Intels Panther-Lake-CPUs sollen AMD im Handheld-Markt angreifen
Intel greift auf der CES 2026 mit einer Hardware-Offensive die Dominanz von AMD im Handheld-Markt an. Die neue Panther-Lake-Architektur und der Spezialchip Core G3 sollen mit der Arc B390 iGPU sogar eine mobile RTX 4050 schlagen.
Im Fokus steht dabei die Grafikleistung: Die neue integrierte Grafikeinheit (iGPU), genannt Arc B390, soll bisherige Lösungen deutlich übertreffen. Das Ziel ist klar definiert: Intel möchte nicht nur im Laptop-Segment, sondern auch bei den immer beliebter werdenden tragbaren Spielkonsolen - ähnlich dem Steam Deck oder Asus ROG Ally - technologisch aufschließen.
Das von Intel präsentierte Zahlenmaterial zeugt von einem deutlichen Sprung, der vor allem durch den neuen 18A-Fertigungsprozess ermöglicht wird. Das erlaubt es Intel, die Chips effizienter und flexibler zu gestalten. Die Arc B390 iGPU soll laut Hersteller folgende Werte erreichen:
Dieser Chip soll über "Custom Die Slices" verfügen - maßgeschneiderte Silizium-Segmente, die gezielt die GPU-Leistung für Handhelds optimieren, ohne die thermischen Grenzen kleiner Gehäuse zu sprengen. Dan Rogers, VP für PC-Produkte bei Intel, kündigte passend dazu ein komplettes "Handheld-Ökosystem" an. Zu den bestätigten Hardware-Partnern gehören Schwergewichte wie MSI, Acer, Foxconn und Microsoft. Das deutet darauf hin, dass Anwender in diesem Jahr eine breite Welle neuer Intel-basierter Geräte erwarten können.
Hintergrund dieser Effizienzsteigerung ist die Fertigungstechnologie 18A, mit der Intel in die sogenannte Ångström-Ära eintritt. Technisch setzt der Konzern hierbei auf RibbonFET-Transistoren, eine Weiterentwicklung der bekannten FinFET-Technik, bei der das Gate den Kanal von allen Seiten umschließt. Kombiniert wird das mit PowerVia, einer rückseitigen Stromversorgung des Chips. Das sorgt für sauberere Signale und eine höhere Packdichte. Für Handheld-Gamer bedeutet das in der Theorie: mehr Leistung pro Watt und damit längere Akkulaufzeiten bei anspruchsvollen Titeln.
Mit dem "Core G3" und der Panther-Lake-Architektur steht Intel nun im direkten Wettbewerb zu AMDs etablierten Ryzen-Z-Chips und den kommenden Windows-Handhelds auf Basis von Qualcomm-Prozessoren. Ob die theoretischen Leistungswerte im Alltag Bestand haben, müssen unabhängige Tests der ersten Seriengeräte später im Jahr zeigen.
Die Leistungsdaten sehen auf dem Papier stark aus, doch AMD ist ein harter Gegner. Glaubt ihr, dass Intel mit dem "Core G3" den Handheld-Markt dominieren kann? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!
Siehe auch:
Intel arbeitet an seinem Comeback
Intel hat auf der CES 2026 eine umfassende Hardware-Offensive gestartet. Mit der neuen Panther-Lake-Architektur (Core Ultra 300 Serie) und einer dedizierten Plattform für Gaming-Handhelds zielt der US-Halbleiterhersteller direkt auf die Position von AMD in diesem Segment.Im Fokus steht dabei die Grafikleistung: Die neue integrierte Grafikeinheit (iGPU), genannt Arc B390, soll bisherige Lösungen deutlich übertreffen. Das Ziel ist klar definiert: Intel möchte nicht nur im Laptop-Segment, sondern auch bei den immer beliebter werdenden tragbaren Spielkonsolen - ähnlich dem Steam Deck oder Asus ROG Ally - technologisch aufschließen.
Das von Intel präsentierte Zahlenmaterial zeugt von einem deutlichen Sprung, der vor allem durch den neuen 18A-Fertigungsprozess ermöglicht wird. Das erlaubt es Intel, die Chips effizienter und flexibler zu gestalten. Die Arc B390 iGPU soll laut Hersteller folgende Werte erreichen:
- Bis zu 77 Prozent höhere Gaming-Leistung im Vergleich zum Vorgänger Lunar Lake (Arc 140V).
- Durchschnittlich 73 Prozent schneller als AMDs Ryzen AI 9 HX 370 mit RDNA-3.5-Grafik.
- Rund 10 Prozent mehr Leistung als eine dedizierte Nvidia RTX 4050 Laptop-GPU.
Spezialchip Core G3 und neue Partner
Um diese Leistung optimal auf kleine Formfaktoren zu übertragen, plant das Unternehmen offenbar hoch spezialisierte Varianten. Wie TechCrunch unter Berufung auf Informationen von IGN berichtet, arbeitet Intel an einem Prozessor, der aktuell als "Core G3" bezeichnet wird.Dieser Chip soll über "Custom Die Slices" verfügen - maßgeschneiderte Silizium-Segmente, die gezielt die GPU-Leistung für Handhelds optimieren, ohne die thermischen Grenzen kleiner Gehäuse zu sprengen. Dan Rogers, VP für PC-Produkte bei Intel, kündigte passend dazu ein komplettes "Handheld-Ökosystem" an. Zu den bestätigten Hardware-Partnern gehören Schwergewichte wie MSI, Acer, Foxconn und Microsoft. Das deutet darauf hin, dass Anwender in diesem Jahr eine breite Welle neuer Intel-basierter Geräte erwarten können.
Hintergrund dieser Effizienzsteigerung ist die Fertigungstechnologie 18A, mit der Intel in die sogenannte Ångström-Ära eintritt. Technisch setzt der Konzern hierbei auf RibbonFET-Transistoren, eine Weiterentwicklung der bekannten FinFET-Technik, bei der das Gate den Kanal von allen Seiten umschließt. Kombiniert wird das mit PowerVia, einer rückseitigen Stromversorgung des Chips. Das sorgt für sauberere Signale und eine höhere Packdichte. Für Handheld-Gamer bedeutet das in der Theorie: mehr Leistung pro Watt und damit längere Akkulaufzeiten bei anspruchsvollen Titeln.
Lehren aus der Vergangenheit
Neben der reinen Rechenkraft setzt Intel auf Software-Optimierung. Die neue Technologie XeSS 3 soll mit einer vierfachen "Multi-Frame-Generation" für flüssigere Bildraten sorgen, was besonders bei hochauflösenden Displays in Handhelds wichtig ist. Das ist ein notwendiger Schritt, denn Intels erster Vorstoß in diesen Markt mit dem MSI Claw galt aufgrund von Treiberproblemen und mäßiger Effizienz als Fehlschlag. Der damals verbaute "Meteor Lake"-Chip konnte bei niedriger Leistung nicht mit der Konkurrenz mithalten. Erst mit den Lunar-Lake-Updates konnte Intel zuletzt Boden gutmachen.Mit dem "Core G3" und der Panther-Lake-Architektur steht Intel nun im direkten Wettbewerb zu AMDs etablierten Ryzen-Z-Chips und den kommenden Windows-Handhelds auf Basis von Qualcomm-Prozessoren. Ob die theoretischen Leistungswerte im Alltag Bestand haben, müssen unabhängige Tests der ersten Seriengeräte später im Jahr zeigen.
Die Leistungsdaten sehen auf dem Papier stark aus, doch AMD ist ein harter Gegner. Glaubt ihr, dass Intel mit dem "Core G3" den Handheld-Markt dominieren kann? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Intel greift mit Panther-Lake-Architektur AMDs Dominanz bei Handhelds an
- Neue Arc B390 iGPU soll bis zu 10 Prozent schneller als mobile RTX 4050 sein
- Spezieller Core G3 Chip mit Custom Die Slices für optimierte Handheld-Leistung
- Fortschrittliche 18A-Fertigungstechnologie mit RibbonFET und PowerVia
- Partner wie MSI, Acer, Foxconn und Microsoft entwickeln Intel-Handhelds
- XeSS 3 Software mit vierfacher Multi-Frame-Generation für flüssige Bildrate
- Bis zu 77 Prozent höhere Gaming-Leistung im Vergleich zum Vorgänger
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