Neue Hinweise: Deshalb erscheint die PlayStation 6 erst 2029
Teuer, verspätet und rar: Die PlayStation 6 kommt aktuellen Berichten zufolge wohl erst im Jahr 2029 auf den Markt. Sony leidet unter explodierenden Speicherpreisen, da Chip-Hersteller fast vollständig für den boomenden KI-Sektor verkaufen.
Ursprünglich wurde fest mit einem Start der neuen Hardware-Generation spätestens im Jahr 2027 gerechnet, doch nun sieht sich der japanische Technologiekonzern Sony offenbar gezwungen, den internen Zeitplan grundlegend zu ändern. Eine Veröffentlichung der PlayStation 6 vor 2028 ist äußerst unwahrscheinlich, 2029 ist sehr viel wahrscheinlicher.
Wie Bloomberg unter Berufung auf interne Quellen weiter berichtet, erwägt Sony die Verschiebung primär aufgrund explodierender Preise für Arbeitsspeicher. Der Hintergrund ist, dass große Rechenzentren für künstliche Intelligenz den Markt für High-Bandwidth Memory (HBM) und konventionellen DRAM fast vollständig leer kaufen. Dies führt zu einem Engpass und massiv angestiegenen Preisen.
Dazu kommt, das Hersteller wie Samsung und SK Hynix ihre Produktionslinien auf den lukrativen HBM-Speicher umstellen, wodurch sich das Angebot für klassischen Grafikspeicher verknappt, was die Einkaufspreise für Sony in die Höhe treibt.
Sollte sich die Marktlage nicht entspannen, würde eine solche Bestückung die Produktionskosten massiv belasten. Ein Verkaufspreis, der für den Massenmarkt akzeptabel wäre, ließe sich unter diesen Umständen kaum realisieren. Neben der stationären Konsole arbeitet Sony Berichten zufolge an einem neuen Handheld, um die Strategie zu erweitern. Hier stehen laut Insidern folgende Spezifikationen im Raum:
Diese enormen Speichermengen verdeutlichen das Dilemma. Ohne eine Beruhigung des Marktes durch massive Kapazitätserweiterungen wird High-End-Hardware für Gamer entweder unerschwinglich oder muss deutlich später erscheinen.
SK Hynix investiert zwar vier Milliarden US-Dollar (etwa 3,37 Milliarden Euro) in neue Fabriken, unter anderem im US-Bundesstaat Indiana, doch bis diese Fertigungsstraßen die Nachfrage decken können, wird es laut CEO Lee noch dauern. Bis dahin bleibt den Konsolenherstellern nur die Wahl zwischen Preiserhöhungen oder Geduld.
Glaubt ihr, dass eine Verschiebung auf 2029 der Qualität der Spiele guttun könnte oder ist die Wartezeit zu lang? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare! Siehe auch:
- PlayStation 6 könnte sich bis 2029 verzögern statt wie geplant 2027
- Globaler Engpass bei Halbleitern verursacht drastische Verzögerungen
- KI-Rechenzentren kaufen High-Bandwidth Memory und DRAM-Speicher auf
- Sony plant für PS6 bis zu 30 Gigabyte GDDR7-RAM für die neue Konsole
- Speicherknappheit treibt Produktionskosten und Endverbraucherpreise in die Höhe
- Auch Nintendo erwägt für die Switch 2 noch im Jahr 2026 Preiserhöhungen
- Neue Fabriken von SK Hynix werden Engpass erst später beheben können
PlayStation 6: Release wohl erst 2029
Ganz neu ist diese Nachricht nicht, doch jetzt berichtet auch das gewöhnlich hervorragend informierte Online-Magazin Bloomberg vom Start der Sony PS 6 erst im Jahr 2029. Das laufende Jahrzehnt könnte beinahe vorüber sein, bevor Videospielfans die nächste Generation der Heimkonsolen in den Händen halten.Ursprünglich wurde fest mit einem Start der neuen Hardware-Generation spätestens im Jahr 2027 gerechnet, doch nun sieht sich der japanische Technologiekonzern Sony offenbar gezwungen, den internen Zeitplan grundlegend zu ändern. Eine Veröffentlichung der PlayStation 6 vor 2028 ist äußerst unwahrscheinlich, 2029 ist sehr viel wahrscheinlicher.
Bloomberg: Speicherpreise explodieren
Ursache für diese drastische Verzögerung ist der globale Halbleitermarkt. Die Situation für Endverbraucher droht sich zu verschärfen, da die Komponentenpreise drastisch steigen.Wie Bloomberg unter Berufung auf interne Quellen weiter berichtet, erwägt Sony die Verschiebung primär aufgrund explodierender Preise für Arbeitsspeicher. Der Hintergrund ist, dass große Rechenzentren für künstliche Intelligenz den Markt für High-Bandwidth Memory (HBM) und konventionellen DRAM fast vollständig leer kaufen. Dies führt zu einem Engpass und massiv angestiegenen Preisen.
Dazu kommt, das Hersteller wie Samsung und SK Hynix ihre Produktionslinien auf den lukrativen HBM-Speicher umstellen, wodurch sich das Angebot für klassischen Grafikspeicher verknappt, was die Einkaufspreise für Sony in die Höhe treibt.
Geschichte der PlayStation-Konsolen
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1994
1994PlayStation (PS1) wird veröffentlicht und markiert Sonys Einstieg in den Konsolenmarkt
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2000
2000PlayStation 2 (PS2) erscheint und wird zur meistverkauften Spielkonsole aller Zeiten
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2006
2006PlayStation 3 (PS3) kommt mit Blu-ray-Laufwerk und HD-Gaming auf den Markt
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2013
2013PlayStation 4 (PS4) wird vorgestellt und läutet die achte Konsolengeneration ein
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2020
2020PlayStation 5 (PS5) erscheint mit SSD-Technologie und Raytracing-Unterstützung
Technik-Dilemma durch hohe RAM-Mengen
Für die PlayStation 6 plant Sony Gerüchten zufolge den Einsatz von bis zu 30 Gigabyte GDDR7-RAM.Sollte sich die Marktlage nicht entspannen, würde eine solche Bestückung die Produktionskosten massiv belasten. Ein Verkaufspreis, der für den Massenmarkt akzeptabel wäre, ließe sich unter diesen Umständen kaum realisieren. Neben der stationären Konsole arbeitet Sony Berichten zufolge an einem neuen Handheld, um die Strategie zu erweitern. Hier stehen laut Insidern folgende Spezifikationen im Raum:
- PlayStation 6: Bis zu 30 GB GDDR7-Arbeitsspeicher
- Next-Gen-Handheld: Bis zu 24 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher
Diese enormen Speichermengen verdeutlichen das Dilemma. Ohne eine Beruhigung des Marktes durch massive Kapazitätserweiterungen wird High-End-Hardware für Gamer entweder unerschwinglich oder muss deutlich später erscheinen.
SK Hynix investiert zwar vier Milliarden US-Dollar (etwa 3,37 Milliarden Euro) in neue Fabriken, unter anderem im US-Bundesstaat Indiana, doch bis diese Fertigungsstraßen die Nachfrage decken können, wird es laut CEO Lee noch dauern. Bis dahin bleibt den Konsolenherstellern nur die Wahl zwischen Preiserhöhungen oder Geduld.
Glaubt ihr, dass eine Verschiebung auf 2029 der Qualität der Spiele guttun könnte oder ist die Wartezeit zu lang? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare! Siehe auch:
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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