PS6 doch 2027: Warum Sony den Release wohl nicht verschieben kann

Hohe Speicherkosten nährten zuletzt Gerüchte, die PlayStation 6 könnte erst 2029 erscheinen. Ein Experte widerspricht nun vehement und nennt Gründe für einen früheren Start. Das könnte sich jedoch auf den Verkaufspreis auswirken.
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PS6-Start wohl 2027 trotz Marktlage

Die aktuelle Speicherkrise macht Hardware momentan nicht nur teurer, sondern sorgt auch für Engpässe. Selbst kommende Produkte sind betroffen. So gab es zuletzt Gerüchte, Sonys PlayStation 6 würde aufgrund der anhaltend hohen RAM-Preise mit deutlicher Verspätung erst 2029 erscheinen. Dem widerspricht nun jedoch ein gut vernetzter Insider und nennt die Gründe, aus denen die Konsole wohl doch schon 2027 oder Anfang 2028 erscheint.

Der entscheidende Faktor für die Einhaltung des ursprünglichen Zeitplans seien demnach langfristige Verträge mit Fertigern. Die Produktion der Chipsätze für die PS6, die auf einem Verfahren mit drei Nanometern oder sogar weniger basieren, sei fest eingetaktet. Würden diese Slots bei Hersteller TSMC nicht genutzt, gingen sie an andere Interessenten. Eine Verschiebung würde logistische Probleme verursachen und Sony wertvolle Produktionskapazitäten kosten, die Jahre im Voraus reserviert wurden.

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Verzögerung teurer als RAM

Wie Moore's Law Is Dead in seinem YouTube-Video weiter analysiert (ab 37:43), wäre eine Verzögerung für das Unternehmen finanziell daher schmerzhafter als die Inkaufnahme höherer Arbeitsspeicherpreise. Es existierten Dokumente, die einen Produktionsstart der Chips bei TSMC für das zweite Quartal 2027 vorsähen. Würde Sony den Zeitrahmen nicht einhalten und die Zuteilung für die Fertigungsanlagen aufgeben, könnte eine erneute Zuteilung bis 2030 dauern, was im schnelllebigen Hardware-Markt keine Option darstellt.

Vergangene Erfahrungen stützen diese Strategie. Denn bereits bei der Einführung der PlayStation 5 im Jahr 2020 sah sich der Hersteller mit massiven globalen Lieferkettenproblemen durch die damalige Pandemie konfrontiert. Doch anstatt den Start zu verschieben, investierte das Unternehmen in teure Luftfracht-Logistik, um die Konsole rechtzeitig auf den Markt zu bringen.

Rechtzeitiger Release, höherer Preis

Zwar belasten die aktuell hohen Kosten für RAM-Module die Kalkulation, doch wird eine leichte Entspannung der Preislage für Ende dieses Jahres erwartet. Dafür gibt es bereits erste Anzeichen. Sollten die Kosten für Speicherbausteine dennoch hoch bleiben, ist es wahrscheinlicher, dass die Hardware zu einem höheren Endkundenpreis angeboten wird. Da Microsoft an seinem Konkurrenzprodukt mit dem Codenamen Project Helix arbeitet, das im gleichen Zeitraum erwartet wird, wird Sony das Feld wohl nicht kampflos räumen, auch wenn das bedeutet, dass die nächste Konsole teurer wird als ihre Vorgänger.

Glaubt ihr an einen Release im Jahr 2027 oder rechnet ihr doch mit Verspätungen? Würdet ihr für eine pünktliche Konsole einen höheren Preis zahlen? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare.

Zusammenfassung
  • Insider widerspricht Gerücht über eine Verschiebung der PlayStation 6 auf 2029
  • Langfristige Verträge mit TSMC sichern den Produktionszeitplan ab
  • Chipproduktion bei TSMC ist wohl für das zweite Quartal 2027 eingeplant
  • Eine Verzögerung wäre finanziell schmerzhafter als höhere RAM-Preise
  • Sony brachte auch die PS5 trotz Lieferkettenproblemen pünktlich heraus
  • Höherer Verkaufspreis der PS6 gilt als wahrscheinliche Konsequenz
  • Microsoft arbeitet an Project Helix als Konkurrenzprodukt im selben Zeitraum

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