Technisch gehts voran: Intels Panther Lake hält gegen Apples M5 stand
Intel kommt wirtschaftlich zwar noch immer nicht aus seiner Krise heraus, doch zumindest technologisch geht es wieder voran. Erste Vergleichstests zeigen, dass sich die neue Panther-Lake-Plattform nicht vor Apples aktuellen M-Chips verstecken muss.
Erste Tests zeigen demnach: Panther Lake liefert spürbar mehr Leistung sowie eine deutlich verbesserte Effizienz und setzt sich damit klar von der bereits soliden Lunar-Lake-Generation ab. Intel spiele nicht länger nur auf Zeit, sondern greife wieder aktiv an, hieß es.
Getestet wurden unter anderem das schlanke Samsung Galaxy Book6 Pro mit einem Core Ultra X7 sowie das leistungsstärkere Asus Zenbook Duo (2026), das auf den Core Ultra X9 setzt. Beide Geräte mussten sich im Labor direkt mit Apples aktuellem M5-Chip messen, wie er im MacBook Pro zum Einsatz kommt.
Besonders bei den CPU-Benchmarks ergibt sich ein differenziertes Bild: In Multi-Core-Tests liegen die Panther-Lake-Prozessoren nahezu gleichauf mit dem M5. Das bedeutet, dass anspruchsvolles Multitasking, etwa beim parallelen Arbeiten mit vielen Anwendungen, kein Problem darstellt. In der Single-Core-Leistung hingegen bleibt Apple vorn, was sich im Alltag durch ein minimal schnelleres Ansprechverhalten bemerkbar machen kann.
Ein besonders sensibler Punkt ist die Akkulaufzeit. Zwar hält das MacBook Pro mit M5 rund 18 Stunden durch und bleibt damit Spitzenreiter. Doch die fast 15 Stunden, die die getesteten Panther-Lake-Laptops erreichen, markieren einen neuen Meilenstein für Windows-Geräte mit Intel-Prozessoren, zumal beide Modelle energiehungrige OLED-Displays nutzen. Intel hat den Effizienzabstand zu Apple damit erheblich verkleinert.
Der entscheidende Unterschied liegt weiterhin in der Architektur: Apples ARM-Chips glänzen mit hervorragender Leistung pro Watt, während Intel mit x86 vollständige Softwarekompatibilität im Windows-Segment bietet. Panther Lake schaffe es allerdings erstmals, diese beiden Welten näher zusammenzubringen. Für viele Nutzer bedeutet das: lange Akkulaufzeiten, starke Performance und maximale Freiheit bei der Softwarewahl.
Siehe auch:
- Panther-Lake-Chips erreichen fast Leistungsniveau von Apples M5-Chips
- Multi-Core-Leistung auf Augenhöhe, nur bei Single-Core bleibt Apple vorn
- Intels integrierte Xe3-Grafikeinheiten übertreffen den M5 in 3D-Tests
- Akkulaufzeit von fast 15 Stunden markiert Meilenstein für Intel
- Kombination aus Performance und Softwarekompatibilität als großer Vorteil
Vergleichstest der Plattformen
Nach Jahren, in denen Intel nur auf Apples Fortschritte in der Chipentwicklung reagieren konnte, wirkt die neue Architektur wie ein echter Neustart für Windows-Notebooks, so das Fazit der Kollegen von Toms Guide, die beide Plattformen gegeneinander antreten ließen.Erste Tests zeigen demnach: Panther Lake liefert spürbar mehr Leistung sowie eine deutlich verbesserte Effizienz und setzt sich damit klar von der bereits soliden Lunar-Lake-Generation ab. Intel spiele nicht länger nur auf Zeit, sondern greife wieder aktiv an, hieß es.
Getestet wurden unter anderem das schlanke Samsung Galaxy Book6 Pro mit einem Core Ultra X7 sowie das leistungsstärkere Asus Zenbook Duo (2026), das auf den Core Ultra X9 setzt. Beide Geräte mussten sich im Labor direkt mit Apples aktuellem M5-Chip messen, wie er im MacBook Pro zum Einsatz kommt.
Besonders bei den CPU-Benchmarks ergibt sich ein differenziertes Bild: In Multi-Core-Tests liegen die Panther-Lake-Prozessoren nahezu gleichauf mit dem M5. Das bedeutet, dass anspruchsvolles Multitasking, etwa beim parallelen Arbeiten mit vielen Anwendungen, kein Problem darstellt. In der Single-Core-Leistung hingegen bleibt Apple vorn, was sich im Alltag durch ein minimal schnelleres Ansprechverhalten bemerkbar machen kann.
Endlich lange Akkulaufzeit
Auch bei Videokonvertierungen zeigt der M5 seine Stärke und erledigt diese Aufgaben spürbar schneller. Für Kreative, die regelmäßig Videos exportieren, ist das ein klarer Vorteil. Doch Intel kontert an anderer Stelle: bei der Grafikleistung. In modernen 3D-Tests überholen die integrierten Xe3-Grafikeinheiten von Panther Lake den M5 deutlich. Selbst Raytracing-Szenarien meistern die Windows-Notebooks überraschend souverän. Damit eignen sich die Geräte nicht nur für Büroarbeit, sondern auch für gelegentliches Gaming ohne separate Grafikkarte.Ein besonders sensibler Punkt ist die Akkulaufzeit. Zwar hält das MacBook Pro mit M5 rund 18 Stunden durch und bleibt damit Spitzenreiter. Doch die fast 15 Stunden, die die getesteten Panther-Lake-Laptops erreichen, markieren einen neuen Meilenstein für Windows-Geräte mit Intel-Prozessoren, zumal beide Modelle energiehungrige OLED-Displays nutzen. Intel hat den Effizienzabstand zu Apple damit erheblich verkleinert.
Der entscheidende Unterschied liegt weiterhin in der Architektur: Apples ARM-Chips glänzen mit hervorragender Leistung pro Watt, während Intel mit x86 vollständige Softwarekompatibilität im Windows-Segment bietet. Panther Lake schaffe es allerdings erstmals, diese beiden Welten näher zusammenzubringen. Für viele Nutzer bedeutet das: lange Akkulaufzeiten, starke Performance und maximale Freiheit bei der Softwarewahl.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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