Geheimes CIA-Briefing:
Apple-CEO vor China gewarnt
Ein geheimes CIA-Briefing warnte Top-Manager wie Tim Cook eindringlich vor einem möglichen Angriff Chinas auf Taiwan bis zum Jahr 2027. Die starke Abhängigkeit von TSMC könnte im Ernstfall zur schwersten Wirtschaftskrise seit fast 100 Jahren führen.
Die US-Regierung warnte demnach, China bereite sein Militär darauf vor, Taiwan bis zum Jahr 2027 anzugreifen. Das Treffen machte die Abhängigkeit der globalen IT-Industrie deutlich: Rund 90 Prozent der fortschrittlichsten Chips weltweit werden auf der Insel gefertigt.
Ein vertraulicher Bericht der Semiconductor Industry Association kommt für den Fall einer chinesischen Blockade Taiwans zu gravierenden Folgen. Das Bruttoinlandsprodukt der Vereinigten Staaten könnte demnach um elf Prozent einbrechen. Ein solches Szenario würde die Auswirkungen der Finanzkrise von 2008 deutlich übertreffen und könnte die schwerste Wirtschaftskrise seit der Großen Depression auslösen.
Trotz der Warnungen zögerten viele Konzerne zunächst, ihre Lieferketten umzustellen oder auch nur Änderungen zu erwägen. Die Fertigung in den USA ist aufgrund höherer Material- und Personalkosten mindestens 25 Prozent teurer als in Asien. Viele Unternehmen scheuten die absehbaren Einbußen bei der Profitabilität.
Apple kündigte inzwischen an, weitere 100 Milliarden Dollar (etwa 85 Milliarden Euro) in die US-Fertigung zu investieren. Damit sollen Partner wie TSMC beim Aufbau amerikanischer Werke unterstützt werden. Die Infrastruktur wächst jedoch nur langsam.
Die Warnung der Geheimdienste ist deutlich, doch die technische Unabhängigkeit ist komplex. Haltet ihr eine komplette Verlagerung der Chipproduktion in den Westen für realistisch? Was meint ihr dazu?
Siehe auch:
Geheimes CIA-Treffen im Silicon Valley
Im Juli 2023 traf sich eine kleine Gruppe führender Technologie-Manager im Silicon Valley. Zu den Gästen eines Abendessens gehörten Apple-Chef Tim Cook, Nvidia-Gründer Jensen Huang und AMD-Chefin Lisa Su. Anlass war ein klassifiziertes Briefing von CIA-Direktor William Burns und der nationalen Geheimdienstdirektorin Avril Haines. Das geht aus einem Bericht der New York Times hervor.Die US-Regierung warnte demnach, China bereite sein Militär darauf vor, Taiwan bis zum Jahr 2027 anzugreifen. Das Treffen machte die Abhängigkeit der globalen IT-Industrie deutlich: Rund 90 Prozent der fortschrittlichsten Chips weltweit werden auf der Insel gefertigt.
Ein vertraulicher Bericht der Semiconductor Industry Association kommt für den Fall einer chinesischen Blockade Taiwans zu gravierenden Folgen. Das Bruttoinlandsprodukt der Vereinigten Staaten könnte demnach um elf Prozent einbrechen. Ein solches Szenario würde die Auswirkungen der Finanzkrise von 2008 deutlich übertreffen und könnte die schwerste Wirtschaftskrise seit der Großen Depression auslösen.
Trotz der Warnungen zögerten viele Konzerne zunächst, ihre Lieferketten umzustellen oder auch nur Änderungen zu erwägen. Die Fertigung in den USA ist aufgrund höherer Material- und Personalkosten mindestens 25 Prozent teurer als in Asien. Viele Unternehmen scheuten die absehbaren Einbußen bei der Profitabilität.
Zögerliche Abkehr von Taiwan
Wie die New York Times weiter berichtet, priorisierten die Unternehmen lange ihre hohen Gewinnmargen. Erst politischer Druck führte demnach zu einem Umdenken, wie auch MacRumors berichtet. Apple-Chef Tim Cook soll nach dem Briefing gesagt haben, er schlafe nur noch "mit einem offenen Auge".Apple kündigte inzwischen an, weitere 100 Milliarden Dollar (etwa 85 Milliarden Euro) in die US-Fertigung zu investieren. Damit sollen Partner wie TSMC beim Aufbau amerikanischer Werke unterstützt werden. Die Infrastruktur wächst jedoch nur langsam.
Das Problem beim Chip-Packaging
Trotz neuer Fabriken von TSMC und Intel in den USA bleibt ein technisches Nadelöhr bestehen. Zwar fertigte das Werk in Arizona kürzlich erste KI-Chips für Nvidia, doch der Prozess ist nicht vollständig unabhängig. Für das komplexe Packaging, bei dem Komponenten zu einem fertigen Prozessor zusammengefügt werden, müssen die Bauteile derzeit oft noch nach Taiwan verschifft werden. Eine echte Entkopplung der Lieferketten dürfte daher noch Jahre dauern.Die Warnung der Geheimdienste ist deutlich, doch die technische Unabhängigkeit ist komplex. Haltet ihr eine komplette Verlagerung der Chipproduktion in den Westen für realistisch? Was meint ihr dazu?
Zusammenfassung
- CIA warnte im Juli 2023 Tech-Chefs vor Chinas Angriff auf Taiwan bis 2027
- Tim Cook, Jensen Huang und Lisa Su erhielten ein geheimes Briefing
- Rund 90 Prozent der fortschrittlichsten Chips werden in Taiwan gefertigt
- Das US-Bruttoinlandsprodukt könnte im Ernstfall um elf Prozent sinken
- Eine solche Krise würde die Finanzkrise von 2008 deutlich übertreffen
- Apple plant Investitionen von 100 Milliarden Dollar in die US-Fertigung
- Das komplexe Chip-Packaging muss derzeit noch in Taiwan stattfinden
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