Gerüchte bestätigt: Playstation-Spiele kommen nicht mehr für den PC
Der japanische Technologiekonzern Sony will seine großen PlayStation-5-Spiele zukünftig wieder exklusiv für die eigene Konsole veröffentlichen und auf PC-Versionen verzichten. Entsprechende Gerüchte dieser Art bestätigen sich damit.
Betroffen wären demnach vor allem große Story-Spiele aus eigener Produktion. Titel wie der Samurai-Erfolg "Ghost of Yotei" aus dem vergangenen Jahr oder das angekündigte Actionspiel "Saros" sollen ausschließlich auf der PlayStation 5 erscheinen. Anders sieht es bei Online-Spielen aus: Multiplayer-Titel wie "Marathon" oder "Marvel Tokon" sollen weiterhin auf mehreren Plattformen veröffentlicht werden.
Die Informanten betonen allerdings, dass sich die Strategie jederzeit ändern könne. Die Videospielbranche sei schwer vorhersehbar, und Sony passe seine Planungen regelmäßig an. In den vergangenen Wochen habe die PlayStation-Abteilung jedoch konkrete Vorhaben verworfen, "Ghost of Yotei" und weitere intern entwickelte Spiele für den PC umzusetzen.
Gleichzeitig bleiben einige PC-Veröffentlichungen bestehen: "Death Stranding 2" sowie "Kena: Scars of Kosmora", zwei von externen Studios entwickelte, aber von Sony veröffentlichte Spiele, sollen weiterhin noch in diesem Jahr auch für den PC erscheinen.
Dabei hatte Sony seine Strategie erst 2020 geändert und begonnen, große PlayStation-Spiele über Plattformen wie Steam auch für PCs anzubieten. Seitdem erschienen bekannte Reihen wie "God of War" oder "The Last of Us" ebenfalls für Computer. Die Veröffentlichungen erfolgten allerdings oft mit monatelanger oder sogar jahrelanger Verzögerung und ohne ein klares Muster, was viele Spieler irritierte. Zudem sorgte die Pflicht, für manche PC-Spiele ein PlayStation-Network-Konto anzulegen, für Kritik.
Im Wettbewerb der Konsolenhersteller verfolgen die Konkurrenten unterschiedliche Ansätze. Nintendo setzt traditionell fast ausschließlich auf exklusive Spiele für seine eigene Hardware, während Microsoft viele seiner Titel gleichzeitig auf PC und anderen Plattformen veröffentlicht. Beobachter vermuten zudem, dass auch Gerüchte über eine kommende Xbox-Generation, die möglicherweise stark mit Windows verzahnt ist und PC-Spiele unterstützt, Sonys Überlegungen beeinflusst haben könnten.
Siehe auch:
Sony schwenkt um
Wie mehrere mit den Plänen vertraute Personen berichten, kehrt das Unternehmen damit zu einer Strategie zurück, die lange Zeit als zentral für den Erfolg der PlayStation galt: wichtige Einzelspieler-Titel nur auf der eigenen Hardware anzubieten. Das berichtete die US-Nachrichtenagentur Bloomberg.Betroffen wären demnach vor allem große Story-Spiele aus eigener Produktion. Titel wie der Samurai-Erfolg "Ghost of Yotei" aus dem vergangenen Jahr oder das angekündigte Actionspiel "Saros" sollen ausschließlich auf der PlayStation 5 erscheinen. Anders sieht es bei Online-Spielen aus: Multiplayer-Titel wie "Marathon" oder "Marvel Tokon" sollen weiterhin auf mehreren Plattformen veröffentlicht werden.
Die Informanten betonen allerdings, dass sich die Strategie jederzeit ändern könne. Die Videospielbranche sei schwer vorhersehbar, und Sony passe seine Planungen regelmäßig an. In den vergangenen Wochen habe die PlayStation-Abteilung jedoch konkrete Vorhaben verworfen, "Ghost of Yotei" und weitere intern entwickelte Spiele für den PC umzusetzen.
Gleichzeitig bleiben einige PC-Veröffentlichungen bestehen: "Death Stranding 2" sowie "Kena: Scars of Kosmora", zwei von externen Studios entwickelte, aber von Sony veröffentlichte Spiele, sollen weiterhin noch in diesem Jahr auch für den PC erscheinen.
Exklusivität wird untergraben
Als mögliche Gründe für den Kurswechsel gelten mehrere Faktoren. Zum einen hätten sich einige jüngere PlayStation-Titel auf dem PC nur mäßig verkauft. Zum anderen befürchten manche Verantwortliche, dass zu viele PC-Versionen die Marke PlayStation schwächen könnten. Wenn die wichtigsten Spiele auch auf anderen Plattformen verfügbar seien, könne das langfristig den Absatz der PlayStation 5 und kommender Konsolen belasten.Dabei hatte Sony seine Strategie erst 2020 geändert und begonnen, große PlayStation-Spiele über Plattformen wie Steam auch für PCs anzubieten. Seitdem erschienen bekannte Reihen wie "God of War" oder "The Last of Us" ebenfalls für Computer. Die Veröffentlichungen erfolgten allerdings oft mit monatelanger oder sogar jahrelanger Verzögerung und ohne ein klares Muster, was viele Spieler irritierte. Zudem sorgte die Pflicht, für manche PC-Spiele ein PlayStation-Network-Konto anzulegen, für Kritik.
Im Wettbewerb der Konsolenhersteller verfolgen die Konkurrenten unterschiedliche Ansätze. Nintendo setzt traditionell fast ausschließlich auf exklusive Spiele für seine eigene Hardware, während Microsoft viele seiner Titel gleichzeitig auf PC und anderen Plattformen veröffentlicht. Beobachter vermuten zudem, dass auch Gerüchte über eine kommende Xbox-Generation, die möglicherweise stark mit Windows verzahnt ist und PC-Spiele unterstützt, Sonys Überlegungen beeinflusst haben könnten.
Zusammenfassung
- Sony will PlayStation-5-Spiele künftig nicht mehr für den PC anbieten
- Große Story-Spiele wie Ghost of Yotei bleiben exklusiv auf der Konsole
- Multiplayer-Titel wie Marathon sollen weiterhin plattformübergreifend kommen
- Die Strategie könne sich laut Insidern aber jederzeit wieder verändern
- Mäßige PC-Verkäufe und Sorgen um die Marke PlayStation als mögliche Gründe
- Seit 2020 hatte Sony begonnen, große Titel auch auf dem PC zu verkaufen
- Konkurrenten wie Nintendo und Microsoft verfolgen ganz andere Strategien
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