Apple arbeitet an brandneuen KI-Wearables:
Brille, Anhänger & AirPods
Apple plant eine Hardware-Offensive für das KI-Zeitalter. Neben einer smarten Brille ohne Display sollen ein Anhänger und neue AirPods mit Kameras das iPhone ergänzen. Die Geräte zielen darauf ab, die Umgebung visuell zu erfassen und Siri 'schlauer' zu machen.
Die wohl prominenteste Neuentwicklung sei eine smarte Brille, die direkt gegen die überraschend erfolgreichen Ray-Ban-Modelle von Meta positioniert werde. Anders als bei der technisch komplexen, aber schweren Vision Pro verzichtet Apple hier auf teure Displays. Stattdessen setze der Konzern auf eine Kombination aus Lautsprechern, Mikrofonen und Kameras, die als "ganztägiger KI-Begleiter" des Nutzers fungieren sollen.
Die Brille, die intern unter dem Codenamen N50 geführt werde, soll über zwei spezialisierte Kameralinsen verfügen. Eine Linse diene der Aufnahme hochauflösender Fotos und Videos, während die zweite für "Computer Vision" reserviert sei, um die Umgebung permanent zu analysieren. Das ermögliche Funktionen wie das Erkennen von Objekten, das Lesen von Texten oder das Navigieren anhand von Orientierungspunkten.
Um sich vom Wettbewerb abzuheben, plant Apple den Einsatz hochwertiger Materialien wie Acryl-Elemente und entwickelt eigene Brillengestelle, anstatt wie ursprünglich angedacht mit etablierten Modemarken zu kooperieren.
Dieser Ansatz könnte die Probleme lösen, an denen Konkurrenten wie Humane oder Rabbit mit ihrem R1 in den vergangenen Jahren gescheitert sind. Deren Geräte krankten an Überhitzung, schlechten Akkulaufzeiten und langsamer Reaktionszeit, da sie versuchten, die gesamte KI-Berechnung selbst durchzuführen. Apples Variante würde hingegen lediglich als Sensor dienen.
Nutzer sollen den KI-Anhänger per Clip an der Kleidung befestigen oder an einer Halskette tragen können. Er fungiere als ständiger Begleiter, der über Kameras die Umgebung erfasse und Siri mit Kontextinformationen versorge. Intern wird bei Apple noch diskutiert, ob das Gerät Lautsprecher und Mikrofon erhalten soll, um direkte Dialoge zu ermöglichen, ohne das iPhone aus der Tasche holen zu müssen.
Wenn ein Nutzer etwa ein Gebäude betrachtet und eine Frage dazu stellt, wüssten die AirPods durch die Blickrichtung genau, worauf sich die Frage bezieht. Während die Brille und der Anhänger voraussichtlich erst 2027 marktreif sein werden, könnten die neuen AirPods laut dem Bericht bereits in diesem Jahr erscheinen.
Alle drei Projekte hängen maßgeblich von der Weiterentwicklung von Siri und Apple Intelligence ab. Die nächste Generation des Sprachassistenten, die auf großen Sprachmodellen basiert, soll in kommenden iOS-Versionen weiter tiefgreifend integriert werden. Nur so kann die notwendige Intelligenz geliefert werden, um die visuellen Daten der neuen Hardware sinnvoll zu verarbeiten.
Wie steht ihr zu KI-Wearables im Alltag? Seht ihr darin einen nützlichen Komfortgewinn oder überwiegen für euch die Bedenken beim Datenschutz? Wir sind gespannt auf eure Perspektiven in den Kommentaren.
Siehe auch:
Angriff auf Meta: Smarte Brille
Nachdem das große Siri-Update erneut verschoben werden musste, arbeitet Apple weiter intensiv an einer Erweiterung seines Ökosystems, um im Bereich der künstlichen Intelligenz Boden gutzumachen. Neben dem im Herbst erwarteten iPhone 18 stehen dabei offenbar drei völlig neue Wearables im Fokus, die das Smartphone ergänzen und dem Nutzer durch visuelle Kontextanalyse im Alltag assistieren sollen.Die wohl prominenteste Neuentwicklung sei eine smarte Brille, die direkt gegen die überraschend erfolgreichen Ray-Ban-Modelle von Meta positioniert werde. Anders als bei der technisch komplexen, aber schweren Vision Pro verzichtet Apple hier auf teure Displays. Stattdessen setze der Konzern auf eine Kombination aus Lautsprechern, Mikrofonen und Kameras, die als "ganztägiger KI-Begleiter" des Nutzers fungieren sollen.
Die Brille, die intern unter dem Codenamen N50 geführt werde, soll über zwei spezialisierte Kameralinsen verfügen. Eine Linse diene der Aufnahme hochauflösender Fotos und Videos, während die zweite für "Computer Vision" reserviert sei, um die Umgebung permanent zu analysieren. Das ermögliche Funktionen wie das Erkennen von Objekten, das Lesen von Texten oder das Navigieren anhand von Orientierungspunkten.
Um sich vom Wettbewerb abzuheben, plant Apple den Einsatz hochwertiger Materialien wie Acryl-Elemente und entwickelt eigene Brillengestelle, anstatt wie ursprünglich angedacht mit etablierten Modemarken zu kooperieren.
KI-Anhänger
Neben der Brille experimentiert Apple zudem wohl mit einem Formfaktor, der an den glücklosen Humane AI Pin erinnert, jedoch eine fundamental andere Strategie verfolgt. Wie Mark Gurman für Bloomberg ausführt, sei das geplante Anhänger nicht als eigenständiges Gerät konzipiert, sondern als reines Zubehör für das iPhone. Das scheibenförmige Gerät, das in etwa so groß wie ein AirTag sein soll, verzichtet auf einen Bildschirm und verlagert die Rechenleistung fast vollständig auf das Smartphone.Dieser Ansatz könnte die Probleme lösen, an denen Konkurrenten wie Humane oder Rabbit mit ihrem R1 in den vergangenen Jahren gescheitert sind. Deren Geräte krankten an Überhitzung, schlechten Akkulaufzeiten und langsamer Reaktionszeit, da sie versuchten, die gesamte KI-Berechnung selbst durchzuführen. Apples Variante würde hingegen lediglich als Sensor dienen.
Nutzer sollen den KI-Anhänger per Clip an der Kleidung befestigen oder an einer Halskette tragen können. Er fungiere als ständiger Begleiter, der über Kameras die Umgebung erfasse und Siri mit Kontextinformationen versorge. Intern wird bei Apple noch diskutiert, ob das Gerät Lautsprecher und Mikrofon erhalten soll, um direkte Dialoge zu ermöglichen, ohne das iPhone aus der Tasche holen zu müssen.
Kameras in den AirPods geplant
Das dritte Gerät im Bunde seien überarbeitete AirPods, die mit Infrarotkameras ausgestattet sind. Diese Kameras dienten nicht der Fotografie, sondern sollen der künstlichen Intelligenz helfen, die Blickrichtung des Nutzers zu verstehen und entsprechende Informationen bereitzustellen.Wenn ein Nutzer etwa ein Gebäude betrachtet und eine Frage dazu stellt, wüssten die AirPods durch die Blickrichtung genau, worauf sich die Frage bezieht. Während die Brille und der Anhänger voraussichtlich erst 2027 marktreif sein werden, könnten die neuen AirPods laut dem Bericht bereits in diesem Jahr erscheinen.
Alle drei Projekte hängen maßgeblich von der Weiterentwicklung von Siri und Apple Intelligence ab. Die nächste Generation des Sprachassistenten, die auf großen Sprachmodellen basiert, soll in kommenden iOS-Versionen weiter tiefgreifend integriert werden. Nur so kann die notwendige Intelligenz geliefert werden, um die visuellen Daten der neuen Hardware sinnvoll zu verarbeiten.
Wie steht ihr zu KI-Wearables im Alltag? Seht ihr darin einen nützlichen Komfortgewinn oder überwiegen für euch die Bedenken beim Datenschutz? Wir sind gespannt auf eure Perspektiven in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Apple entwickelt drei neue KI-Wearables als Ergänzung zum iPhone
- Smarte Brille ohne Display soll mit Kameras die Umgebung analysieren
- Scheibenförmiger Anhänger nutzt das iPhone für die Rechenleistung
- AirPods mit Infrarot-Kameras erfassen die Blickrichtung des Nutzers
- Alle Geräte sollen durch visuelle Kontextanalyse Siri 'intelligenter' machen
- Brille und Anhänger kommen voraussichtlich 2027, neue AirPods schon früher
Siehe auch:
- Angriff auf Apple: Nothing kapert die geplante Event-Ankündigung
- Das Ende der Intel-Ära: Apple aktiviert den finalen Countdown
- Großes Update für CarPlay: iOS 26.4 bringt Apple TV ins Auto
- Die erste Beta von Apple iOS 26.4 ist da, das ist alles neu
- Bericht: Apple stellt mit iPhone 18 auch in Europa voll auf eSIM um
Themen:
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