Apple setzt bei Billig-MacBook Rotstift an - Diese Funktionen fehlen wohl

Apple plant ein radikal günstiges MacBook, um neue Zielgruppen zu erschließen. Um den niedrigen Preispunkt zu erreichen, fallen laut aktuellen Berichten jedoch etliche Funktionen weg. Wir fassen zusammen, wo der Rotstift angeblich angesetzt wird.

Kompromisse für den günstigen Einstieg

Apple bereitet sich derzeit intensiv auf seine "Special Experience" vor, die am 4. März stattfinden soll. Dabei handelt es sich vermutlich um eine Reihe von Ankündigungen neuer Hardware. Erwartet werden neben dem iPhone 17e und neuen iPads auch ein bereits seit einiger Zeit vermutetes Budget-MacBook. Die abgespeckte Variante des Apple-Notebooks soll sich primär an den Bildungssektor und preisbewusste Endanwender richten.

Um einen Verkaufspreis unterhalb des MacBook Air zu realisieren, das bisher das günstigste MacBook darstellt, setzen die Ingenieure in Cupertino nicht nur auf den A18 Pro Chip, der für gewöhnlich im iPhone verbaut ist, sondern streichen wohl auch diverse Hardware-Komponenten, die im Apple-Ökosystem bislang als gesetzt galten.


Abstriche beim Bildschirm

Das erklärte Ziel ist ein Produkt, das preislich und funktional direkt mit Chromebooks konkurrieren kann. Marktbeobachter erwarten einen aggressiven Einstiegspreis zwischen 700 und 750 Dollar. Dieser Preispunkt erfordert jedoch drastische Sparmaßnahmen bei der Ausstattung. Während die Rechenleistung durch den modernen Chip aus der A-Serie gesichert ist, müssen Nutzer bei der Peripherie und dem Display wohl deutliche Abstriche hinnehmen.

Wie AppleInsider sowie ein Leaker auf der chinesischen Plattform Weibo berichten, fehlt dem neuen Modell der Treiber für den Umgebungslichtsensor. Das bedeutet den Wegfall der "True Tone"-Technologie, die die Farbtemperatur des Bildschirms automatisch an das Umgebungslicht anpasst. Auch die maximale Helligkeit des 12,9-Zoll-Displays soll softwareseitig oder durch das Panel selbst auf einen Wert unterhalb der 500 Nits des MacBook Air begrenzt sein.

Dunkle Tasten, träges Laden

Ein weiterer spürbarer Einschnitt könnte die Eingabegeräte betreffen. Den vorliegenden Informationen zufolge verzichtet Apple komplett auf eine Hintergrundbeleuchtung der Tastatur. Das erschwert die Arbeit in dunklen Umgebungen erheblich und erinnert in der Umsetzung an das Magic Keyboard Folio des Basis-iPads. Zudem deuten fehlende Treiberbausteine darauf hin, dass keine Schnellladefunktion unterstützt wird. Der Akku würde somit deutlich mehr Zeit benötigen, um wieder vollständig geladen zu sein, was im Alltag unter Umständen eine Herausforderung darstellen könnte.

Auch bei der Konnektivität und dem Speicher setzt Apple angeblich den Rotstift an:

  • Drahtlos-Verbindungen: Statt eigener Chips oder Broadcom-Lösungen kommt wohl ein günstiges Modul von MediaTek zum Einsatz, was den Verzicht auf die neuesten Standards wie Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 bedeutet.
  • Audio-Ausgabe: Die Unterstützung für hochohmige Kopfhörer, wie sie bei aktuellen MacBook-Pro-Modellen vorhanden ist, soll entfallen.
  • Speicher: Die verbauten SSDs sollen langsamere Lese- und Schreibgeschwindigkeiten aufweisen, wobei Bildungskunden eventuell Zugriff auf eine kleine 128-GB-Variante erhalten.

Die Strategie hinter dem Budget-MacBook ist demnach klar erkennbar: Ausreichende Rechenleistung durch den A18 Pro Chip bei minimalen Kosten für das "Drumherum". Dass Apple für einen günstigeren Preis kein Gerät liefert, das gleichwertig zu teureren MacBooks ist, sollte Käufern einleuchten. Dennoch muss sich erst zeigen, ob die Zielgruppe die genannten Kompromisse akzeptiert.

Was haltet ihr von diesen potenziellen Einschränkungen? Wäre ein MacBook ohne Tastenbeleuchtung und True Tone für euch noch eine Option? Was wäre für euch ein akzeptabler Preis? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!

Zusammenfassung
  • Apple plant ein günstiges MacBook für den Bildungssektor und Sparfüchse
  • Die Vorstellung könnte am 4. März auf Apples Special Experience erfolgen
  • Der Einstiegspreis dürfte zwischen 700 und 750 Dollar liegen
  • True Tone und automatische Helligkeitsanpassung fallen angeblich komplett weg
  • Die Tastatur kommt wohl ohne Hintergrundbeleuchtung und Schnellladefunktion
  • Es kommt vermutlich ein günstigeres MediaTek-Modul ohne Wi-Fi 7 zum Einsatz
  • Der verbaute A18 Pro Chip soll ausreichende Rechenleistung bieten

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