Lisuan LX 7G106: Konkurrenzfähige Grafikkarte aus China vor dem Start
Mit der Lisuan LX 7G106 kommt in China erstmals eine Grafikkarte eines lokalen Herstellers auf den Markt, die eine echte Alternative zu den Produkten von AMD und Nvidia darstellen kann. Die GPU des chinesischen Herstellers unterstützt unter anderem viele bekannte Spiele.
Die Grafikkarte nutzt eine GPU, die beim taiwanischen Vertragsfertiger TSMC in einem älteren Prozess mit sechs Nanometern Strukturbreite gefertigt wird. Weil chinesische Chiphersteller aufgrund der US-Sanktionen keinen Zugriff auf die Fertigung mit Extreme Ultra Violet Technologie (EUV) haben, wird ein Deep Ultra Violet Prozess (DUV) verwendet.
Im Hinblick auf Performance wird die Lisuan 7G106 nicht mit den Grafikkarten von AMD und Nvidia mithalten können, weil unter anderem keine Unterstützung für Raytracing und damit auch nicht für DirectX 12 Ultimate geboten wird. Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich die 7G106 auf dem Niveau einer Nvidia GeForce RTX 4060 bewegen dürfte. Dennoch soll sie eine breite Unterstützung für verschiedene Programmierschnittstellen mitbringen, zu denen DirectX 12, Vulkan 1.3 und OpenGL 4.6 gehören.
Zur Ausstattung gehört auch eine moderne Engine für die Videobeschleunigung, womit Hardware-Beschleunigung beim Decoding von AV1- und HEVC-Inhalten mit bis zu 8K-Auflösung bei maximal 60 FPS möglich ist. Encoding wird mit bei AV1-Content mit bis zu 30 FPS in 4K- und bei HEVC-Inhalten mit 30 FPS bei 8K-Auflösung ermöglicht.
Die Lisuan 7G106 verfügt über vier DisplayPort-1.4-Anschlüsse mit Unterstützung für DSC 1.2b. HDMI-Ausgänge sind hier nicht an Bord, wohl um die Lizenzkosten für die Verwendung der Schnittstelle zu vermeiden. Mit Beginn der Verfügbarkeit der Lisuan 7G106 könnten die chinesischen GPUs früher oder später auch den Weg in Märkte außerhalb Chinas finden, schließlich sorgt die Speicherkrise auch dafür, dass die Preise für Grafikkarten von Nvidia und Intel auf einem überhöhten Niveau verbleiben.
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Vorbestellung in dieser Woche, Auslieferung ab Juni
Der chinesische Hersteller Lisuan Technology hatte seine Grafikkarte mit dem etwas komplizierten Namen Lisuan LX 7G106 bereits im letzten Jahr erstmals angekündigt, doch erst jetzt bereitet man den Start in den Massenmarkt vor. Ab dem 17. März soll die Vorbestellung der neuen GPU möglich sein, bevor die Auslieferung der ersten Produkte ab dem 18. Juni 2026 beginnt.Die Grafikkarte nutzt eine GPU, die beim taiwanischen Vertragsfertiger TSMC in einem älteren Prozess mit sechs Nanometern Strukturbreite gefertigt wird. Weil chinesische Chiphersteller aufgrund der US-Sanktionen keinen Zugriff auf die Fertigung mit Extreme Ultra Violet Technologie (EUV) haben, wird ein Deep Ultra Violet Prozess (DUV) verwendet.
Im Hinblick auf Performance wird die Lisuan 7G106 nicht mit den Grafikkarten von AMD und Nvidia mithalten können, weil unter anderem keine Unterstützung für Raytracing und damit auch nicht für DirectX 12 Ultimate geboten wird. Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich die 7G106 auf dem Niveau einer Nvidia GeForce RTX 4060 bewegen dürfte. Dennoch soll sie eine breite Unterstützung für verschiedene Programmierschnittstellen mitbringen, zu denen DirectX 12, Vulkan 1.3 und OpenGL 4.6 gehören.
Aktuelle Spiele werden auch unter Windows unterstützt
Dadurch laufen auch viele DirectX12-Spiele, zu denen Titel wie Cyberpunk 2077, Black Myth: Wukong und Resident Evil 4 Remake gehören. Der Hersteller gibt an, dass eine FP32 Integer-Leistung von 24 TeraFLOPS möglich sein soll. Unter anderem werden 192 TMUs und 96 ROPs geboten, während 12 Gigabyte GDDR6-Speicher mit einer 192-Bit-Anbindung zum Einsatz kommen sollen. Noch stehen die Taktraten für den Speicher aber nicht fest.Zur Ausstattung gehört auch eine moderne Engine für die Videobeschleunigung, womit Hardware-Beschleunigung beim Decoding von AV1- und HEVC-Inhalten mit bis zu 8K-Auflösung bei maximal 60 FPS möglich ist. Encoding wird mit bei AV1-Content mit bis zu 30 FPS in 4K- und bei HEVC-Inhalten mit 30 FPS bei 8K-Auflösung ermöglicht.
Die Lisuan 7G106 verfügt über vier DisplayPort-1.4-Anschlüsse mit Unterstützung für DSC 1.2b. HDMI-Ausgänge sind hier nicht an Bord, wohl um die Lizenzkosten für die Verwendung der Schnittstelle zu vermeiden. Mit Beginn der Verfügbarkeit der Lisuan 7G106 könnten die chinesischen GPUs früher oder später auch den Weg in Märkte außerhalb Chinas finden, schließlich sorgt die Speicherkrise auch dafür, dass die Preise für Grafikkarten von Nvidia und Intel auf einem überhöhten Niveau verbleiben.
Zusammenfassung
- Lisuan LX 7G106 ist Chinas erste konkurrenzfähige Grafikkarte
- Vorbestellung ab dem 17. März, Auslieferung ab dem 18. Juni 2026
- Fertigung bei TSMC im älteren 6-Nanometer-DUV-Prozess ohne EUV
- Leistung soll etwa auf dem Niveau einer Nvidia GeForce RTX 4060 liegen
- Kein Raytracing, aber Unterstützung für DirectX 12 und Vulkan 1.3
- Spiele wie Cyberpunk 2077 und Black Myth: Wukong werden unterstützt
- Vier DisplayPort-1.4-Anschlüsse, jedoch keine HDMI-Ausgänge an Bord
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