Krise nicht vorbei? Intel cancelt wohl kommende Flaggschiff-CPU
Kurz vor dem erwarteten Start der Arrow-Lake-Refresh-CPUs sorgt Intel für eine Überraschung. Denn mit dem Core Ultra 9 290K Plus wurde das erwartete Flaggschiff offenbar gestrichen. Angeblich stecken neue Prioritäten des Herstellers hinter dieser Entscheidung.
Während Mainboard-Hersteller wie Asus, MSI und Gigabyte bereits BIOS-Updates für die 800er-Chipsatz-Serie ausrollen, um die neuen Chips auf dem Sockel LGA 1851 zu unterstützen, deuten aktuelle Informationen auf eine signifikante Änderung im Line-up hin. Denn allem Anschein nach wird das ursprünglich geplante Spitzenmodell, der Core Ultra 9 290K Plus, nicht erscheinen. Stattdessen konzentriert sich Intel wohl auf die darunter angesiedelten Modelle, deren Veröffentlichung nunmehr um den 23. März 2026 erwartet wird.
Die Entscheidung kommt durchaus unerwartet, da die Entwicklung des Prozessors weit fortgeschritten schien. So befanden sich bei Partnern bereits Engineering Samples im Umlauf, und der Chip tauchte mehrfach in einschlägigen Benchmark-Datenbanken auf. Ein Marktstart galt in der Branche als sicher, da Intel normalerweise bestrebt ist, die Krone im Performance-Segment gegen die starke Konkurrenz von AMD zu verteidigen. Anwender, die auf ein neues Leistungsmonster mit höheren Taktraten gehofft hatten, müssen sich nun aber voraussichtlich mit dem bereits erhältlichen Core Ultra 9 285K oder den kleineren Refresh-Varianten begnügen.
Technisch gesehen basieren diese Prozessoren auf der gleichen Architektur mit Lion-Cove-Performance-Kernen und Skymont-Effizienz-Kernen. Durch den Verzicht auf den 290K Plus würde Intel eine Situation vermeiden, in der drei nahezu identische CPUs mit 24 Kernen um die Gunst der Käufer buhlen. Der Core Ultra 7 270K Plus wird somit faktisch zum Topmodell des Refreshs aufsteigen. Das vereinfacht nicht nur die Produktpalette für den Endkunden, sondern strafft auch die Logistik in der Lieferkette.
Für Enthusiasten ist die Nachricht dennoch ein Dämpfer. Leaks deuteten darauf hin, dass der Core Ultra 9 290K Plus eine Leistungssteigerung von etwa zehn Prozent gegenüber dem 285K geboten hätte, erreicht durch optimierte Taktraten und verfeinerte Fertigungsprozesse. Diese potenzielle Mehrleistung entfällt nun voraussichtlich. Der Blick richtet sich damit verstärkt auf das Jahresende 2026. Denn nach dem Arrow Lake Refresh plant Intel die Einführung der Nova-Lake-Architektur. Diese nächste Generation muss für Intel im Endverbrauchermarkt zünden, um gegen die starke Konkurrenz durch AMDs Zen-5-Prozessoren und deren X3D-Varianten bestehen zu können.
Hättet ihr beim 290K Plus zugeschlagen oder reicht die Leistung des aktuellen 285K völlig aus? Und seid ihr der Meinung, Intel tut gut daran, das Preis-Leistungs-Verhältnis mehr in den Fokus zu rücken? Schreibt uns eure Meinung dazu gerne in die Kommentare!
Siehe auch:
Aus für den Core Ultra 9 290K Plus
Zwar hat Intel gerade verkündet, in Zukunft GPUs "in großem Umfang" produzieren zu wollen, doch auch bei den Prozessoren des blauen Chip-Riesen gibt es Neuigkeiten. Während die Panther-Lake-CPUs für mobile Geräte einen guten ersten Eindruck machen, gibt es bei den kommenden Desktop-Chips des Arrow-Lake-Refresh wohl eine kurzfristige Streichung.Während Mainboard-Hersteller wie Asus, MSI und Gigabyte bereits BIOS-Updates für die 800er-Chipsatz-Serie ausrollen, um die neuen Chips auf dem Sockel LGA 1851 zu unterstützen, deuten aktuelle Informationen auf eine signifikante Änderung im Line-up hin. Denn allem Anschein nach wird das ursprünglich geplante Spitzenmodell, der Core Ultra 9 290K Plus, nicht erscheinen. Stattdessen konzentriert sich Intel wohl auf die darunter angesiedelten Modelle, deren Veröffentlichung nunmehr um den 23. März 2026 erwartet wird.
Die Entscheidung kommt durchaus unerwartet, da die Entwicklung des Prozessors weit fortgeschritten schien. So befanden sich bei Partnern bereits Engineering Samples im Umlauf, und der Chip tauchte mehrfach in einschlägigen Benchmark-Datenbanken auf. Ein Marktstart galt in der Branche als sicher, da Intel normalerweise bestrebt ist, die Krone im Performance-Segment gegen die starke Konkurrenz von AMD zu verteidigen. Anwender, die auf ein neues Leistungsmonster mit höheren Taktraten gehofft hatten, müssen sich nun aber voraussichtlich mit dem bereits erhältlichen Core Ultra 9 285K oder den kleineren Refresh-Varianten begnügen.
Bericht nennt interne Gründe
Der Hauptgrund für die Streichung des Flaggschiffs liegt offenbar in der Positionierung innerhalb des eigenen Portfolios. Einem Bericht von VideoCardz zufolge, der sich auf zwei unabhängige Quellen beruft, verlagert Intel den Fokus auf ein besseres Verhältnis von Leistung zu Preis. Eine Einführung des 290K Plus hätte zu einer Überfüllung im High-End-Segment geführt, da bereits der Core Ultra 9 285K die Spitze markiert und auch der kommende Core Ultra 7 270K Plus über ein ähnliches Layout verfügen soll.Technisch gesehen basieren diese Prozessoren auf der gleichen Architektur mit Lion-Cove-Performance-Kernen und Skymont-Effizienz-Kernen. Durch den Verzicht auf den 290K Plus würde Intel eine Situation vermeiden, in der drei nahezu identische CPUs mit 24 Kernen um die Gunst der Käufer buhlen. Der Core Ultra 7 270K Plus wird somit faktisch zum Topmodell des Refreshs aufsteigen. Das vereinfacht nicht nur die Produktpalette für den Endkunden, sondern strafft auch die Logistik in der Lieferkette.
Das Portfolio für den März
Die verbleibenden Modelle des Arrow Lake Refresh zielen darauf ab, die Lücke zwischen Gaming-Leistung und Produktivität effizienter zu schließen. Das voraussichtliche Line-up für den März umfasst nun folgende SKUs:- Core Ultra 7 270K Plus: Das neue faktische Spitzenmodell des Refreshs mit voraussichtlich acht Performance- und 16 Effizienz-Kernen.
- Core Ultra 5 250K Plus: Ein Modell der Mittelklasse für preisbewusste Kaufer, vermutlich mit sechs Performance-Kernen.
- Core Ultra 5 250KF Plus: Die Variante ohne integrierte Grafikeinheit.
Für Enthusiasten ist die Nachricht dennoch ein Dämpfer. Leaks deuteten darauf hin, dass der Core Ultra 9 290K Plus eine Leistungssteigerung von etwa zehn Prozent gegenüber dem 285K geboten hätte, erreicht durch optimierte Taktraten und verfeinerte Fertigungsprozesse. Diese potenzielle Mehrleistung entfällt nun voraussichtlich. Der Blick richtet sich damit verstärkt auf das Jahresende 2026. Denn nach dem Arrow Lake Refresh plant Intel die Einführung der Nova-Lake-Architektur. Diese nächste Generation muss für Intel im Endverbrauchermarkt zünden, um gegen die starke Konkurrenz durch AMDs Zen-5-Prozessoren und deren X3D-Varianten bestehen zu können.
Hättet ihr beim 290K Plus zugeschlagen oder reicht die Leistung des aktuellen 285K völlig aus? Und seid ihr der Meinung, Intel tut gut daran, das Preis-Leistungs-Verhältnis mehr in den Fokus zu rücken? Schreibt uns eure Meinung dazu gerne in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Intel streicht angeblich geplantes CPU-Flaggschiff Core Ultra 9 290K Plus
- Fokus des Chipherstellers verlagert sich auf besseres Preis-Leistungs-Verhältnis
- Arrow Lake Refresh wird voraussichtlich am 23. März 2026 veröffentlicht
- Core Ultra 7 270K Plus wird nun faktisch zum Topmodell des Refreshs
- Geplante Leistungssteigerung von etwa zehn Prozent gegenüber dem 285K entfällt
- Nach dem Refresh folgt Ende 2026 die Einführung der Nova-Lake-Architektur
- Intel muss mit Nova Lake gegen AMDs Zen-5-Prozessoren bestehen können
Siehe auch:
- Intel startet Offensive, will Grafikkarten "in großem Umfang" herstellen
- Technisch gehts voran: Intels Panther Lake hält gegen Apples M5 stand
- Intel: Nach all dem Kampf folgt jetzt harte Ernüchterung
- Aus für Intels erste Hybrid-CPUs: Alder Lake wird in Rente geschickt
- Intel "Big Battlemage": Grafikkarte mit 32 GB VRAM greift Nvidia an
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