CPU-Marktanteile: AMD unaufhaltsam - Intel weiter mit Abwärtstrend

AMD beendet das Jahr 2025 mit historischen Bestwerten. Neue Zahlen belegen, dass der Herausforderer dem Platzhirsch Intel in allen Segmenten massiv Marktanteile abjagt. Besonders beim Umsatz gelingt ein bemerkenswerter Sprung nach vorn.
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Historische Bestmarken für AMD

Nachdem Intel schon seit Jahren immer weitere Teile des CPU-Marktes an AMD verliert, eilt der Konkurrent mit CEO Lisa Su an der Spitze von einem Rekord zum nächsten. Zuletzt hatte Team Blau allerdings angekündigt, im Mobilbereich mittels Panther Lake angreifen zu wollen. Den neuesten Statistiken zufolge, ist ein Erfolg der neuen Mobil-CPUs von Intel auch bitter nötig, denn AMD macht weiterhin rasant Boden gut.

Der CPU-Markt ist zum Jahreswechsel 2025/2026 so stark in Bewegung wie selten zuvor. AMD ist es gelungen, das Jahr erneut mit Rekordzahlen abzuschließen und den Abstand zum langjährigen Marktführer Intel in sämtlichen relevanten Segmenten signifikant zu verringern.


Während Intel weiterhin die Führung bei den reinen Stückzahlen behält, konnte sich AMD insbesondere bei den profitableren High-End-Produkten durchsetzen. Getrieben von der starken Nachfrage nach Ryzen-Prozessoren für Desktop-PCs und Epyc-Chips für Server erreichte AMD im vierten Quartal 2025 einen beachtlichen Marktanteil von 29,2 Prozent bei x86-Chips und erwirtschaftete damit 35,4 Prozent des weltweiten Umsatzes. Intel vs AMD: Marktanteile Im Desktop-Segment verzeichnete AMD die deutlichsten Zuwächse. Die Markt und Umsatzanteile kletterten hier mit 36,4 Prozent und 42,6 Prozent auf neue Höchstwerte seit der Einführung der ersten Ryzen-Generation vor fast einer Dekade. Dieser Erfolg fußt primär auf der Beliebtheit der X3D-Modelle wie dem Ryzen 7 9800X3D und 9850X3D. Die Kombination aus der effizienten Zen-5-Architektur und dem gestapelten 3D V-Cache bietet in Spielen und rechenintensiven Anwendungen eine Leistung pro Watt, der Intel mit den aktuellen Core-Ultra-Serien wenig entgegenzusetzen hat.

Auch im Mobil-Bereich legte AMD zu und hält nun 26 Prozent des Marktes, begünstigt durch die breite Verfügbarkeit der neuen Ryzen AI-Chips in Laptops verschiedener OEMs.
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Intel kämpft mit Fertigungsengpässen

Die fundierte Basis für diese Zahlen liefert ein aktueller Bericht von Mercury Research (via Tom's Hardware). Die Marktforscher führen die massive Verschiebung nicht nur auf die Produktstärke von AMD zurück, sondern identifizieren auch interne Herausforderungen beim Wettbewerber als Ursache. Intel musste demnach Fertigungskapazitäten priorisieren und schichtete Ressourcen zugunsten von Server-CPUs um. Das führte zu Lieferengpässen im Client-Segment, also bei klassischen Desktop-PCs und Notebooks, die AMD konsequent nutzte, um Lücken in den Regalen der Händler zu füllen.

Trotz der prozentualen Verluste bleibt Intel mit einem Marktanteil von über 70 Prozent bei den verkauften Einheiten der klare Mengenführer. Da AMD jedoch im hochpreisigen Segment stärker wächst, verliert Intel zunehmend die lukrativen Margen.

Ausblick auf Zen 6 und Panther Lake

Auch im strategisch wichtigen Rechenzentrum-Geschäft, wo die Margen traditionell am höchsten sind, setzt sich der Trend fort. Mit den Epyc-Reihen "Genoa" und "Turin" konnte AMD seinen Marktanteil auf 28,8 Prozent steigern. Die modulare Chiplet-Bauweise erlaubt es dem Unternehmen, flexibel auf die spezifischen Anforderungen von Hyperscalern wie Amazon, Google oder Microsoft zu reagieren. In Zeiten explodierender Stromkosten durch KI-Anwendungen gewichten diese Großkunden die Energieeffizienz mittlerweile höher als die reine Taktfrequenz - ein Feld, auf dem die Zen-Architektur ihre Stärken ausspielt. Intel vs AMD: Marktanteile Für das laufende Jahr 2026 stehen weitere technologische Sprünge an. AMD bereitet den Start der "Venice"-Server-CPUs auf Basis der Zen-6-Architektur vor, die voraussichtlich im fortschrittlichen 2-nm-Verfahren gefertigt werden. Intel hingegen setzt große Hoffnungen auf die kommende Panther-Lake-Generation, um technologisch wieder aufzuschließen und die Fertigungsprobleme hinter sich zu lassen. Für Endanwender bleibt die Situation vorteilhaft, denn der intensive Wettbewerb sorgt für schnelle Innovationszyklen, wenngleich die Preise für High-End-Komponenten aufgrund der komplexen Fertigung auch 2026 auf einem hohen Niveau bleiben dürften.

Nutzt ihr im privaten oder beruflichen Umfeld bereits überwiegend AMD-Hardware oder bleibt ihr Intel treu? Schreibt uns eure Erfahrungen und Beweggründe gerne unten in die Kommentare!

Zusammenfassung
  • AMD erreicht Ende 2025 historische Bestwerte bei CPU-Marktanteilen
  • Erfolg basiert auf leistungsstarken Ryzen- und Epyc-Prozessoren
  • Mit 35,4 Prozent Anteil am weltweiten x86-Umsatz deutliche Zugewinne
  • Im Desktop-Segment beeindruckende 42,6 Prozent Umsatzanteil erreicht
  • Im Serverbereich konnte AMD seinen Marktanteil auf 28,8 Prozent steigern
  • Intel behält mit über 70 Prozent weiterhin die Führung bei verkauften Einheiten
  • Für 2026 plant AMD neue Venice-Server-CPUs mit Zen-6-Architektur

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