, bevor die Verfügbarkeit zunehmend lückenhaft wird.
Technischer Meilenstein geht in Rente
Die zwölfte Generation gilt bei vielen Anwendern noch heute als besonders zuverlässig. Das liegt nicht zuletzt am Vergleich zu den Nachfolgern der 13. und 14. Generation (Raptor Lake), die in der Vergangenheit teilweise mit Instabilitäten und Oxidationsproblemen zu kämpfen hatten. Für viele Systembauer war Alder Lake daher lange Zeit der "sichere Hafen" auf dem LGA-1700-Sockel. Mit dem Produktionsstopp endet bald die Ära des ersten großen Hybrid-Versuchs für den Desktop, der die Weichen für alle nachfolgenden Core-Generationen stellte.Doch nicht nur im Desktop-Segment räumt der Chipgigant auf. Im Data-Center-Bereich erreicht gleichzeitig die vierte Generation der Xeon-Scalable-Prozessoren (Sapphire Rapids) den EOL-Status. Während die skalierbaren Server-Varianten schrittweise auslaufen und letzte Lieferungen hier bis zum März 2028 geplant sind, gibt es eine wichtige Ausnahme für Workstation-Nutzer. Denn die Xeon W-Serien (W-2400, W-3400 sowie W-2500 und W-3500) bleiben vorerst in aktiver Produktion. Damit sichert Intel die Versorgung für professionelle Workstations, während der Fokus im Server-Bereich auf neuere Architekturen gelenkt wird.
Mit diesem Schritt sollen vermutlich Produktionskapazitäten für kommende Generationen wie Panther Lake (Mobile) und Nova Lake (Desktop) freigemacht werden. Alder Lake war technologisch zwar ein wichtiger Meilenstein, musste sich jedoch der starken Konkurrenz durch die Ryzen-5000-Serie von AMD, insbesondere dem Ryzen 7 5800X3D, erwehren. Für Anwender und Aufrüster bleibt die zwölfte Generation bis zum endgültigen Verkaufsstopp dennoch eine solide Option, sofern die Preise im Abverkauf attraktiv bleiben.
Plant ihr noch den Kauf einer Intel-Core-CPU der zwölften Generation oder verwenden eure Systeme schon neuere Prozessoren? Schreibt es uns gerne unten in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Intel beendet Alder-Lake-Ära mit finalen Bestellungen bis Juli 2026
- Letzte Auslieferungen der zwölften Core-Generation am 22. Januar 2027
- Alder Lake führte 2021 erstmals hybride Desktop-CPU-Architektur ein
- Support wechselt von Intel Architecture zur Embedded Architecture
- Xeon-Server-Prozessoren erreichen parallel EOL-Status im März 2028
- Xeon-W-Serien für Workstations bleiben vorerst in aktiver Produktion
Siehe auch:
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